WIERK D HAND 1-2 / 2013
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- Tristan Larrivée
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1 D HANDWIERK 1-2 / 2013
2 SpeedBoost Le Très Haut Débit Mobile. Pour tous.
3 Sommaire FOCUS editorial Mit Gelassenheit vom fünften ins sechste Krisenjahr! 4 De la cinquième à la sixième année de crise, les mains dans les poches 6 MESSAGE Grande enquête auprès des membres de la Fédération des Artisans 8 Grosse Mitgliederbefragung der Fédération des Artisans 8 INFO Neujahrsempfang der Chambre des Métiers und der Fédération des Artisans 10 Wirtschaftsminister Étienne Schneider richtet sich an die Fédération des Artisans 14 POLITIQUE Kollektivverträge im Handwerk: Sozialdialog sieht anders aus 16 Projets de lois et de règlements de la Chambre des Métiers 16 ECONOMIE Fiscalité Quelques changements importants au 1er janvier Les «métiers de la bouche» Présentation du groupe des métiers de l alimentation 22 L intégrateur, le spécialiste des interfaces dans le domaine des ICT 26 Lancement du Concours GENIAL La visite des lieux 29 Nouvelles des marchés publics 29 Concours 30 Fiche de retenue d impôt d un salarié 30 CHRONIQUE JURIDIQUE L emploi de ressortissants de pays tiers en séjour irrégulier 31 Taux d intérêt légal 33 La médiation une voie de résolution alternative des litiges pour les consommateurs et les professionnels 33 SOCIAL Regards sur les femmes dans des professions atypiques 34 Frauen im Handwerk: Motivation und Karriere 35 FORMATION Formation accélérée «manucure- maquilleur»: remise des certificats de réussite 38 Fit für die Zukunft Management im Handwerk 39 INNOVatioN Prix de l innovation dans l artisanat 2013: 7 entreprises nominées en compétition pour remporter la finale! 40 ENERGIE Nouvelles aides financières pour l efficacité énergétique et les énergies renouvelables dans le domaine du logement 44 Production d électricité basée sur énergies renouvelables 45 ENVIRONNEMENT La campagne Clever akafen en route pour la 7ème saison 46 EUROPE Cycle de conférences: Les Midis de l artisanat sans frontières 47 Promouvoir le Luxembourg: Mission économique en Autriche du avril FEDERATIONS 12. Auflage der Fête des Entrepreneurs 50 Autofestival Mittelstandsministerin empfängt Metallbauer 68 Patronatsfest der Schmiede, Mechaniker und Metallbauer 68 Photos für Personalausweise: Gemeinden sind skeptisch 69 Metzgermeister 69 Präsidentenwechsel bei Jong Handwierk 70 Nouveau départ pour la Fédération des Patrons Coiffeurs 70 Présentation de la Galette des Rois 2013 Remise des prix du concours «Dräikinnekskuch 2013» 71 Assemblée générale du GCI-UICP à Sofia 73 EN BREF 74 Le ramoneur-fumiste Les propriétaires ou locataires de maisons sont bien conseillés de faire contrôler et nettoyer leurs cheminées à intervalles réguliers, en faisant appel au fumiste-ramoneur, qui effectue le ramonage de chaufferies, de cheminées, de pièces de raccord et de foyers. Dans le cadre des travaux de ramonage et d inspection des cheminées, le fumiste-ramoneur effectue en même temps la vérification des cheminées et foyers relative notamment à leur sécurité contre l incendie. La fabrication de cheminées ouvertes fait également partie des tâches du fumiste-ramoneur. Il va sans dire que le fumiste-ramoneur doit disposer de connaissances sur les principes de base concernant les techniques de la chaleur et de l hygiène dans le domaine du chauffage, de la climatisation et de l alimentation en énergie, de même que du domaine de la physique du bâtiment, de la protection acoustique et de la technique du réglage, pour autant qu elles soient nécessaires dans son métier. Viennent s y ajouter les prescriptions de protection à l égard des émissions, de protection des eaux et de protection contre les incendies. La protection de l environnement et les mesures d économie d énergie jouent un rôle très important dans le métier de fumiste-ramoneur. Dans le