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2 Hosted Exchange votre bureau en toute mobilité Hosted Exchange La solution de messagerie pour entreprises Division des Télécommunications -L-2999 Luxembourg-Tél. gratuit: www.pt.lu

3 SOMMAIRE 3 d handwierk Organe officiel de la Chambre desmétiersetdelafédération desartisansdugrand-duché de Luxembourg VOTREMETIERSUR LE NET 4EDITORIAL Wahlkampf?/p.4 7MESSAGE La Chambredes MétiersetlaFédération desartisans soutiennent«stemmvun der Strooss»/p.7 8ACTUALITE POLITIQUE Fédération des Artisans trifft Regierung/p.8 Ordentliche General- und Delegiertenversammlungder Fédération desartisans/p.10 LaCharte FairPrice, un engagement pour le consommateur/p.11 Carteblanche économique vum Romain Schmit/p.14 Carteblanche économique vummichelbrachmond/p.15 EDITEUR Fédération desartisans du Grand-DuchédeLuxembourg SECRETARIAT ET REDACTION Fédération desartisans 2, CircuitdelaFoireInternationale L-1347 Luxembourg BP 1604,L-1016Luxembourg Tél.:(352) Fax: (352) ABONNEMENTANNUEL: 15,45EUR Reproduction desarticlesautorisée avec indication de la source. 16 ECOMOMIE 2007,unbon crupourl artisanat/p FÊTE DESENTREPRENEURS 8. Auflageder «Fêtedes Entrepreneurs»/p.18 Lettre du Ministre destravaux Publics/p DROIT Condamnation pour escroquerieenmatière d arnaques publicitaires/p.30 Les projetsdeloi et de règlements soumispouravisàlachambre desmétiers/p.32 Lesintérêtsderetard/p FORMATION Formations pour travailleurs désignés/p.35 Les indemnités destage/p.36 L apprentissage des adultes/p.38 Worldskills 2008/p.40 Malerklasse im Nordstad-Lycée/p.42 Erfolgreich abgeschlossene KNX-Ausbildung/p.43 Rencontre au sujetdelaréforme de la formation professionnelle/p.44 Grosses Interesseder Betriebe an der Energieeffizienz/p.45 Beitragzur Qualifizierung angehender Meister/p.46 Déclaration de postes d apprentissage/p.47 CONCEPTION ET IMPRESSION Imprimerie Centrale 15,rue du Commerce L-1351 Luxembourg Tél.:(352) Fax: (352) PUBLICITE Imprimerie Centrale ServiceRégie 15,rue du Commerce L-1351 Luxembourg Tél.:(352) Fax: (352) INFO Neue Regelung von Überstunden/p.48 Luxemburg 2017 /p.48 Jeune Chambre Economique/p ENVIRONNEMENT Superdreckskëscht firbetriber/p.50 Helpdesk Reach/p EUROPE Lancement duréseau communautaire «Entreprise Europe Network»/p.54 Législation européenne/p INNOVATION Luxinnovation et Chambredes Métiersauservice despme/p FEDERATION 22.Brezelumzug desbäckermeisterverbandes/p.58 NeuerVerband im Bereich destrockenausbausgegründet/p.60 GrandConcours de find année desbijoutiers/p.61 Norbert Nicolas verabschiedet sich aus dem Verbandsleben/p.62 IMV-Vorstandssitzung in Paris/p.62

4 EDITORIAL Wahlkampf? Nicht, dass das Handwerk unbedingt 18 Monate vor dem eigentlichen Wahltermin bereits den Wahlkampf ausrufen will. Doch essteht zu befürchten, dass es angesichts der politisch-gewerkschaftlichen Konstellation überhaupt nicht zu einer parlamentarischen Auseinandersetzung über unterschiedliche Ideen und Konzepte kommen wird, dadie Gewerkschaften jeglichen politischen Spielraum blockiert haben werden. Was die Politik, nach dem Wähler, nämlich am meisten fürchtet, ist die Gewerkschaft. Die Gewerkschaften wollen es!, ist eine Aussage, die immer häufiger aus Politikermündern zu vernehmen ist, so als sei dies als Begründung für Tat und Untat vollkommen ausreichend. In den Vorwahlzeiten steigert sich diese Anspannung sogar noch und man tritt sich förmlich auf die Füße, um den Arbeitnehmervertretern jeden noch so kapriziösen Wunsch von den Lippen abzulesen. Dass einzelne Gewerkschaften denn auch Regierungen an die Macht bringen und fünf Jahre später wieder indie Wüste schicken, ist den meisten Politikern noch in bester oder soll man sagen -in schlechtester Erinnerung. Nach wirtschaftlich eher schwierigeren Jahren welch eine Untertreibung! zeichnete sich bereits 2006 und in stärkerem Ausmaß 2007 eine konjunkturelle Trendwende ab, welche die Steuereinnahmen wieder hat sprudeln und die Finanzsituation des Staates schneller als vorausgesagt in gesunden, schwarzen Zahlen hat erscheinen lassen. Daran waren die Maßnahmen der Tripartite zumindest nicht unbeteiligt, gelang es doch so, die Ausgabenentwicklung beim Staat etwas abzubremsen. Die Gewerkschaften machen der Politik nun jedoch die Herrschaft über die Staatsfinanzen strittig. Kaum hat der Budgetminister die guten Zahlen des 2007er Jahrgangs kommentiert und angemahnt, dass sich am Horizont wieder dunkle Wolken auftun, werden Stimmen laut, die den geschaffenen Mehrwert möglichst gleich wieder umverteilen möchten, und dies vor allem an den Teil der Beschäftigten, der mit der eigentlichen Schaffung von Mehrwert nur indirekt zu tun hat, nämlich der öffentliche Dienst imweitesten Sinn. Daneben sollen doch bitteschön die Maßnahmen der Tripartite sofort wieder rückgängig gemacht werden, ohne so wie es abgemacht war, das Jahr 2009 abzuwarten. Hat da irgendjemand etwas über die Rücknahme des Einheitsstatuts verläuten lassen? Das war doch auch Teil der Abmachung, oder? Es geht eben nichts über zuverlässige Partner! Die Hypothekenkrise in Nordamerika wird als Epiphänomen jenseits des Atlantiks abgetan. Eine Vertrauenskrise im Kreditbereich, die das gesamte Finanzwesen und damit die gesamte Wirtschaft negativ beeinflussen kann, wird tunlichst kleingeredet. Dass Krisen des Finanzwesens auch auf die reale Wirtschaft überschwappen, wird heutzutage eigentlich nur mehr von einigen besonders monetaristisch inspirierten Sonderlingen angezweifelt, so untrennbar sind Finanzwesen und Wirtschaftsaktivitäten verbunden. Wegen der überragenden Wichtigkeit des hiesigen Finanzplatzes birgt diese Situation jedoch für Luxemburgbesonders ausgeprägterisiken auf Volkswirtschaft, Wachstum und Staatsfinanzen. Diese Aktivitäten, auf denen unser gesellschaftliches Wohlergehen weitestgehend fußt, weisen eine extrem hohe Volatilität auf, welche mit sich bringt, dass nichts weniger sicher ist als ein erfolgreicher Finanzplatz, egal was die Vergangenheit brachte. 4 d handwierk 03/2008

