WIERK D HAND 5 / 2013

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1 D HANDWIERK 5 / 2013

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3 Sommaire FoCUS editorial Wonnemonat Mai? 4 Ô doux mois de mai? 5 PoLiTiQUe L UEL plaide pour une réforme de l économie luxembourgeoise en La Cellule de facilitation en matière d urbanisme et d environnement 7 economie L artisanat : créativité, pérennité, diversité 8 Handwerk International Betriebe begleiten offizielle Wirtschaftsmission nach Österreich 10 Wien: Goldene Ehrennadel für Vertretung des luxemburgischen Lebensmittelhandwerks 12 Evalutation de l enquête sur les arnaques visant les professionnels du secteur artisanal 14 Les Midis de l artisanat sans frontières 15 CHroNiQUe JUriDiQUe «Bâtir sur du solide» 16 Sécurisez votre relation contractuelle! 18 Les congés légaux du salarié : mode d emploi pour l employeur 19 Le congé parental légèrement adapté 20 Intérêts pour retard de paiement dans les transactions commerciales : les créanciers mieux protégés 20 www lord lu Luxembourg Online Rights Desk 22 SoCiaL Frauen im Handwerk: Motivation und Karriere 24 Cérémonie de remise des certificats de réussite des travailleurs désignés 25 Campagne «Trajet, sécurisons-le!» 26 energie Remise officielle du nouveau label «Energie fir d Zukunft+» à la Chambre des Métiers 28 environnement Clever akafen Matériel de bureau écologique 30 Le système d échange rapide d informations RAPEX 32 REACH & CLP 33 innovation Etude de cas : Démarche de co-création pour le site web d AT Véranda 34 FeDeraTioNS Generalversammlung der Fédération des Installateurs en Equipements Sanitaires et Climatiques (FIESC) 36 Lancement de la nouvelle campagne publicitaire de la Fédération Nationale des Patrons Bouchers-Charcutiers 38 Concours international de jambons et de saucisses à Francfort (IFFA) le 7, 8 et 9 mai Journée des Patrons 41 Generalversammlung der Ofensetzer und Schornsteinfeger 42 L esthéticienne Application de soins de beauté au corps et au visage. Détails : L esthéticien procède à des soins sur le visage et sur le corps, qu il entretient, embellit, corrige ou met en valeur. Il préserve et soigne la beauté de ses clients en utilisant des produits cosmétiques (application de cire ou de crèmes spéciales pour l épilation, maquillages, etc.) et des appareils adaptés aux soins esthétiques. Avec compétence et savoir-faire, il donne également des conseils alimentaires aux clients. conditions requises pour l exercice du métier : La profession d esthéticien demande du goût pour les contacts humains, du tact et de la discrétion. La présentation de l esthéticien doit toujours être très agréable et très soignée. Habileté manuelle, sens esthétique, rigueur, bonne condition physique (station debout et piétinement), disponibilité, patience, sens de l organisation, dynamisme et ouverture d esprit sont les qualités liées à cette profession. Au niveau de la Fédération des Artisans les intérêts du métier sont représentés par la Fédération des Diplômés en soins esthétiques. La Fédération est fortement impliquée dans la formation de base et la formation continue et organise régulièrement des séances d information pour ses membres. en CHiFFreS Nombre d entreprises : 212 Nombre des salariés : 367