cadre de ses travaux, le fumiste-ramoneur utilise des appareils de ramonage mécaniques, chimiques et électriques, ainsi que des instruments de mesurage de la chaleur, de la pression, des courants et d autres analyses. Au niveau de la Fédération des Artisans, les intérêts du métier sont représentés par la Fédération des Ramoneurs et Ramoneurs-Fumistes sous la présidence de Martin Antony. Une des priorités de la Fédération est le travail d information et de sensibilisation auprès des architectes et du grand public sur l installation de poêles dans des maisons à basse énergie, voire passives. Une campagne sera lancée sous peu. en chiffres Nombre d entreprises: 32 Nombre des salariés: 105
4 4 EDITORIAL mit GeLAsseNHeit vom fünften ins sechste KriseNjAHr! Geheimdienst, Cargolux, Bommeleeër ob es sich bei dieser aufzählung nun um affären handelt oder nicht, bleibe an dieser Stelle dahingestellt. die einzelnen Punkte sind es auf jeden Fall wert, bearbeitet zu werden. Glaubt man einzelnen Presseorganen, kann man allerdings leicht den Eindruck gewinnen, es gäbe sonst nichts mehr, das berichtenswert wäre. Auch die Fragen, wie wir ausländische oder einheimische Investoren hierzulande in Zukunft behandeln wollen und welche Lehren aus dem Katari-Debakel gezogen werden sollen werden lediglich am Rande aufgeworfen. Scheinbar ficht dies die breite Öffentlichkeit kaum an, und mit Erstaunen musste man feststellen, dass Kameltreiber und andere, unflätige Bemerkungen vielen Zeitgenossen in letzter Zeit scheinbar recht geläufig über die Lippen kamen. Allenthalben scheint große Zufriedenheit darüber zu herrschen, dass man den Kataris gezeigt habe, wer Herr im Hause ist. Und vergisst dabei allzu leicht, wie schnell sich die Begebenheiten gegen den Standort Luxemburg drehen können, und dass die Probleme zu Hause, nicht nur bei der Cargolux, noch längst nicht gelöst sind und auch nicht weniger werden! Doch was soll s? Den Luxemburger interessieren solche Belanglosigkeiten wie Wirtschaft und Soziales nur insofern sie mit der eigenen Situation direkt zu tun haben. Hauptsache, das Gehalt wird pünktlich überwiesen und die Arbeitslosigkeit findet woanders statt. NIM- BY, auch im sozialen Bereich gewissermaßen! Business as usual also? Das könnte man annehmen, dabei riskiert man jedoch, den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Kaum sind einige Reformen im Sozialbereich abgeschlossen worden wenn auch nur in ungenügendem Umfang tun sich neue, unerwartete Probleme auf. Luxemburg hat noch nicht gelernt, in Zeiten klammer Kassen die Ausgaben wirkungsvoll zu drosseln. Die Problematik der ungebremsten Ausgabensteigerung bleibt trotz gut gemeinter Versuche im Kern unangetastet. Und die Unternehmen werden auch nicht eben entlastet, und das nicht nur im steuerlichen Bereich. Das Einheitsstatut ist noch nicht komplett umgesetzt, schon wird - entgegen gemachter Versprechen - gleich die Personalvertretung in den Unternehmen reformiert. Währenddessen steigt die Arbeitslosigkeit munter weiter und die Anzahl der Konkurse steigt, woran auch die Reform der entsprechenden Gesetzgebung nichts ändern wird. Sicher wird auch diese Krise einmal zu Ende sein. Die Sozialpartner scheinen zaghaft aus ihrer Winterstarre heraus zu finden, einige positive Meldungen in diesem Sinn gab es ja die letzten Tage zu verzeichnen. Optimisten verkünden bereits wieder steigende Wachstumsraten (wenn auch sehr bescheidene), die Gewerkschaften glaubten sowieso nie an die Realität der Zahlen, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten zumindest die aus dem Privatsektor. Ob die momentane Beruhigung in Sachen Eurokrise nicht einzig und allein auf die Ankündigung der europäischen Zentralbank zurückzuführen ist, alles unternehmen zu wollen, um die Gemeinschaftswährung zu stabilisieren? Ob die durch die quasi weltweit überbordende Staatsverschuldung verursachte Schuldenkrise wirklich irgendwie