5 Was wiederum der luxemburgischen Haushaltspolitik einen ganz besonderen Stellenwert einräumt und vorsichtiges Finanzgebaren förmlich gebietet. Dies wiederum gefällt den Gewerkschaften nicht, womit wir wieder am Anfang wären. Dann werden alle möglichen Theorien und Ideale ge- und missbraucht, etwa jene, dass Arbeit und Kapital ungleich von der gestiegenen Wertschöpfung profitierten ganz nach Lenin was aber angesichts steigender Kapitalisierung der Unternehmen an und für sich nicht anomal ist. Oder aber das relative Armutsrisiko muss dafür herhalten, dass alle möglichen und unmöglichen Forderungen erhoben werden. Beim relativen Armutsrisiko handelt es sich um eine statistische Größe und nicht um eine irgendwie greifbare reale Armut. Es ist eine Tatsache, dass man statistisch in Petingen als arm gelten kann, während dies z.b. in Longwy noch nicht der Fall ist. Dies verdeutlicht, dass man die relative Armut eigentlich nie richtig loswerden wird, zumindest nicht so lange wie es in unserer Gesellschaft unterschiedliche Einkommen gibt. Würde man nämlich beschließen, das relative Armutsrisiko zum Jahresende auf 0 zu senken, indem das Einkommen aller betroffenen Haushalte bis auf die Grenze zur relativen Armut angehoben würde -was finanziell betrachtet mit rund 200 Millionen Euro nicht einmal ein Ding der Unmöglichkeit wäre -so wäre das Armutsrisiko am 31. Dezember gleich null. Am Tag danach betrüge es wieder fast den gleichen Wert wie heute. So weit zu statistischen Größen und was man alles daraus herauslesen kann. Generell sind die Gewerkschaften also dabei -wenn auch in unterschiedlicher Qualität die Forderungsmaschinerie in Gang zu setzen. Während der LCGB großspurig ankündigt, den Kampf auf die Straße verlegen zu wollen, sind die anderen eher darum bemüht, insbesondere beim öffentlichen Dienst, im weitesten Sinne zu mobilisieren. Schließlich ist hier am meisten Einfluss zu gewinnen. So mischt der OGB-L munter beim Spiel um die Grundschulreform und die Einstufung der Lehrerkarrieren mit, und benutzt zusätzlich noch den Gesundheits- und Sozialsektor als Hebel, um den Druck zu verstärken. Um ein völliges Ausfransen der Karrieren im öffentlichen Dienst zu verhindern und ihrem Vormachtanspruch gerecht zu werden, fordert die CGFP nun ihrerseits eine generelle Gehälterrevision. Hierzu ein paar Überlegungen, auch auf die Gefahr hin, dass von der einen oder anderen Gewerkschaft wieder ein Boykottaufruf gegen das Handwerk erfolgt: Es ist vollkommen normal, dass die Regierung von der Lehrerschaft mehr Einsatz im Gegenzug zu mehr Bezahlung einfordert. Luxemburg hat das teuerste und ineffektivste Schulwesen innerhalb der OECD. Daran sind nicht alleine die Lehrer schuld, aber auch sie müssen einen Teil der Verantwortung tragen und mithelfen, das Ruder herumzureißen. Dazu gehört auch eine größere Verfügbarkeit. Dass Lehrer, Erzieher und Pflegepersonal hierzulande fast dreimal mehr verdienen als ihre Kollegen aus den Nachbarländern, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt, dies gilt übrigens für den gesamten öffentlichen Dienst. Hatte nicht zuletzt der Staatsminister himself angekündigt, die Eintrittsgehälter im öffentlichen Dienst absenken zu wollen? Diese Tatsachen dürfen die politisch Verantwortlichen nicht vergessen, wenn sie am Verhandlungstisch sitzen, auch wenn es ihrer Popularität schaden dürfte. Revision ist nicht gleichbedeutend mit allgemeiner Erhöhung, dazu muss man sich nur im Privatsektor umsehen, und alleine der gesunde Menschenverstand müsste den Lehrern doch eigentlich klarmachen, dass sie unmöglich mehr Geld ohne mehr Leistung verlangen dürfen! Wo also bleibt der Wahlkampf? Fatalerweise hat er längst begonnen, und zwar im Hinblick auf die Sozialwahlen, wobei es sich als schönste, stärkste und einflussreichste Gewerkschaft zu positionieren gilt. Nicht nur, dass die Gewerkschaftspolitik in vielen wichtigen Bereichen der Wirtschaft und des täglichen Lebens interveniert und nicht einmal davor zurückschreckt, Kinder als Geiseln für ihre Forderungen zu nehmen. Es bleibt auch dabei, dass die Politik und die verantwortlichen Politiker am Erfolg in diesen wichtigen Dossiers gemessen werden, was wiederum auf deren Wahlkampf Einfluss haben wird. Und nichts ist momentan unsicherer als der Ausgang einiger der beschriebenen Streitfälle. Umso wichtiger ist es sich auf das Primat der Politik zu besinnen. So wichtig Sozialwahlen für die einen oder anderen auch sein mögen: Es sind eben nur Sozialwahlen. Die wirkliche demokratische Legitimation bezieht man von woanders! Das müssen sich Regierung und Parlament immer wieder vor Augen führen. 03/2008 d handwierk 5