4 4 EDITORIAL WoNNemoNAt mai? mitte mai im Parlament: die aktualitätsdebatte um die arbeitslosigkeit endet wie das Hornberger Schießen. Die abgeordneten machen die immer gleichen Vorschläge rund ums arbeitsamt, diskutieren ein bisschen über die initiativen, und vergessen fast, dass arbeit irgendwo auch mit Unternehmen und Wirtschaft zu tun hat. Zum Glück fällt das kurz vor Ende der Debatten auf, so dass man noch schnell darauf verweisen kann, dass die Arbeitslosigkeit sich in Zeiten wirtschaftlicher Rezession, Stagnation oder, zumindest in Luxemburg, auch bei nur geringen Wachstumsraten, schlecht bekämpfen lässt. Der schwarze Peter wird also kurzum an die «Wirtschaft» weitergereicht. Dumm gelaufen, findet doch am nächsten Tag gleich eine weitere Debatte statt, diesmal zum Thema «Wettbewerbsfähigkeit». Und diese hat bekanntlich auch mit Wirtschaft, Wachstum und dergleichen mehr zu tun. Nun gilt es, Farbe zu bekennen! Das Thema Arbeitslosigkeit als Teaser zur eigentlichen Hauptveranstaltung Wettbewerbsfähigkeit, das Setting ist perfekt gewählt, der Zusammenhang klar dargestellt. Jetzt dürfte doch eigentlich nichts mehr schief laufen! Wettbewerbsfähigkeit, wir kommen! Die Gelegenheit ist eigentlich ideal, um sich im Eifer des Gefechts um Kopf und Kragen zu reden und tatsächlich Vorschläge zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit zu machen, als da wären: konkrete Lösungen im Bereich der Prozeduren, Reform des Staates, direkte und indirekte Lohnkosten, soziale Sicherheit, Haushaltsstabilisierung, Niederlassungsmöglichkeiten für Unternehmen u.v.a.m. Idealerweise verbindet man das Ganze mit einem Konjunkturprogramm im Bereich Wohnen, Energie und Infrastrukturen, schmeißt die Gesetzentwürfe zur Reform der Personalvertretungen und der beruflichen Umorientierung in den Mülleimer, ermöglicht flexiblere Arbeitszeitregelungen und schon hat man ein ganz tolles Wachstumsprogramm geschnürt, das seinesgleichen sucht. So einfach ist das! Der Wirtschaftsminister liefert dann auch noch eine ganze Reihe Anregungen, auf die man bauen könnte, und was passiert: Nichts! Sonntagsreden im Parlament, wieder einmal. Reloaded, gewissermaßen! Zwar wird der Verwaltungsaufwand thematisiert, doch auf so unverfängliche Weise, dass nichts dabei rauskommen kann soll es das eigentlich? Der Mindestlohn wird auch angesprochen, um gleich festzustellen, dass er eben so hoch sein muss. Alternativen? Programme für Geringqualifizierte? Kombilöhne? Fehlanzeige! Prozeduren? Sicher, aber nicht bei mir. Sollen die Anderen doch Wie schlimm muss die Lage eigentlich werden, damit gewisse Kreise aufwachen und endlich nicht mehr an die Selbstheilungskräfte Luxemburgs glauben? Luxemburg hat STRUKTURELLE Probleme NEBEN den KONJUNKTU- RELLEN. Luxemburg ist ein Wachstumsjunkie, bei dem 4% Wachstum an und für sich unterste Schublade sind. Luxemburg hat ein Demokratieproblem in dem Sinn, dass die Wähler quasi allesamt im öffentlichen Dienst im weiteren Sinne beschäftigt sind, und alle sie betreffenden Reformen vereiteln. Luxemburg steht sich selbst im Weg und das trotz oder vielleicht gerade wegen seiner geringen Größe wie die Reform des Staates allzu deutlich zeigt! Doch sind die Politiker mitten im Wonnemonat Mai nicht allein in ihrer Verkennung der Situation. Im Bauhauptgewerbe droht Streik, weil Ende des Jahres Sozialwahlen sind und dabei besonders eine Gewerkschaft durch ihre kompromisslose Haltung auffällt. Da wird so getan, als ob die Baubranche gerade besonders lustige Zeiten hinter sich habe und keine unzähligen Konkurse durchmache. Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen, um NICHT vom eigentlichen Kernproblem reden zu müssen. Und das liegt in der bestehenden Schlechtwetterregelung und der Tatsache begründet, dass die Allgemeinheit, sprich der Steuerzahler, unzählige nicht gearbeitete Stunden zu 80% entlohnt, die der Bauunternehmer dann zusätzlich noch einmal zu 140% bezahlt, falls die Stunden kompensiert werden sollen. Geht man für dieses Jahr von einem durchschnittlichen wetterbedingten Ausfall von 250 Stunden aus, so kommen summa summarum bis zu 40 Millionen zu Lasten des Beschäftigungsfonds zusammen, die anderweitig eigentlich auch sehr gut eingesetzt werden könnten. Unter solchen Umständen fällt es äußerst schwer, gangbare sozialpartnerschaftliche Lösungen im Sinne von mehr Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und Stabilisierung der Arbeitsplätze zu schnüren. Die Baubranche hat in den vergangenen Jahren trotz schwieriger Zeiten keine Arbeitsplätze abgebaut. Die Unternehmer haben klar gemacht, dass sie gedenken, dies auch in Zukunft so handhaben zu wollen, falls im Gegenzug die Produktivität erhöht werden kann. Wenn also die möglichen rund 1800 Jahresarbeitsstunden geleistet werden können anstatt die momentan möglichen 1500! Der Bau braucht Arbeitsstunden, und nicht Streik! Womit wir dann wieder am Anfang wären, oder am Ende, nämlich den anstehenden Sozialwahlen und dem zwanghaften Drang einiger Gewerkschaftsvertreter, als möglichst harter Verhandler rüberzukommen. Hier braucht die Baubranche die Hilfe der Regierung, entweder sehr schnell, um Schlechtwetterregelung und Arbeitszeit anders zu gestalten, oder spätestens als Schlichter, wenn es hart auf hart kommt! Die Bauunternehmer ihrerseits wollen keinen Streik und sind weiterhin diskussionsbereit. Allerdings dürfen sich die Diskussionen nicht auf die integrale Annahme des gewerkschaftlichen Forderungskatalogs beschränken. Ohne Änderungen bei der Arbeitszeit wird es eben so kommen wie es kommen muss! Dazu dann später mehr!

5 EDITORIAL 5 ô Doux mois De mai? D HANDWIERK 5 / 2013 Le débat d orientation au sujet de l emploi mené à la mi-mai au sein de la Chambre des Députés n a pas vraiment fait avancer les choses. Comme d habitude, les députés ont discuté le volet social de la politique de l emploi, en avançant les éternelles propositions en relation avec l adem et l échec des initiatives pour l emploi des syndicats tout en oubliant que les entreprises et l économie en général aussi pourraient faire partie de l équation. A la fin des débats, les députés ont donc fait le constat qu en temps de crise et compte tenue de l absence de croissance économique il serait difficile de résorber le chômage par des moyens politiques. Manœuvre qui leur a permis du même coup à renvoyer le ballon hors du périmètre politique directement dans le camp de l économie. Face à ce «match nul», le gouvernement et les députés avaient toutes leurs chances de se rattraper le lendemain à l occasion du débat consultatif sur la compétitivité. Compétitivité, économie, emploi. Cette trinité aurait dû permettre aux élus de tirer au clair tous les tenants et aboutissants du circuit économique et d analyser les répercussions sur l emploi et sur le modèle social. On aurait pu espérer que les députés se seraient bousculés pour faire entendre leurs réflexions et pourquoi pas leurs propositions en vue de redresser la compétitivité de notre pays, comme par exemple dans le contexte des procédures, de la réforme de l Etat, des coûts directs et indirects de la main-d œuvre, de la flexibilité du temps de travail, des finances publiques et des sites d implantations pour les entreprises, le tout complété par un programme de conjoncture dans les domaines du logement, de l énergie et des infrastructures. Le débat aurait pu être également l occasion de montrer patte blanche dans les dossiers du dialogue social au sein des entreprises ou du reclassement professionnel qui sont de nature à freiner encore d avantage une éventuelle création d emplois. Cette combination aurait constitué un pacte pour la croissance par excellence. Le ministre de l Economie a même fourni une série de pistes qu on aurait pu creuser. Résultat des courses : Rien! Des discours du dimanche, encore et toujours. La débureaucratisation a été timidement effleurée mais sans entrer vraiment dans le vif du sujet. Le salaire social minimum a été thématisé, mais juste pour conclure que son hauteur était justifiée. Alternatives? Salaires «combi»? Programmes pour personnes faiblement qualifiées? Non, monsieur! Débureaucratisation? Oui, mais pas chez moi! On peut se demander à quel point la situation devra encore se détériorer avant que d aucuns prennent la mesure du problème et agissent au lieu de continuer à croire aux capacités «auto-guérisseuses» du Luxembourg. Notre pays qui est tributaire d une croissance économique d au moins 4 pourcent connaît des problèmes conjoncturels ET des problèmes structurels. A cela vient s ajouter un problème de gouvernance en ce sens que les électeurs sont majoritairement occupés dans la fonction publique au sens large ce qui étouffe dans l œuf toute initiative qui risque de nuire à leur statut. Malgré ou peut-être à cause de sa petite taille, le Luxembourg semble incapable d adapter ses structures à la nouvelle donne économique. Les politiciens sont en bonne compagnie en ce qui concerne leur méconnaissance des réalités. Le secteur de la construction est menacé de grève. On a l impression que la tenue d élections sociales fin 2013 n est pas complètement étrangère à l intransigeance d un des syndicats. Si l on croit le discours syndical tout baigne dans le secteur du bâtiment tout comme la vague de faillites n avait pas eu lieu. Certains n hésitent même pas à mentir comme des arracheurs de dents pour surtout ne pas parler des enjeux réels de la thématique. Dans le contexte du chômage intempéries le contribuable, c est-à-dire nous tous, paye les heures chômées à hauteur de 80 pour cent. Si le temps perdu est rattrapé, l entrepreneur rémunère chaque heure à concurrence de 140 pour cent. Si on table sur une moyenne de 250 heures par an, la facture pour le fonds de l emploi se chiffre à 40 millions d euros. Dans de telles conditions il est difficile de trouver des solutions entre partenaires sociaux pour gagner en compétitivité et pour sécuriser les emplois. Le secteur de la construction n a pas réduit ses effectifs, ceci malgré la crise qui les touche de plein fouet. Les entrepreneurs ont déclaré leur volonté de continuer cette politique, sous réserve qu on réussisse à augmenter la productivité des entreprises. Augmenter la productivité voudrait dire pouvoir travailler les 1800 heures par an qui sont normalement prévues au lieu des 1500 heures qu on arrive à prester momentanément. Le secteur de bâtiment a besoin d heures productives et non pas d actions de grève. Ce constat nous mène au début de notre réflexion, c est-àdire aux élections sociales et le besoin pressant de certains syndicalistes de se profiler comme négociateur de fer. Le secteur de la construction attend que le gouvernement se saisisse rapidement de l affaire pour réformer le chômage intempéries et l organisation du temps de travail ou plus tard en tant que médiateur si les fronts se durcissaient encore davantage. Les entrepreneurs de constructions souhaitent éviter une grève et affichent leur volonté de continuer les négociations. Toujours est-il que les négociations ne peuvent pas se limiter à l acceptation intégrale du contenu du papier revendicatif des syndicats. Sans une certaine flexibilisation du temps de travail une solution ne semble guère envisageable. Affaire à suivre!