ausgestanden ist? Ob die sich anbahnenden sozialen Probleme in Südeuropa wirklich keine Auswirkungen auf uns und unsere Wirtschaftsleistung haben werden, ebenso wie die dort im Zuge der restriktiven Politiken schrumpfende Nachfrage? Zumindest die letzte Frage beantwortet sich momentan von selbst, doch generell bleiben solche Fragen vielerorts ungestellt, riskieren sie doch, für weitere Unruhe zu sorgen. Sie werden sich aber ohne Zweifel dann aufdrängen, wenn sich die Wirtschaftslage doch nicht erholt. Es gibt weitere Hoffnungsschimmer: einige der Oppositionsparteien kündigen zumindest an, den nötigen Reformwillen zu haben, und auch aus Mehrheitskreisen sogar aus sozialistischen - hört man immer öfter Überlegungen darüber, wie man Luxemburg reformieren müsste und könnte, wenn auch gleich mit dem Zusatz ohne den Sozialstaat zerschlagen zu wollen. Als ob irgendjemand das wollte, allerdings wird eben dieser Vorwurf immer dann den Arbeitgebern gemacht, wenn sie leider als einzige - wieder einmal an die Liste der nötigen und notwendigen Reformen erinnern. Doch darf man sich wohl oder übel während der nächsten beiden Jahre nicht allzu viel des Guten erwarten, stehen doch Ende dieses Jahres die Berufskammerwahlen bei den Arbeitnehmern und Mitte nächsten Jahres die Parlamentswahlen an. Einmal werden die Gewerkschaften mauern und sich gegenseitig zu überbieten versuchen, andererseits werden sich die Parteien nicht trauen, wie auch immer geartete Reformen voranzutreiben. Danach sind Koalitionsverhandlungen und 100 Tage Schonfrist oder Einarbeitungszeit, und schon ist Neujahr. 2015! Luxemburg wird sich also einstellen müssen auf weitere zwei Jahre, in denen aller Voraussicht nach nicht viel passieren wird, was größere Reformvorgaben angeht. Umso dringender müsste während eben dieses gelassenen Ab-
5 5 wartens die Reform des Staates vorangetrieben werden, die Luxemburgs Wettbewerbsfähigkeit verbessern könnte, ohne die Axt an den Sozialstaat anlegen zu müssen. Allerdings müsste etwas oder so manches in der Organisation von Staat und Gemeinden geändert werden, viele Gesetze müssten angepasst und vereinfacht werden, und bestimmt wäre auch im Beamtenrecht eine Reform angebracht. Doch warum eigentlich eine Reform des Beamtenrechts? Man spricht seit einigen Jahren vom Einheitsstatut und vergisst dabei immer, dass es keine Einheit beim Statut gibt. Das wäre kein Angriff auf den Sozialstaat, aber eine Reform, die es in sich hätte! Und längst überfällig ist! Akuter D HANDWIERK 1-2 / 2013 Fachkräftemangel? wir unterstützen Sie, dieses und weitere typische Handwerkerprobleme endlich zu lösen. KUNDENBEGEISTERUNG DER SCHLÜSSEL ZUM UNTERNEHMENSERFOLG Unsere 20 Jahre Praxiserfahrung in exzellenter Kundenbegeisterung möchten wir an andere Handwerksunternehmen weitergeben. Denn wir möchten, dass Sie schneller erfolgreich werden und mehr Spaß am Unternehmertum haben! Die neuen Trainingstermine für 2013 sind online! Jetzt anmelden unter: Hiermit lernt man den Mut zum Schritt, bei sich selbst anzufangen und findet die Motivation und den Willen, sein Unternehmen nach vorne zu bringen. Sabine Bee (BFT, Feuertechnik) 3 x hier 3 x begeistert! Ich habe COPLANING schon mehrfach erfolgreich weiterempfohlen und freue mich im Anschluss immer wieder auf die Erfahrungsberichte. Markus Müllers (Müllers Rolladen GmbH) COPLANING ERFOLGSAKADEMIE 1, rue Nicolas Glesener L-6131 Junglinster (Luxemburg) [email protected]