6 Easy500/700: La nouvelle génération des modules logiques encore plus performants et plus diversifiés. Produits d automatisation, solutions et services développés autour de la commande et de la visualisation pour accroîtreles performances de vos machines et installations Terminaux-automates pour PC Automates pour PC Terminaux-automates système embarqué Automates modulaires Automates compacts Terminaux opérateur E/S décentralisées Relais et modules logiques Le nouvel easy a encore plus de fonctions. Je peux l utiliser dans la plupart des applications. Moeller Electric S.A. Boîte Postale 1823 L-1018 Luxembourg Tél: (00352) Fax: (00352) L easy500/700 remplace l easy400/600. La technique évolue toujours, ce que nous voyons autour de nous. Nous exigeons un maximum de fonctions du module logique. Avec la nouvelle série 500/700, c est possible: encore plus de fonctions sur l affichage multiplication des mémoires internes, des modules de temporisation et des compteurs compteurs rapides fonctions de temporisation plus étendues lignes de programmation plus nombreuses horloge annuelle. Cette nouvelle génération permet une grande plage de tensions d alimentation, e.a. 12 VDC. Vosprogrammes existants peuvent être transposés et appliqués aux nouveaux modules logiques easy.

7 MESSAGE La Chambre des Métiers et la Fédération des Artisans s unissent en offrant 5000 pour aider les plus pauvres Parce qu à deux on est toujours plus fort que seul, la Chambre des Métiers et la Fédération des Artisans se sont unies pour soutenir les plus démunis de notre société. Lors d une réception donnée le 25 février dans les locaux de la Chambre des Métiers, Norbert Geisen, Président de la Fédération des Artisans, et Paul Ensch, Directeur de la Chambre des Métiers, ont remis un chèque de à Marcel Detaille, Président, et à Claude Consdorf, assistante sociale de l asbl Stëmm vun der Strooss. de gauche àdroite: Norbert Geisen, Paul Ensch, Marcel Detaille et Claude Consdorf Ayant renoncé àl envoi de leurs traditionnelles cartes de nouvel an, lachambre des Métiers etlafédération des Artisans ont pu récolter ces fonds qui serviront non seulementàfinancer des médicaments, des vêtements etdes repas gratuits, mais également à prendre en chargedesgaranties locativesdansle cadre de l Immo Stëmm, agence immobilière sociale. Depuis 1996,la Stëmm vun der Strooss, association d utilité publique, vient en aide aux sans-abri, chômeurs delongue durée, jeunesendifficulté, toxicomanes,alcooliques, maladespsychiqueset anciens détenus, par le biais de ses ateliers de réinsertion professionnelle et socialesitués105,rue du cimetièreàbonnevoie et 32 Grand-Rue àesch-sur-alzette. En 2007, plus de1500 personnes endifficulté ont poussé les portes deces deux structures et 79 yont retrouvé un travail. 03/2008 d handwierk 7

8 POLITIQUE Fédération des Artisans trifft Regierung Annäherung der Standpunkte in Sachen Einheitsstatut Am 19. März traf eine Delegation der Fédération des Artisans unter Leitung ihres Präsidenten, Norbert Geisen, Premierminister Jean-Claude Juncker und weitere Regierungsmitglieder, um anstehende Fragen zum Einheitsstatut, dem pacte logement und der Besteuerung von Fahrzeugen zu klären. Am Rande unterstützte das Handwerk die vorsichtige und nachhaltige Finanzpolitik des Budgetministers, die auf eine langfristige Absicherung des nationalen Wohlstandes ausgerichtet ist. Im Rahmen dergestrigen Unterredungsei mansichlauthandwerkerverband imbereich der Kontrollmechanismen bei der Umsetzung des Einheitsstatutes ein Stück näher gekommen. Die Regierung bestätigte, dass grenzüberschreitende Kontrollen aufgrund von verstärkten Kooperationsabkommen möglich seien. 8 d handwierk 03/2008