6 6 POLITIQUE L uel plaide pour une réforme De L économie Luxembourgeoise en 2013 en amont du débat consultatif sur la compétitivité de l économie nationale prévu à la Chambre des Députés le 16 mai, l UeL a présenté à la presse la position des organisations patronales sur la situation économique du pays ainsi que des pistes de réforme à mettre en œuvre sous l intitulé «réformer l économie luxembourgeoise en 2013». De gauche à droite : François Koepp, Gary Kneip, Carlo Thelen, Nicolas Soisson, Michel Wurth, Pierre Bley, Marc Gross Lors de la conférence de presse, Michel Wurth, président de l UEL, a esquissé les facteurs d inquiétude qui pèsent sur l avenir du Luxembourg, à savoir la régression de l économie luxembourgeoise, l augmentation du chômage malgré la création d emplois, la dégradation de la compétitivité et surtout de la compétitivité-coût (une inflation plus élevée que chez nos pays voisins et un coût salarial unitaire qui est en constante augmentation), le dérapage des finances publiques et une image ternie du Luxembourg en 2012 et Cette situation préoccupante fait appel à un revirement de la politique économique dans la période législative en cours alors que le Luxembourg ne peut se permettre un scénario de 5 années supplémentaires de stagnation économique et de déficits budgétaires. Les mesures à engager doivent viser à réformer l économie luxembourgeoise, renforcer l attractivité du site et augmenter l efficacité de l économie nationale, éléments essentiels de la compétitivité. Michel Wurth a partant souligné l urgence de mettre en place un plan de réforme ambitieux pour renouer avec une croissance dynamique. Le plan de réforme présenté par l UEL s articule autour de 6 thèmes majeurs : 1. Simplifier les procédures administratives et réformer la gouvernance de l Etat ; 2. Rétablir la compétitivité-coût par une politique réduisant l inflation et liant les salaires à l évolution de la productivité ; 3. Rétablir l équilibre des finances publiques ; 4. Inverser la courbe du chômage ; 5. Engager une vraie réforme des pensions ; 6. Annoncer une initiative pour préparer l avenir et répondre aux grands défis sociétaux dans les 20 années. Ces propositions ont par ailleurs fait l objet de présentations par l UEL lors de discussions avec le gouvernement en amont du discours du Premier Ministre sur l état de la nation et avec la Commission parlementaire de l Economie, du Commerce extérieur et de l Economie solidaire en vue du débat de consultation sur la croissance économique et la compétitivité du Luxembourg. Pour l UEL, le déploiement à court terme d une politique globale et cohérente qui se caractérise par des mesures de réformes structurelles est indispensable pour relancer la confiance des investisseurs et des consommateurs et partant l activité économique.

7 POLITIQUE LA cellule De FAciLitAtioN en matière D urbanisme et D environnement contact : Mme Paulette Lenert Ministère d Etat Département de la Simplification Administrative Cellule de facilitation Urbanisme & Environnement 4 Boulevard Roosevelt L-2450 Luxembourg Tél. : FUSO - A Daimler Group Brand La Cellule de facilitation en matière d urbanisme et d environnement, vient d être officiellement mise en place par la publication au Mémorial de l arrêté grand-ducal du 25 avril 2013 déterminant les attributions et l organisation d une Cellule de facilitation relative aux autorisations dans les domaines de l urbanisme et de l environnement. Cette Cellule de facilitation pourra être saisie par toute entreprise et personne privée, ainsi que par toute commune qui, par rapport à un projet déterminé, s estime lésée par un manque de diligence, de transparence ou de coordination au niveau des services publics de l Etat en rapport avec une procédure en matière d urbanisme et d environnement. D HANDWIERK 5 / LE NOUVEAU CANTER. LE bon ChOix pour ChAqUE besoin. Avec les exigences toujours plus nombreuses en matière de transport, il est bon de savoir qu il existe un Canter pour chaque application. Grâce à l offre de cabines et l excellente flexibilité au niveau des différents types de construction, la famille Canter est plus variée, plus capable et plus confortable que jamais. Quel que soit le besoin lié à votre activité fourgon isolé ou fermé, camionnette, grue, benne basculante 3 côtés ou véhicule de dépannage, boîte de vitesses DUONIC, tous avec traction intégrale, voire la version hybride le Canter peut être configuré selon vos besoins. Garage Binsfeld 15, rue de Noertzange - L-3860 Schifflange Tél