6 6 EDITORIAL De LA cinquième à LA sixième ANNée De crise, Les mains DANs Les poches Service de renseignements, Cargolux, Bommeleeër. il est une question d interprétation si l on veut qualifier ces dossiers de véritables «affaires», bien que certains points mériteraient d être tirés au clair. Si l on se refère à certains organes de presse, on peut gagner l impression qu il n y a plus rien d autre qui vaille la peine d être relaté. Les questions comment traiter les investisseurs étrangers et domestiques et quelles leçons tirer de la débâcle avec les Qataris ne sont effleurées qu à peine et le grand public ne semble pas s en émouvoir. Certains des commentateurs ne se gènent même pas de proférer des commentaires dénigrants, voire racistes à l encontre d investisseurs venant du Proche-Orient, sans que cela n échauffe autrement l opinion publique, normalement très sensible à ce sujet. Bien au contraire, on pourrait croire qu on est fier d avoir montré au Qataris de quel bois on se chauffe au Luxembourg. Les répercussions que de tels propos pourraient avoir sur le futur de la Cargolux et de la place économique luxembourgeoise en général sont ignorés avec la même persistance que les autres problèmes qui ne vont pas en diminuant, bien au contraire. Au Luxembourg les questions économiques est sociales n intéressent que ceux qui sont directement concernés. L important est que le salaire est payé à temps et que le chômage reste l affaire des autres frontaliers et étrangers. Nimby à la sauce sociale! «Business as usual?» On pourrait le supposer, mais on risque de perdre de vue quelques éléments essentiels. À peine que la sécurité sociale a été quelque peu réformée bien qu insuffisamment de nouveaux problèmes surgissent. Le Luxembourg n a pas encore appris à réduire son train de vie malgré les caisses pourtant vides. Le cœur du problème, à savoir les augmentations automatiques caractéristiques des dépenses publiques, reste intouché malgré quelques efforts louables. Les entreprises ne sont pas non plus épargnées en cette période. Le statut unique n est pas encore complétement transposé que la réforme de la représentation du personnel au sein des entreprises est entamée, ce qui va à l encontre des accords trouvés avec le gouvernement lors de l introduction de cette réforme du siècle En attendant, le chômage continue à grimper, de même que le nombre de faillites, avec ou sans réforme de la loi en question. Certes, un beau jour cette crise sera derrière nous. Le dialogue social connaîtrait un certain renouveau si l on se fie à certains signaux des derniers jours. Pour certains optimistes la croissance, bien que minime, est de retour. Une bonne nouvelle pour les syndicats qui ont toujours démenti la réalité de la crise, même si les chiffres parlaient un tout autre langage. Reste à voir si la relative détente de la crise de l Euro n est pas seulement due à l annonce de la Banque centrale européenne de tout mettre en œuvre en vue de stabiliser notre monnaie commune et si la crise de la dette souveraine est bel et bien sous contrôle. Un autre facteur d instabilité qui risque d assombrir le tableau sont les troubles sociaux qui déstabilisent les pays de l Europe du sud avec des conséquences négatives pour notre propre croissance dû au recul de la demande dans ces pays. Ces questions se poseront avec encore plus d acuité si la situation économique ne se rétablit pas durablement. Il y a cependant une lueur d espoir à l horizon. Certains partis de l opposition se disent prêts à vouloir entamer les réformes structurelles qui s imposent et même du côté des coalitionnaires on entend ici et là des réflexions sur la manière de réformer le Luxembourg tout en préservant notre système social. Comme si ce souci n était pas partagé par tout le monde, y compris les représentations patronales à qui on fait à tort le reproche de vouloir démanteler notre système social chaque fois qu il est question de réformes structurelles. Il serait cependant naïf de s attendre à un grand remue-ménage à l approche des élections sociales fin de cette année et des élections législatives qui suivront l année prochaine. Tout d abord les syndicats vont essayer de se dépasser mutuallement par des revendications de plus en plus fantaisistes, ensuite les partis n auront pas le courage d entamer les élections tout en faisant avancer des réformes mal aimées. Après, on assistera aux négociations