9 POLITIQUE Die Regierung bestätigte auch, dass der Arbeitgeber administrative Kontrollen veranlassen könnte, und dass festgestellte Missbräuche konkrete Sanktionen nach sich ziehen würden. Die Fédération des Artisans bestand ihrerseits darauf, dass dieses Prinzip klar und unmissverständlich in einem Gesetzes- oder Verordnungstext formuliert wird, um jedwede Interpretationsprobleme auszuschliessen. Besteuerung von Fahrzeugen: wirtschaftsverträgliche Lösung angestrebt Im Bereich der CO2-bezogenen Besteuerung von Fahrzeugen und der steuerlichen Behandlung von Leasingfahrzeugen will die Regierung imprinzip ihre bisherige Stossrichtung beibehalten. Jedoch werde man graduelle und wirtschaftsverträgliche Lösungen im Einvernehmen mit den betroffenen Branchenvertreternanstreben, diesichsowohlaneuropäischenvorgabenals auch an dem technologischen Stand der Autoindustrie orientieren werden. Pacte logement: Fronten bleiben verhärtet Die Fédération des Artisans teilt die Bedenken, die der Staatsrat inmittlerweile zwei Gutachten formuliert hat, und befürchtet, dass durch die Behinderung der privaten Initiative die Schaffung von Wohnraum in Zukunft noch teuerer werde. Nach Meinung des Handwerkerverbandes müsste allein schon die juristische Unsicherheit, die mit dem pacte logement verbunden ist, ein Umdenken des zuständigen Ministers rechtfertigen, der im Rahmen der Unterredung jedoch ankündigte die generellepolitik,wie imregierungsprogrammabgemacht, auch weiterhin verfolgen zuwollen. Vorstandssitzung der Fédération des Artisans Einheitsstatut auf der Endgeraden In seiner Sitzung vom17. März beschäftigte sich dervorstand der Fédération des Artisans mit der Umsetzung des Einheitsstatutes sowie dem plan logement. Der Vorstand setzte sich zudem mit der zögerlichen Umsetzung des plan sectoriel zones d activitéséconomiques auseinander und fordertkonkrete Massnahmen, um vor allem mittelständischen Unternehmen auch in Zukunft den benötigten Raum für ihre Entwicklung zurverfügung stellen zukönnen. Nach Meinung der Fédération des Artisans konnten im Laufe der Verhandlungen zur Umsetzung des Einheitsstatutes wesentliche HindernisseimDialog mit der Regierung ausgeräumt werden. Die Kostenneutralität der Reform sei gesichert und auchbei der Überstundenregelung habe maneinegangbarelösunggefunden. Nun da die Abstimmung im Parlament näher rückt besteht in den Augen des Handwerkerverbandes aber immer noch wesentlicher NachholbedarfimBereich derabwesenheitsproblematik.hier konnte die Regierung bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Konzept vorlegen, das wirksame Kontrollen im In- und Ausland sichern würde. Da eine finanzielle Beteiligung der Versicherten am Krankengeld politisch nicht durchzusetzen war, machten der Handwerkerverband und die übrigen Arbeitgeberverbände ihre Zustimmung zum Einheitsstatut von der Schaffung von Rahmenbedingungen abhängig,die eine wirksame Bekämpfung vonmissbräuchlichem Verhaltenermöglichen.ErfolgenindiesemZusammenhangdemnächst keinekonkreten NachbesserungenwirdsichohneZweifel die Frage nach der definitiven Zustimmung zum Einheitsstatut mit nie gekannter Dringlichkeit stellen. Plan logement: Private Initiative nicht benachteiligen Zum Thema des plan logement bedauert der Vorstand, dass die Regierungden Vorbehaltendes Privatsektorsund desstaatsrates nicht genügend Rechnung trägt.die Fédération des Artisans ist überzeugt,dass das Festhalten am allgemeinen Vorkaufsrecht und diesteuerliche Ungleichbehandlungvonöffentlichen undprivaten Bauträgern die private Initiative im Bau schwächen werden, so dass im Endeffekt weniger Wohnraum auf den Mark kommt und dadurch die Preise noch weiter steigen werden. Aktivitätszonen: Mittelstand braucht Entwicklungsmöglichkeiten Im Kontextder Landesplanung stellt die Fédération desartisans fest,dass mittelständischeunternehmen zusehends Schwierigkeiten haben, geeignete neue Niederlassungsmöglichkeiten aufzutreiben. Dies sei insofern bedenklich, davor allem Handwerkbetriebe auf lokaler und regionaler Ebene Arbeitsplätze anbieten könnten. Vor diesem Hintergrund fordert die Fédération des Artisans, dass das Innen-und Landesplanungsministeriumsowie das Wirtschaftsministeriumsichder Problematiknunernsthaftannehmen und sich auch die nötigen Mittel geben werden, um kurz- und mittelfristig regionaleaktivitätszoneninbetrieb nehmenzukönnen. Ein geeignetes Mittel zur Erreichung dieses Ziels liegt im lange angekündigten plan sectoriel zones d activités, mittels dessen geeignete Gebiete in Grünzonen landesweit ausgewiesen werden könnten, die dann mit einem Vorkaufsrecht zur Schaffung von Aktivitätszonen belegt werden müssten. 03/2008 d handwierk 9