8 8 ECONOMIE Présentation des Chiffres clés de l artisanat L ArtisANAt : créativité, pérennité, Diversité Dans un environnement peu porteur, l artisanat réussit à tirer son épingle du jeu. Depuis quelques années, l artisanat évolue dans un contexte économique difficile : croissance atone, hausse du chômage, détérioration des finances publiques. malgré ce climat plutôt morose, le secteur a continué à créer des entreprises et des emplois, même si la progression est beaucoup moins prononcée qu avant la crise. En 2013, le secteur compte plus de entreprises et l emploi se dirige vers le cap de personnes occupées. Mise à part l «alimentation», l ensemble des groupes de métiers affiche une hausse, tant au niveau des entreprises que de l emploi. Une personne sur cinq est occupée par l artisanat, ce qui fait de ce dernier le premier employeur du Luxembourg. Avec quelques apprentis auxquels il offre une formation qualifiante, l artisanat est par ailleurs un formateur de choix au Luxembourg. Ceci montre que les entreprises artisanales ont réussi à jouer un «effet amortisseur» dans l économie nationale, même si elles accusent une baisse sensible tant au niveau de leur activité que de leurs marges. Si les entreprises ont malgré tout réussi à tirer leur épingle du jeu, c est parce qu elles ont jusqu à présent su trouver les stratégies leur permettant de s adapter aux nouvelles réalités économiques et que l artisanat a en partie su bénéficier de la politique d investissement de l Etat. La réforme du droit d établissement : un coup de pouce pour l entrepreneuriat L objectif poursuivi par la nouvelle loi d établissement du 2 septembre 2011 était double : stimuler la création d entreprises dans l artisanat, d une part, et permettre aux entreprises existantes de mieux se positionner par rapport à leurs concurrents étrangers, d autre part. Pour atteindre cet objectif, la nouvelle loi a simplifié l accès à la profession (accès via les diplômes, regroupement et reclassement d activités artisanales) et a élargi les champs d application des activités. Force est de constater que le compromis trouvé par cette loi entre une libéralisation devenue inéluctable et les exigences d une bonne formation de base tant au niveau technique qu au niveau de la gestion d entreprise, a porté ses fruits. Ainsi, en comparant les 15 mois postérieurs à la réforme au 15 mois antérieurs à celle-ci, on constate une augmentation du nombre d autorisations délivrées dans le cadre de la création d entreprises. Par ailleurs, on note une progression substantielle des autorisations délivrées pour des entreprises existantes souhaitant élargir leurs champs d activité. Ceci leur permettra d offrir une palette plus complète de produits et services et ainsi de mieux se positionner sur le marché. La réforme constitue indéniablement un facteur de modernité et de compétitivité pour l artisanat en général. L artisanat offre de nombreuses perspectives, surtout pour les jeunes. Dès le plus jeune âge (enseignement fondamental et secondaire), les jeunes doivent être sensibilisés aux diverses possibilités offertes par ce secteur, afin de les inciter à suivre cette voie, que ce soit en tant qu entrepreneur ou en tant que salarié. Une piste intéressante serait de développer l utilisation régulière d exemples «best practice» ou témoignages dans les écoles. Artisanat : un horizon de défis et d opportunités Pour maintenir sa créativité et son dynamisme, l artisanat a besoin de collaborateurs ayant des profils adaptés à des postes de travail toujours plus exigeants en matière de qualification, ceci tant au niveau technique qu opérationnel. L explosion du nombre de frontaliers, passant de 36% en 2000 à 48% en 2012, témoigne d une pénurie de maind œuvre, surtout qualifiée, sur le marché du travail national. Il est dès lors impératif de poursuivre les efforts entrepris au niveau de l apprentissage des jeunes et des adultes et au niveau du brevet de maîtrise tout en maintenant un cadre fiscal et un niveau de cotisations sociales attrayant pour continuer à attirer la main-d œuvre et les investisseurs étrangers. Dans un contexte économique difficile, des opportunités sont à saisir. Elles sont tout d abord à rechercher dans le domaine de l environnement et de l énergie : la construction de logements à haute performance énergétique, l assainissement énergétique et les sources d énergies renouvelables, sont des secteurs à exploiter, dont les potentialités se chiffrent à 450 millions euros/an. Une autre opportunité saisie par un nombre croissant d entreprises est la diversification des marchés à travers l exportation. L artisanat bénéficiera aussi des nouveaux créneaux économiques que le gouvernement entend développer. Ainsi, dans le domaine du commerce électronique, il s agira de mettre en place un réseau de fibre optique. Cette opération dont le coût s élève à 450 millions d euros aura des retombées directes et positives sur l artisanat, puisqu elle se compose à raison de 75% de travaux de génie civil. La construction et la maintenance de «data centers» est également à souligner.