entre les futurs coalitionnaires suivi des 100 jours qu on accorde normalement à un nouveau gouvernement avant qu on puisse s attendre aux premiers résultats. Suivant cet échéancier le travail politique pourra utilement démarrer en Le Luxembourg des «grandes réformes» devra donc se patienter pendant deux années supplémentaires. Il serait autant plus important d utiliser cette «période de carence» pour enfin entamer la réforme de l Etat en vue de redresser la compétitivité tout en préservant le modèle social luxembourgeois. L organisation de l Etat et des communes devrait être modernisée et de nombreuses législations simplifiées. Dans ce contexte une réforme du statut du fonctionnaire serait également de mise. Mais pourquoi parler de réforme? N a-t-on pas un statut unique, qui pourrait aussi s appliquer à la fonction publique? Cela ne serait certainement pas une attaque contre le système social, mais certainement une réforme qui est en souffrance depuis trop longtemps.
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8 8 message GrANDe enquête Auprès Des membres De LA fédération Des ArtisANs l environnement dans lequel évoluent les entreprises artisanales a profondément changé au fil des dernières années. l artisanat doit constamment faire face à de nouveaux défis. La Fédération des Artisans suit cette évolution en représentant les intérêts des entreprises face au monde politique, administrations, syndicats et autres organisations patronales, soit dans un contexte de négociation soit sur la place publique. Le secrétariat de la Fédération des Artisans propose à ses membres un conseil juridique et nous nous efforçons de leurs fournir des informations pertinentes via notre magazine d handwierk et nos portails Internet. Des représentants de la Fédération des Artisans font entendre la voix des PME dans tous les organes officiels où le gouvernement, les représentants du patronat et du salariat discutent les dossiers économiques, sociaux et les questions de droit du travail. Nous assumons cette mission en âme et conscience et bien souvent ce travail est couronné de succès, même si cela n est pas facile à communiquer. Pour ce faire nous avons besoin du soutien des entreprises artisanales. Uniquement un représentant fort et porté par un maximum d entreprises peut générer de la plus-value pour ses membres et prendre de l influence au niveau politique. C est pour cela que la Fédération des Artisans veut être aussi proche que possible de ses membres. Dans ce contexte, nous nous proposons de réaliser une grande enquête auprès de nos membres. Au courant du mois de mars les entreprises recevront un courriel contenant un lien qui mène sur le site Internet de l enquête (surveymonkey). Il faudra moins de dix minutes pour répondre aux questions. Les données collectées seront traitées avec la plus grande confidentialité. Nous nous baserons sur les enseignements de cette enquête pour lancer une discussion sur l orientation de la Fédération des Artisans, de sa mission et de ses services. Je vous remercie d avance pour votre soutien et pour votre participation à notre enquête. Norbert Geisen Président Grosse mitgliederbefragung Der fédération Des ArtisANs das Umfeld in dem sich die Handwerksbetriebe bewegen, hat sich im laufe der letzten Jahre maßgeblich geändert und es kommen immer neue anforderungen auf die Unternehmen zu. Die Fédération des Artisans passt sich dieser Entwicklung an, indem sie die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber der Politik, den Verwaltungen, den Gewerkschaften, den anderen Arbeitgeberorganisationen im Rahmen von Verhandlungen und in der Öffentlichkeit vertritt. Das Sekretariat der Fédération des Artisans bietet den Mitgliedern eine kostenlose Rechtsberatung und wir versuchen über unsere Mitgliederzeitung, unsere Publikationen und Internetplattformen unsere Mitglieder über betriebsrelevante Neuigkeiten zu informieren.