10 POLITIQUE Ordentliche General- und Delegiertenversammlung der Fédération des Artisans Einheitsstatut und Inflationsbekämpfung im Mittelpunkt Die Fédération des Artisans befasste sich anlässlich ihrer ordentlichen General- und Delegiertenversammlung vom 14. Februar mit der Umsetzung des Einheitsstatutes sowie der Inflationsbekämpfung. Im Rahmen von statutarischen Wahlen, wurden die Vize-Präsidenten Jean Di Cato und Pierre Kremer, sowie die Vorstandsmitglieder Emile Goedert, Roland Clerbaut, Robert Schintgen und Jean-Paul Schmitz in ihren jeweiligen Ämtern bestätigt. In den Augen der Fédération des Artisans weicht der Gesetzesentwurf zur Umsetzung des Einheitsstatutes zudiesem Zeitpunkt in wesentlichen Punkten vom erzielten Verhandlungsresultat ab. Insbesondere bei der Definition der Kontrollinstrumente und bei der Bekämpfung von Missbräuchen bleibt der Regierungstext weit hinter den getroffenen Zusagen zurück. Auch die Finanzneutralität der Maßnahme sieht die Arbeitgeberorganisation in der jetzigen Textvorlage noch nicht gesichert. Die Delegierten fordern dementsprechend die Regierung auf,den Gesetzestext dahingehend abzuändern,dass er den getroffenen Abmachungen undden regierungsseitiggemachten Zusagen entspricht. Andernfalls mussdie Fédération des Artisans die Ende Juli vergangenen Jahres unter Vorbehalten erteilte Zustimmung zum Einheitsstatut zurückziehen. Inflationsbekämpfung: Index über 2009 hinaus modulieren Trotz hoher Inflationswerte bleibt die Lohnentwicklung dank der in der Tripartite beschlossenen Indexmodulation in einem vertretbarenrahmen. DieseSituation riskiertsichallerdingsabmärz 2009,wenndie Indexmodulationausläuft,schlagartig zu ändern. Auch wenn es der Politik schwer fällt, müssten, so der Handwerkerverband, längerfristige Abmachungen im Zusammenhang mit der Indexproblematik gefunden werden. Die Fédération des Artisans schlägt in diesem Zusammenhang vor, die Indexierung aufmaximal 1,5Mal densozialen Mindestlohnzubegrenzen,was eine gerechtere und sozialere Alternative zur bestehenden Situation darstellen würde. Alternativ wärendie Begrenzung derjährlich zuerfallendenindextranchen,und dieausklammerungbestimmter Warengruppen aus der Indexberechnung Lösungsansätze Was die Preisentwicklung im Handwerk betrifft,unterstreicht die Fédérationdes Artisans, dass diese,gemessenanihrem Impakt im Warenkorb, substantiell hinter der allgemeinen Preisentwicklungzurückbleibt,sodassdasHandwerk nichtimverdachtstehen kann, preistreibend zu sein. Pacte logement: Ziel verfehlt Die Fédération des Artisans bedauert, dass der Gesetzgeber über diemehrzahl der oppostionsformelles,die derstaatsrat in seinem entsprechenden Gutachten formulierte, einfach hinweg gehen will. Inden Augen des Handwerks wird die zunehmende Verstaatlichung des Wohnungsbaus auf Kosten der privaten Initiative inkeinem Fall zueiner Verbilligung des Wohnraumes führen. Die Fédération des Artisans fordert dementsprechend das Parlament auf, die Gesetzesvorlage inihrer momentanen Form entgegen den Vorstellungen des parlamentarischen Ausschusses und der Regierung NICHT zu verabschieden, dadies lediglich zu einer weiteren Verteuerung des Baulandes und noch weniger Wohnraumschaffung führen könne. Aufjeden Fall will die Fédération des Artisans in diesem Zusammenhang weiterdie legitimen Interessen der Handwerksunternehmen verteidigen. 10 d handwierk 03/2008

11 POLITIQUE La Charte «Fair price», un engagement pour le consommateur Vendredi, 29 février 2008 les Ministres Fernand Boden et Jeannot Krecké ont signé la Charte «Fair Price» avec la Fédération des Artisans, la clc (Confédération luxembourgeoise du Commerce) et l HORESCA. de gauche àdroite: Emmanuel Baumann, Norbert Geisen, Jeannot Krecké, Fernand Boden, Erny Lamborelle etjean-joseph Schintgen C est dans uncontexte detension internationale sur les prix desproduitsalimentaires et de l énergienotamment que cette initiative aété lancée d un commun accord avec le Gouvernement non seulement pour formaliser les engagements des professionnels pris dans lecadre de la tripartite, mais plus particulièrement pour promouvoir latransparence dans la tarification des produits etdes services et ainsi protéger les intérêts du consommateur.les organisationssignataires veulent surtout sensibiliser les entreprises de ne pas procéder à des augmentations de prix non justifiées sous le couvert de l échéance d une tranche indiciaire. La publicité de la Charte se fera avec le slogan «Eis Präisser si korrekt!» afin depoursuivre l offre deproduits etservices de qualité àdes tarifs compétitifs au Luxembourg. Lesorganisations signataires collaborerontavecleconseil de la Consommation, composé dereprésentants dugouvernement, de consommateurs et de représentants professionnels, chargé de veiller à l application des principes retenus. Àtravers cettecharte, opérationnelledès le 1 er mars 2008,les professionnelssouhaitent manifester leur engagement et leur support pour contenir l inflation préjudiciable tant à l économie etqu au pouvoir d achat des consommateurs. Mais ils attendent aussi des milieux syndicaux tant un minimum de cohérence et prise de responsabilités dans leur politique. En revendiquant sans cesse unrattrapage auniveau des tarifs salariaux pour compenser les hausses de certains produits, les syndicats nefont qu attiser laspirale inflationniste. LesmembresdelaFédération desartisansvont recevoirsous peu une copie de la charteet des engagements qu ilspourront afficher dans leurs locaux de vente s ils le souhaitent. 03/2008 d handwierk 11