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10 10 ECONOMIE Par ailleurs, le développement du Luxembourg comme centre logistique offre des potentialités pour les entreprises artisanales, que ce soit dans la construction et l entretien des infrastructures de transport et des centres logistiques ou dans la vente et l entretien de véhicules utilitaires. Les différents secteurs économiques n évoluant pas en vase clos, la diversification de l économie nationale est essentielle pour l artisanat. Dans cette optique, le gouvernement veillera à consolider la place financière et à inverser le processus de désindustrialisation du pays, sachant que les secteurs financier et industriel constituant des «clients» importants de l artisanat. En vue de pérenniser le développement de l artisanat dans un environnement de plus en plus concurrentiel, le gouvernement continuera à promouvoir une réglementation favorable aux PME, pilier important et dynamique de l économie nationale. Dans ce contexte, le quatrième plan d action en faveur des PME, actuellement élaboré par le ministère des Classes moyennes et du Tourisme en concertation avec tous les acteurs concernés, visera à réduire les barrières existantes et à créer un environnement encore plus propice au développement du secteur. contact : Ministère des Classes moyennes et du Tourisme Patrick Heuschling Tél. : HANDWerk international betriebe begleiten offizielle WirtscHAFtsmissioN NAcH ÖsterreicH interessante Kontakte, neue ideen und eine goldene ehrennadel für das Luxemburger Handwerk Vom 15. bis zum 17. April begleitete eine luxemburgische Wirtschaftsdelegation den Staatsbesuch des großherzoglichen Paares nach Österreich unter ihnen erstmalig auch 10 Betriebe aus dem Handwerk. Luxemburgische Handwerksbetriebe orientieren sich vermehrt auch auf den ausländischen Markt. Gezwungener Maßen, weil der Kuchen im Inland kleiner wird. Aber auch weil der Schritt über die Grenze andere Chancen zur Betriebsentwicklung bietet oder aber einfach nur um den Horizont zu erweitern und neue Ideen in den inländischen Markt zu importieren. Eine Umfrage der Chambre des Métiers im vergangenen Jahr hat bestätigt, dass ein Großteil der Betriebe bereits im Ausland aktiv war, aktuell aktiv ist oder aber mindestens darüber nachdenkt aktiv zu werden.

11 D HANDWIERK 5 / Die Teilnahme an einer Wirtschaftsmission ist eine Möglichkeit neue Märkte zu erschließen, Partner und Konkurrenz vor Ort zu identifizieren, sich im Ausland zu präsentieren und sich mit anderen teilnehmenden Unternehmen und Institutionen auszutauschen. Und das in einem organisierten Rahmen, möglichst geringem Kostenaufwand und reduziertem Risiko. Neue Märkte können für alle Branchen interessant sein. Je größer ein Markt desto größer ist die Vielfalt an Sektoren. Eine Teilnahme an Wirtschaftsmissionen ist nicht nur für Finanzsektor oder Industrie interessant, wie traditionell hier im Land angenommen wird. Warum denn nicht auch für Betriebe aus dem Handwerk? Das haben sich auch Mitarbeiter der Chambre des Métiers überlegt und haben nach Rücksprache mit interessierten Betrieben entschlossen, sich inhaltlich in das Dossier Wirtschaftsmission einzubringen und vermehrt mit Ministerium und Chambre de Commerce zu kooperieren, um die Interessen des Handwerk für interessante Ziele zu vertreten und umzusetzten. Zudem wird auf nationaler Ebene seit einiger Zeit an einer Neuausrichtung des Images Luxemburgs gearbeitet weg vom bekannten traditionellen Bankenplatz hin zur attraktiven facettenreichen Präsentation aller beteiligten Wirtschaftsakteure und Produkte. Mit Vielfalt und Produkten kann das luxemburger Handwerk dienen! Vielfalt haben die in Österreich teilnehmenden Betriebe aus dem Handwerk präsentiert. Dabei waren unter anderem Vertreter aus dem Lebensmittelsektor, der Metallverarbeitung, des Holzbaus und ein Tischler. Thematisch aufgestellte Programme präsentierten verschiedene Facetten eines Wirtschaftsbereiches z.b. Ausbildung, Gründung, Management, Politik und Verbandsarbeit oder Stand der Forschung. Ziel war es sich für den eigenen Markt inspirieren zu lassen und neue Ideen zu entwickeln. Es wurde auf Wunsch der Teilnehmer aus dem Lebensmittelsektor ein speziell abgestimmtes Rahmenprogramm an Betriebsbesichtigungen, Seminaren und Workshops entwickelt. Österreichische Betriebe stehen vor ähnlichen Problemen bei der Ausbildung und Motivation des Personals, so Henri Schumacher von der Patisserie Schumacher in Wormeldange. Ein Austausch zwischen den Akteuren beider Länder zu diesem Thema kann somit zu interessanten und neuen Lösungsansätzen führen. Auch wurde in diesem Zusammenhang eine gemeinsame Kampagne zur Vermarktung österreichischer Lebensmittelprodukte vorgestellt. Eine Umsetzung dieser Idee wäre auch für Luxemburg denkbar. Wir sehen hier, wie andernorts gearbeitet wird und können unseren Horizont erweitern, so die Meinung von Jean-Marie Oswald, Inhaber der Bio-Metzlerei J-M. Oswald in Luxemburg Stadt. Parallel fand ein für Betriebe aus dem Handwerk interessantes Programm zum Thema der erneuerbaren Energien statt: Besichtigung exemplarischer Betriebe, Präsentation erfolgreicher Projekte oder Initiativen. Zwischen den Programmpunkten war Zeit für organisierte Geschäftskontakte. Hierzu wurden im Vorfeld Anfragen an die Wirtschaftskammern Österreich gestellt, aufgrund derer dann Termine mit entsprechenden Kontakten vor Ort in Wien und Linz organisiert wurden. Luc Meyer von der Boucherie-Salaison Meyer aus Bascharage nutzte die Reise um Einzelhandelsketten vor Ort sein Produkt vorzustellen und das mit gutem Erfolg. Es ging aber offensichtlich nicht nur darum ausländische Geschäftskontakte zu knüpfen. So berichtet Jeff Besenius, Geschäftsführer von Besenius Safety Center in Mertzig folgendes: Für einen kleinen Handwerksbetrieb wie der unsere war es komplettes Neuland, das ich da betreten habe und ich wusste gar nicht was auf mich zukommt. Alles in Allem war ich positiv überrascht, besonders über das Phänomen, daß man ins Ausland geht, um Luxemburger kennen zu lernen. Hierbei hat sich bei mir mindestens ein sehr interessanter Geschäftskontakt ergeben. Am vorletzten Abend lud der Großherzog die Teilnehmer der Luxemburger Delegation und Vertreter Österreichs zum