9 D HANDWIERK 1-2 / Zudem sind wir in allen offiziellen Gremien vertreten, in denen Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgeber wirtschaftliche, soziale und arbeitrechtliche Themen diskutieren, um die Interessen der mittelständischen Unternehmen zu wahren. Wir tun dies mit bestem Wissen und Gewissen und mit guten Resultaten, auch wenn diese in der Öffentlichkeit nur schwer zu vermitteln sind. Dabei sind wir auf die Unterstützung der Handwerksunternehmen angewiesen. Nur eine starke Interessenvertretung, die von der größtmöglichen Zahl von Unternehmen getragen wird, kann seinen Mitgliedern Mehrwert bieten und gegenüber den Verhandlungspartnern Wirkungen erzielen. Als Fédération des Artisans möchten wir mit unseren Dienstleistungen und unseren Aufgaben so nah wie möglich am Kunden, sprich am Handwerksunternehmen sein. Aus diesem Grund werden wir im März eine große Mitgliederumfrage starten. Sie werden eine erhalten. Diese enthält einen Link, der Sie direkt zur Umfrage führen wird. Die Beantwortung der Fragen wird ungefähr 10 Minuten in Anspruch nehmen. Die Umfrage wird anonym durchgeführt. Aufgrund dieser Mitgliederbefragung werden wir eine Standortbestimmung durchführen, um die Handwerksorganisation so aufzustellen, damit sie zukunftsorientiert ihre Aufgaben und Missionen wahrnehmen kann. Ich danke Ihnen schon im Vorfeld für ihre Teilnahme. Norbert Geisen Präsident Travailler avec un bon partenaire informatique, ça relaxe. Quand je serai grand, je deviendrai une belle sandale Vente, installation et réparation des ordinateurs FUJITSU Services et maintenance à prix fixe Sécurité de votre infrastructure informatique, l Internet dans votre entreprise Votre bureau en tout lieu à tout moment. Venez découvrir les nouveaux scanner LAMESCH EST A VOS CÔTES POUR VALORISER VOS DECHETS DE GARAGE Découvrez comment gérer vos déchets de garage, en conjuguant respect de l environnement et régle mentation en vigueur, en contactant nos conseillers au ou sur DEPUIS PLUS DE 50 ANS LAMESCH PROMET UN BEL AVENIR A VOS DECHETS Nous proposons toute la gamme de scanner et les logiciels d archivage de documents 9, rue Goell L-5326 CONTERN Tél : Fax : [email protected] Internet :
10 10 INFO NeujAHrsempfANG Der chambre Des métiers und Der fédération Des ArtisANs am 22. Januar luden die Chambre des métiers und die Fédération des artisans zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang in die Chambre des métiers. Roland Kuhn und Norbert Geisen Norbert GEISEN, Präsident des Handwerkerverbandes, der im Namen beider Handwerksorganisationen das Wort ergriff, ging in seiner Rede auf den besonderen Stellenwert des Handwerks ein. Handwerksbetriebe seien Familienbetriebe, die fest mit dem Standort verwurzelt seien und in denen der Eigentümer die volle Verantwortung tragen würde. Zudem seien Handwerksbetriebe regionale Dienstleister und Arbeitgeber, die ein loyales, von gegenseitiger Wertschätzung geprägtes Verhältnis zu ihren Mitarbeitern pflegen würden. Dementsprechend seien viele Handwerker über das zögerliche Handeln der Regierung enttäuscht. Während Belastungen wie Mindestlohnerhöhungen und Indextranchen auch in Krisenzeiten als selbstverständlich hingenommen photos: Marc Schmit würden, würde man bei anderen Themen, wie z.b. der Flexibilisierung der Arbeitszeit oder der Bürokratieentlastung auf der Stelle treten. Gedeckelter Index bremst Lohnschere Vor diesem Hintergrund wiederholte Norbert GEISEN die Forderung nach einem gedeckelten Index. Diese Maßnahme würde zwar die Handwerksbetriebe nicht direkt entlasten, sie bremse aber das Auseinanderdriften der Lohnschere und würde in der Industrie und dem Dienstleistungssektor Ressourcen freigeben, die für Investitionen und so für die Absicherung des Standortes genutzt werden könnten.