12 POLITIQUE Accords volontaires de mâitrise des prix Charte FAIR PRICE «Eis Präisser si korrekt!» La Charte FAIR PRICE «Eis Präisser si korrekt!» a pour objectif de promouvoir la transparence et le bien-fondé dans la tarification de produits et de services. Cette initiative est lancée d uncommun accord entre le Gouvernement et lesorganisations professionnellesreprésentativesde l artisanat,du commerce, del horeca, des transports etdes services. Àtravers la présente Charte, les professionnels souhaitent manifester leur engagement et leur support pour ces principes. Lesprofessionnels feront la publicitérelativeàleurs engagements découlantdelaprésentechartesurl ensemble duterritoire.cette Chartepeutdonc servircommeunmoyend accroîtrelaréputation tant de l organisation que des professionnels. Ils montrent par là leur engagement de protéger l intérêt du consommateur. La mise en oeuvre et la supervision de cette initiative sera gérée par leconseil de la Consommation, etelle sera dotée des deux instruments suivants: unaccord volontaire entre le Gouvernement etles professionnels des secteurs concernés, des engagements pour des prix justes de la part des professionnels, supervisés par leconseil de la Consommation. La présentechartedeviendraopérationnelle le 1 er mars 2008.Elle pourra être étendue àd autres secteurs économiques moyennant le respect desconsidérantsetengagementsreprisdansleprésent cadre. Considérant queles partiesprenantes du Comité de coordination tripartiteont décidé àl unanimité enavril 2006 que «des accords volontaires de maîtrise des prix de vente seront conclus avec différents secteurs économiques» dans le cadre des six axes deréforme, et plus particulièrement du point «1.Maîtriser l inflation», que les professionnels sont conscients que la confiance constitue undes piliers delafidélisation du consommateur, que les professionnels souhaitent offrir des produits et des services de qualité àdes tarifs compétitifs et justes, que les secteurs précités souhaitent collaborer activement avec le Gouvernement pour contenir une inflation préjudiciable àl économie etaupouvoir d achat des consommateurs, que les professionnels sont soumis à la conjoncture internationale et à des pressionséconomiques qui influencentleur politique detarification sur leterritoire national, que les professionnels plaident pour l autorégulation plutôt que pour leprincipe delaréglementation des prix, que le Gouvernement soutient les professionnels dans leurs démarches d offrirdes produits et desservicesdehaute qualité àdes prix justes en poursuivant une politique active de soutien aux entreprises, que dans le cadre del engagement ci-dessus, le Gouvernement poursuit au-delà de2008 son soutien aux professionnelspourfaire unepromotion dessecteursdel artisanat, du commerce et de l horeca dans la Grande Région, que le consommateur attend des professionnels précités qu ils n utilisent ni le prétexte detension générale sur les prix, nil adaptation des traitements, salaires, pensions et rentes,déclenchée par une cote d échéance de l échelle mobile, afin d imposer des hausses de prix déguisées etexcessives, mettant encause la relation de confiance, que le Conseil delaconsommation, composé par des représentants du Gouvernement, des consommateurs et des représentants professionnels, sous l égide duministère de l Economie etducommerce extérieur, aété désigné afin de veiller à l application et le suivi de la présente Charte en s appuyant sur les statistiques officielles. 12 d handwierk 03/2008

13 POLITIQUE Les 4 engagements des professionnels pour des prix corrects 1. Promotion de la Charte Nous promouvons la Charte auprès de nos membres et des consommateurs. 2. Volonté d appliquer des prix justes Nous ne prétextons ni de la tension générale sur les prix, ni de l adaptation des traitements, salaires, pensions etrentes, déclenchée par une cote d échéance de l échelle mobile, afin d imposer aux consommateurs des hausses de prix déguisées et excessives. 3. Rôle du Conseil de la Consommation Nous confions au Conseil de la Consommation le rôle de veiller au respect de l application de la Charte. 4. Mise à disposition de données Nous collaborons avec leconseil de la Consommation pour lui fournir de manière périodique des données deprix afin de lui permettre d effectuer lesuivi de la présente Charte. L accord volontaire en trois questions Pourquoi cet accord volontaire alors que je pratique un niveau de prix correct? L économie luxembourgeoise est confrontée àuntaux d inflation supérieuràceluideses voisinsdirects.celanuitàlacompétitivité des entreprises et au pouvoir d achat des consommateurs. Pour maîtriser la poussé desprix, le gouvernementàmis en place un plan d action contre une inflation excessive. Ce plan prévoit la désindexation des contrats defourniture conclus par l Etat, la maîtrise des prixadministrés,la modulation de l indice des salaires entre 2006 et 2009 ainsi que les accords volontaires de maîtrise des prix conclus avec lecommerce, l artisanat et le secteur de l horeca. En souscrivant à cet accord, l entreprise documente face à sa clientèle,que sesprixont été corrects parlepassé et seront corrects dans le futur. Il s agit donc d un signepositif de la part desprofessionnels àl adresse de leurs clients. Sur leplan politique, cet effort consenti par les entreprises rendra les organisations patronales autant plus crédibles quand ils revendiqueront la continuation de la modulation de l indexation des salaires. Est-ce que je ne suis plus libre de fixer mes prix? En premier lieu lasouscription àl accord sefait sur base volontaire. Les adhérents de l accord s engagent àrépercuter uniquement l incidence salaire d une tranche indiciaire sur les prix de vente. Toute adaptation de prix justifiée, autre que celle imputable àl augmentation du coût salarial, restera possible, mais devra intervenir àunautre moment que latranche indiciaire. En bref: Al occasion d une tranche indiciaire l entreprise pourra adapter sesprix en relation avec l augmentation des coûts salariaux. Si les coûts salariaux d une entreprise représentent p.ex. 50 pourcent des coûts globaux, l entreprise n augmentera pas les prix deses produits et services de 2,5 pourcent àl occasion d une tranche indiciaire, mais p.ex. de 1,25 pourcent. Toutes les autres adaptations justifiées des prix suite àunrenchérissement des matières premières, del énergie ou des coûts administrés etc. devront se faire de façon transparente à un autre moment de l année. Est-ce que je suis concerné en tant qu entrepreneur de construction? Ce sont en premier lieu les entreprises qui ont pignon sur rue qui sont visées, comme p.ex. l alimentation artisanale ainsi que les métiersdusecteur mode/hygiène.les entreprises du secteur de la construction et du parachèvement proposent en généraldes devis gratuits à leurs clients,qui peuvent ainsi comparer et choisir entre plusieursoffres,cequiassure unetransparencecomplètedes prix. Mais rien n empêche ces entreprises à souscrire à l accord. Contact: Christian Reuter Tél: /2008 d handwierk 13