12 12 ECONOMIE großen Empfang in die Albertina. Betriebe die bereits Kontakte in Österreich hatten ließen diese Kontakte im Vorfeld offiziell vom Hof einladen. Hierzu passt auch die Aussage von Norbert Brakonier der Norbert Brakonier S.A. in Luxemburg Stadt: Ich bin auf diese Wirtschaftsmission mitgefahren, weil es eine einmalige Gelegenheit war, im Gefolge des Großherzogs und der Großherzogin an einer solchen Mission teilnehmen und hochkarätige Gesprächspartner treffen zu können. Eines des größten Highlights dieser Wirtschaftsmission für das Handwerk war die offizielle Ehrung von Jean-Marie Oswald für sein langjähriges Engagement als Präsident des Internationalen Metzgermeisterverbandes. Während eines in Anwesenheit des Großherzogs stattfindenden Wirtschaftsforums wurde Herrn Oswald die goldene Ehrennadel verliehen, und somit die höchste Auszeichnung der österreichischen Fleischer. Laut dem Geschäftsführer der Österreichischen Bundesinnung Lebensmittelgewerbe hat sich der Verband unter der Leitung Oswalds hat sich der Verband in den letzten Jahren zu einem schlagkräftigen und effizienten Sprachrohr für klein- und mittelstrukturierte Fleischerbetriebe in Brüssel etabliert. Solche Wirtschaftsmissionen sind sehr wichtig für das Handwerk, weil man dort die Möglichkeit hat, gemeinsam Überlegungen und Ideen zusammen zuführen. Die Betriebe sind keine Konkurrenten sondern können sich austauschen um in ihrem Unternehmen Sachen verbessern zu können, so das abschließende Urteil von Roland Kuhn, der als Vertreter des Handwerks erstmalig die offizielle Delegation begleitete. WieN: goldene ehrennadel Für vertretung Des LuxemburgiscHeN LebeNsmitteLHANDWerks im rahmen des Luxemburgisch-Österreichischen Wirtschaftsforums, das am 16. dieses monats in anwesenheit des Großherzogs in Wien stattfand, wurde Jean-marie oswald für sein langjähriges engagement als Präsident des internationalen metzgermeisterverbandes geehrt. Wirtschaftskammer Österreich, 2013 Herr Oswald erhielt die goldene Ehrennadel, die höchste Auszeichnung der österreichischen Fleischer. Unter der Leitung Oswalds hat sich der Verband in den letzten Jahren zu einem schlagkräftigen und effizienten Sprachrohr für kleinund mittelstrukturierte Fleischerbetriebe in Brüssel etabliert, so Herr Kainz, Geschäftsführer der Österreichischen Bundesinnung Lebensmittelgewerbe. Das Wirtschaftsforum war Programmpunkt der Wirtschaftsmission Österreich, die parallel zur offiziellen Staatsvisite vom 15. bis zum 16. April nach Wien und Linz stattfand. Erstmalig wurde eine solche Mission von Vertretern des luxemburgischen Handwerks begleitet. Von insgesamt 50 teilnehmenden Unternehmen aus Luxemburg haben 10 Betriebe aus dem Handwerk die Wirtschaftsreise als Plattform genutzt. Das auf die teilnehmenden Sektoren abgestimmte Programm ermöglichte es den Teilnehmern gezielt Geschäftskontakte zu knüpfen, in Seminaren und Betriebsbesichtigungen neue Anregungen für den eigenen Betrieb zu erhalten und Ideen auszutauschen.

13 brevet de maîtrise que la force soit avec vous! inscriptions du 15 juin au 15 août le brevet de maîtrise est la formation de chef d entreprise dans l artisanat par excellence. il vous confère les connaissances indispensables en gestion d entreprise ainsi que les compétences technologiques pour créer et diriger votre propre entreprise ou pour évoluer dans un poste à responsabilités auprès de votre employeur. en tant que «maître artisan», vous renforcez vos compétences pour mieux progresser dans votre carrière. Visez l excellence en devenant «Maître Artisan». plus d informations sur ou au

14 14 ECONOMIE evalutation De L enquête sur Les ArNAQues visant Les professionnels Du secteur ArtisANAL Parmi les arnaques qui ont touché le Luxembourg en 2011, il faut signaler le «phishing», les lettres dites kenyanes ou nigériennes, les gains à de fausses loteries, les propositions d inscription à un répertoire (annuaire professionnel) et le «slamming» ou arnaque concernant les noms de domaine. Pour mieux appréhender ces pratiques illégales, la Chambre des Métiers a sélectionné un panel de près de 2000 entreprises du secteur artisanal afin de participer à l enquête commune réalisée conjointement au Luxembourg, en Belgique et aux Pays-Bas. La Chambre des Métiers a procédé à une première évaluation de ladite enquête dont 198 entreprises ont participé (10,4%). 78% des entreprises ont été ciblées par une arnaque ou tentative d arnaque, nombre élevé. Toutefois, seulement 20% des entreprises ont signé «l offre» qui leur a été proposée, un taux qui souligne que les dirigeants sont sur le qui-vive. Le montant moyen de chaque arnaque est de 5.900, avec un montant maximal de dans un cas spécifique. Sur les 20% des entreprises, qui ont signé «l offre», seulement 10 entreprises ont payé les sommes réclamées, dont la moyenne était de A peine 10% des entreprises ciblées ont porté plainte contre la tentative d arnaque. Concernant la répartition des pays d origine de l arnaque, la situation se présente comme suit : BENELUX 28% ; autres pays membre de l Union européenne 51% ; autre pays non-membre de l Union européenne 4% ; pays tiers 17%. Il est intéressant de remarquer que, parmi tous les pays cités par les entreprises participantes, 5% des arnaques proviennent du Mexique. La confrontation aux arnaques est devenue un élément réel et fréquent pour les professionnels du secteur artisanal. Les arnaques devenant de plus en plus originales et sophistiquées, elles compliquent la tâche du dirigeant d entreprise. Le mot de conseil aux professionnels : ne pas payer immédiatement en cas de doute, et signaler l arnaque soit au Ministère des Classes Moyennes et du Tourisme (Madame FRIEDERICI CARABIN Bernadette), soit déposer une plainte auprès de la Police Grand-Ducale du Luxembourg. contact : Daniel Thull Attaché économique Tél. : SERVICE MULTIMARQUES PIÈCES DE RECHANGE Équipements et matériel de manutention Équipements de nettoyage Équipements de traitement de déchêts Systemes de rayonnages Batteries et accesoires Autolaveuses et Balayeuses professionnelles autotractées ou autoportées 122, route de Diekirch L-7220 Walferdange Tél Fax Stockage de palettes Rayonnages dynamiques Rack & Roll Plateformes Rayonnages à bras portants Rayonnages mobiles