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16 ECONOMIE Artisanat: Lacroissance semaintient àunniveau élevé Bilan de l année 2007: un bon cru pour l artisanat La croissance économique vigoureuse de l année 2007 abénéficié àl artisanat, qui asurenouer avec lesrésultats atteints lors de l année précédente. Globalement, l année passée apar conséquent été un bon cru pour le secteur. Le nombre d entreprises fait un bond de 135 unités pour s établir à4.544 entités. En 2007 le secteur aégalement été un moteur de la création d emploi, celui-ci affichant une progression de unités. Désormais, l artisanat occupe quelque personnes. L artisanat: le plus grand employeur national Au niveau national, l artisanat représente: 16% du nombre d entreprises; 20% de l emploi total; 10% du PIB. Il constitue leplus grand employeur du pays. La part de la main-d oeuvre frontalière se situe à46%, les Luxembourgeois ne représentent plus que 15% des effectifs, alors que les résidents étrangers constituent 39% de l emploi salarié. L artisanat: un important acteur régional de gauche àdroite Norry Dondelinger, Roland Kuhn etmichel Brachmond Cettetendancesembleêtreavant tout liée àl attractivitédecesited implantation. La région dispose en effet debonnes infrastructures routières ce qui réduit la distance parrapport àlaclientèle résidantausud et au centre du pays.ilsepourraitégalement que des prix de terrains etunniveau de loyer moins élevés soient à l origine del engouement pourl Est du Luxembourg. Autre fait marquant: larégion accueille unnombrenonnégligeable d entreprises d origine allemande. Baisse, ou tout au mieux, stagnation du nombre d entreprises dans les plus importantes villes du pays Dans la plupart desgrandscentres urbains on constate un exode d activités artisanales, ou du moins une évolution inférieure àlamoyenne nationale. Les causes sont certainement àrechercher sur plusieurs niveaux: lemanqued espaceàl intérieur descentre-ville etlapénurie deterrains dans les zones d activités; Les frontaliers représentent plus de la moitié de l emploi dans les régions du Nord (69%) et de l Est (63%) Par contre, dans la région Centre-Nord on retrouve,avec27%,lapart la plusfaiblede travailleurs transfrontaliers. Comment améliorer l offre de services artisanaux? L analyse delachambre des Métiers démontre l importance pour ledéveloppement régional desinfrastructures de transport et de la disponibilité deterrains dans les zones d activités, ennombre suffisant, et ce àdes prix abordables. Dans cette optique,la Chambre des Métiers entreprendra auprès des décideurs politiques, nationaux et locaux, les démarches nécessaires pour veiller à la modernisation et àl extension de ces infrastructures. Ainsi, elle place beaucoup d espoir dans le plan sectoriel «zones d activités», tout en espérant que celui-ci répondra àses attentes. Plusieurs faits saillants ressortent d une analyse del évolution de l artisanat au niveau régional: Très fortehaussedunombred entreprises àl Est du pays leniveau de prix des terrains /des loyers; ladiminution du seuil detolérance du voisinagevis-à-vis desactivités économiques. Pour les entreprises artisanales qui s adressent directement au consommateur final, il faudra améliorer l attractivité des centres-ville, afin de garantir la pérennité des services de proximité et d assurer ainsi la qualité devie des habitants. 16 d handwierk 03/2008

17 NouveauCitroën Nemo. Le «Cost Killer» sympa. CITROËN NEMO Il yadéjàuncitroën Nemo àpd HTVA (1) Primederecyclage de 700 HTVA (2) déduite Gabarit super-compact, frais réduits, faible consommation,volume et charge utile généreux... Tous les charmes ducost Killer àdécouvrir sur 2,8m 3 610kg 4,5 l de volume utile de charge utile /100 km Consommationmixte (moteur1.4 HDi) Les bonnes surprises de mars. CITROËN JUMPY Il yadéjàuncitroën Jumpy àpd CITROËN JUMPER Il yadéjàuncitroën Jumper àpd CITROËN BERLINGO IlyadéjàunCitroën Berlingo àpd HTVA (1) Primederecyclage de 900 HTVA (2) déduite HTVA (1) Primederecyclage de 900 HTVA (2) déduite HTVA (1) Primederecyclage de 700 HTVA (2) déduite (1) Prix HTVA (horsfrais d immatriculationetdecontrôle technique) au 01/03/2008 du CitroënNemofourgon1.4i, Citroën Berlingo 1.4i 600 kg, du Citroën Jumpy fourgon tôlé L1H1 1.6 HDi 16v 90 (1.000 kg) et du Citroën Jumper Easy One 30 L1H1 2.2 HDi 100, toutes promotions déduites ycompris la prime de recyclage (2).Offres sous conditions réservées aux sociétés, valables pour tous les véhicules utilitaires Citroën neufs commandés en mars 2008 dans les points de vente Citroën participants. (2) Citroën vous propose une prime spéciale de recyclage pour votre ancien véhicule de 700 HTVA àl achat d un nouvel utilitaire Citroën Nemo ou Citroën Berlingo et de 900 HTVA àl achat d un nouvel utilitaire Citroën Jumpy ou Citroën Jumper. Le véhicule doit être complet et immatriculé depuis au moins 6 mois au nom du dernier propriétaire. Le nom du propriétaire du nouveau véhicule doit correspondre au nom du dernier propriétaire de l ancien véhicule. Ces prix concernent des véhicules d entrée de gamme et ne correspondent pas nécessairement aux véhicules illustrés. Visuels non contractuels. Offres non cumulables avec les autres promotions en cours. VOUS N IMAGINEZ PAS TOUT CE QUE CITROËN PEUT FAIRE POUR VOUS