15 ECONOMIE 15 Les midis De L ArtisANAt sans FroNtières D HANDWIERK 5 / 2013 La prochaine séance aura lieu le jeudi, 13 juin 2013 entre 12 et 14 heures au sujet du «recouvrement de créances Comment y procéder si la clientèle se trouve à l étranger?» Deux séances supplémentaires traitant de l application correcte de la TVA au niveau des relations transfrontalières et du détachement du personnel sont prévues pour le jeudi, 11 juillet et le jeudi, 14 novembre. Pour des plus amples informations, contactez l équipe de Enterprise Europe Network à la Chambre des Métiers ( / FicHe De participation «recouvrement de créances comment y procéder si la clientèle se trouve à l étranger? A renvoyer au plus tard pour le lundi, 10 juin par ou par fax. Nom/Prénom : Dénomination de l entreprise : Adresse de l entreprise : N, Rue : Code Postal : Localité : Tél. : Signature :

16 16 CHRONIQUE JURIDIQUE Chambre des métiers et Fédération des artisans «bâtir sur Du solide» Le rendez-vous des professionnels du secteur de la construction Tout professionnel du secteur de la construction doit connaître et respecter un certain nombre de règles incontournables. En effet, les prestations en matière de construction nécessitent de bien maîtriser, en plus des obligations techniques et des règles de l art, les aspects purement juridiques, que ce soit lors de la préparation du chantier, de la phase des travaux, et après la fin du contrat. Les règles applicables au secteur de la construction étant particulièrement complexes et en constante évolution, la Chambre des Métiers et la Fédération des Artisans proposent à partir de 2013 plusieurs conférences dédiées spécifiquement aux professionnels de la construction. L objectif de ce cycle de conférences «bâtir sur du solide», rendez-vous de référence pour les professionnels, est de leur indiquer les outils juridiques leur permettant d identifier les règles à connaître et les pièges à éviter et ainsi pouvoir effectuer leurs prestations dans les meilleures conditions possibles. Pour réaliser cet objectif, la Chambre des Métiers et la Fédération des Artisans ont sélectionné une équipe de spécialistes désireuse de communiquer leur expertise juridique ou technique. L équipe est composée de Me Marianne Goebel, Me Alain Rukavina et de Me François Cautaerts, avocats au barreau de Luxembourg et de M. Robert Kousmann et M. Romain Weydert de la Chambre des Experts. Le cycle de conférences «bâtir sur du solide», qui sera organisé chaque année, permettra aux entreprises de faire le point sur les multiples facettes du droit de la construction, avec la possibilité de poser des questions et de s échanger avec les spécialistes. Un document synthétique et pratique permettant d utiliser les informations thématisées sera proposé aux participants à l issue de chaque séance. Pour l année 2013, les conférences «bâtir sur du solide» traiteront des thématiques suivantes : 1. Sécurisez votre relation contractuelle! (le 26 juin 2013) Pour plus d informations, voir page 18) 2. Le contrat de sous-traitance (courant octobre 2013) 3. La responsabilité des entreprises de construction (courant novembre/décembre 2013) pour plus d informations relatives à ce cycle de conférences», merci de bien vouloir contacter les personnes suivantes : Patrick Koehnen Directeur adjoint de la Fédération des Artisans Tom Wirion Directeur adjoint de la Chambre des Métiers

17 Besoin d infos? Que vous soyez patron, créateur d entreprise, élève, collaborateur ou salarié dans une entreprise artisanale, informez-vous sur cdm.lu est un outil d information complet qui reprend toute l actualité et l agenda des événements, foires et conférences de la chambre des métiers. Par ailleurs, 4 grandes rubriques vous proposent une mine d informations sur les sujets qui vous concernent. «Mon entreprise» dédiée aux patrons et aux décideurs d entreprises propose des informations pratiques et complètes au niveau technologique, économique, juridique et social. une multitude de fiches et de documents téléchargeables sont à votre disposition sur les sujets qui touchent votre société. «Ma création d entreprise» conseille les futurs créateurs ou repreneurs d entreprise. «Mon apprentissage & Brevet de Maîtrise» informe les jeunes gens en matière d apprentissage et de formation initiale dans l artisanat et sur les horaires et programmes des cours et des examens du Brevet de maîtrise. «Ma formation continue» permet aux chefs d entreprise et à leurs collaborateurs en quête de formation continue de consulter l offre de cours et de s inscrire directement en ligne. Beaucoup d autres choses vous attendent. surfez sur cdm.lu et restez informé sur l actualité qui concerne votre activité. CDM.lu - le PORTAIl DE la CHAMBRE DES MÉTIERS

18 18 CHRONIQUE JURIDIQUE sécurisez votre relation contractuelle! 1er module du nouveau cycle de conférences : «Bâtir sur du solide» Conférence organisée par la Chambre des Métiers et la Fédération des Artisans le 26 juin 2013 de 17h30 à 19h00 Orateurs : Maître François Cautaerts, avocat à la Cour, spécialiste en droit de la construction Monsieur Robert Kousmann, ingénieur-conseil et expert en bâtiment Le rendez-vous des professionnels de la construction * 1er module 2013 * Pour le 1er module «bâtir sur du solide», un échange entre deux spécialistes du secteur de la construction est proposé. Les orateurs, fort de leur connaissance des problèmes récurrents, proposent la mise en place de processus permettant de minimiser les zones d incertitudes juridiques et techniques, et de construire sa relation contractuelle en toute confiance. En effet, si un contrat bien rédigé est un «plus» commercial, ce contrat ne doit pas être, ni trop minimaliste, car c est la porte ouverte à l insécurité juridique, ni trop contraignant car il risque de faire fuir des clients potentiels. L accent sera mis sur la rédaction concrète des clauses d un contrat adapté au secteur de la construction. La rédaction des conditions générales sera également abordée ainsi que les solutions pratiques qui permettent d adapter la relation contractuelle à vos impératifs, qu ils soient techniques ou juridiques. Cette conférence se tiendra dans les locaux de la Chambre des Métiers en langue française. Une traduction en langue allemande sera proposée. Les personnes intéressées sont priées de s inscrire auprès de la Chambre des Métiers en renvoyant la fiche de participation, ou directement par internet (www.cdm.lu). FicHe De participation «bâtir sur Du solide» * 1er module 2013 * «Sécurisez votre relation contractuelle!» du A renvoyer au plus tard le par ou par fax ( ) Nom/Prénom : Dénomination de l entreprise : Adresse de l entreprise : N, Rue : Code Postal : Localité : Tél. : Signature :