18 8. Auflage der Fête des Entrepreneurs Am letzten Januarmittwoch war die ganze luxemburgische Baubranche und ihre Partner wieder auf den Beinen, um bei der 8. Ausgabe der traditionellen Veranstaltung des Bauunternehmerverbandes in den Räumlichkeiten der Handwerkskammer dabei zusein. Das Fest bietet Bauprofis, Zulieferfirmen, Architekten, Ingenieurenund denpartnernaus Verwaltungen undgemeindeneine willkommene Gelegenheit, um Abseits des Baustellenstresses ineiner entspannten Atmosphäre zusammenzukommen. Der Präsident des Bauunternehmerverbandes, Roland Kuhn, ließ es sich nicht nehmen, ein Stimmungsbild des Sektors zu zeichnen, der inluxemburg Menschen beschäftigt, und bei der Gelegenheit ein paar Worte andie Adresse der politischen Verantwortungsträger, allen voran anden Bautenminister zu richten Automatismen begrenzen In seiner Ansprache ging Roland Kuhn auf die zahlreichen Automatismen ein, die die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die langfristige Absicherung der Sozialsysteme gefährden würden. Gleichzeitig müssten die Investitionen in Forschung und Ausbildung intensiviertwerden. DieBaubranchehabemit derschaffung einer eigenen Ausbildungsstruktur, dem IFSB, bereits gute Resultate erzielen können. Der Präsident begrüßt den hohen Investitionsanteil von 4Prozent, den die Regierung auch imhaushalt 2008 beibehalten wird. Besonders im Tiefbau sei über die vergangenen Jahre ein spürbarer Rückgang zu verzeichnen gewesen, der durch einzügiges Ausschreiben vonkleinen undmittleren Projekten abgefedert werden könnte. Roland Kuhn ging auch auf die zahlreichen Widerstände ein,die sichimmerhäufigergegen privateund öffentlichebauvorhaben bilden.ohnedie Rechte derbürger beschneiden zuwollen,hält er jedoch 14Einspruchsmöglichkeiten gegen ein und dasselbe Bauprojekt für übertrieben. Die Bauunternehmer hätten hier bereits konkrete Vorschläge unterbreitet, wie man die Genehmigungsprozeduren vereinfachen und beschleunigen könnte. Pacte logement: Privatinitiative nicht ausschalten Bauunternehmerpräsident Roland Kuhn In Bezug auf den pacte logement warnte der Präsident vor einer Beschneidung der Privatinitiative, was den Bau noch weiter verteuern könnte. Auch hier hätte man Lösungsvorschläge auf den Tisch gelegt, umu.a. die Bedenken, die der Staatsrat in seinem Gutachten formuliert hat, zu entschärfen. 18 d handwierk 03/2008

19 Bautenminister Claude Wiseler Einheitsstatut: Tripartite- Abkommen respektieren Zum Thema des Einheitsstatutes unterstrich der Präsident, dass man zum Tripartite-Abkommen stehe. Die dort beschlossenenprinzipien der Kostenneutralität unddes Respekts dersektoriellen Besonderheiten müssten bei der Umsetzung desprojektes gewahrtwerden. Hier müssten vor allem funktionierende Kontrollen gegenmissbräuchliches Verhalten gesichert werden. Energieeffizienz: Praxisnahe Umsetzung Die neue Regelung zur Energieeffizienz von Wohngebäuden sei für das Bauhandwerk Chance und Herausforderung zugleich. Hier sollte die Regierung auf eine praxisnahe Handhabungachten,mit der sowohl die Unternehmen als auchdie Kunden zu Recht kommen. Bautenminister Wiseler: Prioritäten setzen Bautenminister Claude Wiseler unterstrich in seiner Ansprache den offenen undinder Regelauchkonstruktiven Dialog, den man mit dem Bausektor führe. Was die staatliche Bautätigkeit betreffe, müsse man sich in Zukunft gewissen Prioritäten beugen. Vorrangig behandelt werden Investitionen in Schul- und Sozialinfrastrukturen sowie in den EU- Sitz. Esmüsse der Regierung inzukunft auchgelingen kosteneffektiver zubauen, wozu maninersterliniepräziserplanen müsse. Im Bereich des Tiefbaus sei eine ganze Reihe von mittleren Projekten, wie z.b. Umgehungsstrassen kurz vor derausschreibung,was u.a. dentiefbau stützen könnte. PPP: Missverständnis Bei der Ausarbeitung desersten PPP-Projektes habe man entgegen den Befürchtungen des Sektors darauf geachtet, dass Zusammenschlüsse von mittelständischenunternehmen eine Chance behalten würden. Da es sich aber um größere Projekte handle, die u.a. eine 25jährige Zusammenarbeit zwischen staatlichen undprivatenpartnern vorsehen,müssten einige Voraussetzungen erfüllt sein. Der Minister stimmte zu, nach Beendigung des Projektes, dieses gemeinsam mit dem Sektor zu analysieren. 03/2008 d handwierk 19

20 20 d handwierk 03/2008 Fête des Entrepreneurs 2008

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