19 CHRONIQUE JURIDIQUE 19 Les congés LégAux Du salarié : mode D emploi pour L employeur D HANDWIERK 5 / 2013 Conférence organisée par la Chambre des Métiers, le mercredi 12 juin 2013 de 17h30 à 19h00. Oratrice : Maître Gabrielle EYNARD, avocat à la Cour, ALLEN & OVERY. Le droit au congé payé peut être source de litiges car son application pratique n est pas toujours évidente. Afin d éviter certains écueils et de gérer les conflits potentiels, maître Gabrielle Eynard abordera les questions fréquemment soulevées autour des grands thèmes suivants : 1. Les règles générales en matière de fixation du congé Quel est le champ d action de l employeur en matière de fixation du congé? L employeur peut-il refuser un congé, voire annuler un congé déjà accordé? Dans quelle mesure peut-il imposer des dates de congé? Quelles sont les règles en cas de fermeture d entreprise? 2. Le report ou l extinction du droit au congé Quand l employeur peut-il valablement opposer au salarié l extinction de son congé légal? Dans quels cas le congé est-il reporté? Quelles sont les limites du report au vu des dernières décisions judiciaires? 3. Le droit au congé en cas de rupture du contrat de travail Comment l employeur peut-il récupérer des jours de congé pris en trop? Quelle incidence a une dispense de travail sur le droit au congé? Un licenciement peut-il intervenir pendant le congé? Comment calculer l indemnité de congé? Quelle est la force probante d une fiche de salaire en matière de décompte de congé? 4. Les jours fériés légaux et les congés extraordinaires Quels sont les droits des travailleurs à temps partiel? Les congés extraordinaires sont-ils cumulables? Quelle est l incidence d une maladie sur ces congés / jours fériés? Cette séance d information se tiendra dans les locaux de la Chambre des Métiers en langue française. Une traduction en langue allemande sera proposée. Les personnes intéressées sont priées de s inscrire auprès de la Chambre des Métiers en renvoyant la fiche de participation, ou directement par internet (www.cdm.lu) FicHe De participation A LA conférence Du Les congés légaux du salarié, mode d emploi pour l employeur A renvoyer au plus tard le par ou par fax ( ) Nom/Prénom : Dénomination de l entreprise : Adresse de l entreprise : N, Rue : Code Postal : Localité : Tél. : Signature :

20 20 CHRONIQUE JURIDIQUE Le congé parental LégèremeNt ADApté Suite à une modification de la directive européenne en la matière, la législation luxembourgeoise sur le congé parental a récemment été adaptée. La loi votée par la Chambre des Députés intervient à deux niveaux. Premièrement, elle porte de trois à quatre mois la durée du droit à congé non indemnisé du parent qui n a pas pris le congé parental consécutivement au congé de maternité ou au congé d accueil, mais remplissant par ailleurs les autres conditions du congé parental. Deuxièmement, elle attribue au salarié du secteur privé, aux agents de l Etat et à ceux du secteur communal le droit de demander à son employeur l aménagement de son horaire et/ ou de son rythme de travail pendant une durée déterminée. L employeur doit examiner cette demande et y répondre en tenant compte de ses propres besoins et de ceux du demandeur. Si la demande est rejetée, ce rejet doit être motivé. La violation des obligations imposées par la nouvelle loi donne droit à des dommages-intérêts au profit du salarié, à fixer par le tribunal du travail. intérêts pour retard De paiement DANs Les transactions commerciales : Les créanciers mieux protégés La loi modifiée du 18 avril 2004 relative aux délais de paiement et aux intérêts de retard, a été modifiée par une loi du 29 mars 2013 portant transposition de la directive 2011/7/Ue. Cette réforme qui entre en vigueur à compter du 13 avril 2013 car la loi a été publiée au mémorial le 11 avril 2013 concerne exclusivement les transactions commerciales, et prévoit les changements suivants : l augmentation d un point de pourcentage du taux de l intérêt légal pour retard de paiement ; le principe de l attribution «automatique» d une somme forfaitaire de 40 euros pour frais internes de recouvrement en cas de retard de paiement ; une aggravation des restrictions à la liberté contractuelle en la matière afin de mieux protéger le créancier. 1. Le taux de l intérêt légal dans les transactions commerciales a été augmenté Ce taux est porté à une majoration du taux directeur de la Banque Centrale Européenne le «taux de référence» de 8 points de pourcentage, au lieu de 7 points de pourcentage antérieurement prévu. Pour le 1er semestre 2013, ce «taux de référence» est de 0,75% (Mémorial B N 13 du 28 janvier 2013, p. 374). Pour le 1er semestre 2013, et en l absence de dispositions légales particulières relatives au mode de calcul, la Chambre des Métiers suggère de distinguer deux périodes : du au : le taux d intérêt légal est de 7,75% ; du au : le taux d intérêt légal est de 8,75%. 2. Un montant forfaitaire de 40 pour frais internes de recouvrement est légalement prévu Le créancier peut désormais exiger un montant forfaitaire de 40 euros pour indemniser les frais internes de recouvrement. Depuis le 13 avril 2013, ce montant peut être demandé par le créancier dès que des intérêts pour retard de paiement sont dus, même si aucun rappel n a été encore fait. Il faut souligner que cette indemnisation forfaitaire n empêche pas le créancier de demander, en plus, une indemnisation raisonnable pour les autres frais de recouvrement comme, par exemple, les frais de rappel et les frais d avocat. 3. Une aggravation des restrictions à la liberté contractuelle afin de mieux protéger les créanciers Afin de protéger les intérêts des créanciers pouvant être mis à mal par des débiteurs en position de force, on notera trois grandes dispositions.

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