11 11 D HANDWIERK 1-2 / 2013 Zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft folgten der Einladung des Handwerks Einheitsstatut: Diskussionen wieder aufnehmen Das Einheitsstatut ist ein weiteres Thema mit denen sich das Handwerk beschäftigt. Der von der Regierung in Aussicht gestellte Rückgang der Abwesenheitsproblematik habe sich drei Jahre nach Einführung des Einheitsstatutes nicht bestätigt, im Gegenteil seien die Kosten des Absenteismus weiter gestiegen. Vor diesem Hintergrund fordert das Handwerk, dass die Gespräche u.a. über eine finanzielle Beteiligung der Versicherten am Krankengeld wieder aufgenommen werden, so wie es von der Regierung zugesichert wurde. Handwerk ist kein gesellschaftlicher Reparaturbetrieb Insbesondere im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit sei das Handwerk bereit jungen Menschen unter die Arme zu greifen. Das Handwerk sei aber kein gesellschaftlicher Reparaturbetrieb, wo Fehler und Nachlässigkeiten, die an anderen Stellen passiert seien, ausgebügelt werden können. Hier bedürfe es gesamtgesellschaftlicher Anstrengungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung und einer Anpassung der Rahmenbedingungen, die es den Unternehmen erlauben würde, weitere Arbeitsplätze zu schaffen. Starker Sozialstaat nur mit starker Wirtschaft In seiner Ansprache unterstrich Norbert GEISEN, dass das Handwerk für einen starken Sozialstaat plädiere. Gleichzeitig müsse man vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen auch bei den Sozialausgaben Prioritäten setzen. Jene, die der Öffentlichkeit vorgaukeln, Luxemburg könne weiterhin vom weltweit höchsten Lebensstandard profitieren, ohne in die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu investieren, seien die wahren Totengräber des Luxemburger Sozialsystems, so Norbert GEISEN weiter. Es sei eine Tatsache, dass Luxemburg sich in dem neuen globalen Umfeld, das im Begriff sei zu entstehen, neu positionieren müsse. Wenn es aus dieser Übung nicht als Verlierer hervorgehen möchte, sei es dringend an der Zeit, die Ebene der fruchtlosen Ideologiedebatten zu verlassen, um auf eine Françoise Hetto-Gaasch et Norbert Geisen Jos Heidesch, Gust Theis, Claude Küntsch und Claude Biever
12 12 offene, ehrliche und pragmatische Art und Weise, die verbleibenden Handlungsoptionen zu diskutieren. Das Handwerk sei bereit weiterhin an der Ausgestaltung eines dynamischen, sozialen und lebenswerten Luxemburgs mitzuwirken. Luxemburg der kurzen Wege Im Bereich der administrativen Entlastung sollen demnächst im Rahmen von Rundtischgesprächen konkrete Fortschritte erzielt werden. Das Handwerk hat insbesondere im Bereich des Wohnungsbaus und der Landesplanung konkrete Vorschläge zu unterbreiten, um Prozeduren zu vereinfachen und zu beschleunigen. Darüber hinaus setzt sich das Handwerk für eine Neuorientierung der öffentlichen Hand ein, damit Luxemburg wieder zu seinem Erfolgsmodell der kurzen Wege zurückfinden könne, so Norbert GEISEN. Im Dezember 2012 führte die Fédération des Artisans eine Benutzerumfrage ihrer Internetplattform durch. Rund 90 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass works.lu ein schnelles und praktisches Instrument ist, um mit luxemburgischen Unternehmen aus dem Bau- und Ausbauwesen in Kontakt zu kommen. Für die gute Sache Wie jedes Jahr unterstützen die Chambre des Métiers und die Fédération des Artisans im Rahmen ihres Neujahrsempfangs eine allgemeinnützige Einrichtung durch eine finanzielle Zuwendung. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die Association Autisme Luxembourg a.s.b.l., die Betroffene und deren Angehörige begleitet. Jean-Paul Neu, Armand Raths, Jean-Paul Schmitz Roland Kuhn, Robert Dennewald und Claude Wiseler Tom Oberweis, Laurent Mosart und Paul Ensch Nico Kaufmann, Max Kayser, Claude Schreiber und Guido Herrmann Romain Schmit, Norbert Geisen, Jacques Santer, Roland Kuhn und Paul Ensch François Engels, Mireille Schroeder-Meyers und Laurent Meyers
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14 14 INFO WirtscHAftsmiNister étienne schneider richtet sich AN Die fédération Des ArtisANs am 23. Januar fand am Sitz des institut de Formation Sectoriel du Bâtiment (ifsb) in Bettemburg eine delegiertenversammlung der Fédération des artisans statt. Zahlreiche Vertreter der angeschlossenen Verbände hatten sich im ifsb eingefunden, um den angekündigten Wirtschaftsminister Étienne Schneider in seinen ausführungen zu hören. General- und Delegiertenversammlung der Fédération des Artisans Fotos: Xero Zuvor standen jedoch noch die Erklärungen des Direktors des IFSB, Bruno Renders, über Ziele und Funktionsweise des Weiterbildungsinstituts des Bauwesens im Vordergrund. Er erinnerte kurz an das Zustandekommen des IFSB als eines der Resultate der Tarifvertragsverhandlungen im Jahr 2000 mit dem erklärten Ziel, die Produktivität der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe zu erhöhen und gleichzeitig dem Wildwuchs der automatischen vertragsbedingten Lohnprogression ein Ende zu bereiten. Insbesondere hob er auch die Möglichkeit für andere Branchen hervor, verstärkt das IFSB und seine Infrastrukturen zwecks eigener Weiterbildungsgänge zu nutzen. Über solche Synergien hinaus sind alle Verbände des Handwerks aufgefordert, über eigene produktivitätssteigernde Maßnahmen, insbesondere im Bereich der Weiterbildung, nachzudenken. Gegebenenfalls könnten sich mehrere kleiner Verbände ja auch zusammentun, um gemeinsam spezifische Lösungen auszuarbeiten. Der Minister erinnerte seinerseits an die vergangenen Jahre der Wirtschaftskrise und brachte gleich eingangs seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die Probleme hierzulande solche Größenordnungen erreicht haben und derart gestaltet sind, dass sie endlich gelöst werden müssen. Aussitzen hilft nichts, und unbequeme Wahrheiten müssen endlich andiskutiert werden. Dabei wirkte es besonders sympathisch, dass der Minister unterstrich, nicht an seinem Ministersessel zu kleben und sich generell für eine Beschränkung der Anzahl der Mandatsperioden aussprach. Neben der Wirtschaftskrise und der Staatsverschuldung bereiten dem Wirtschaftsminister insbesondere die stetig steigenden Arbeitslosenzahlen Kopfzerbrechen. Bisher un-
15 15 D HANDWIERK 1-2 / 2013 Jean Di Cato, Pierre Kremer, Étienne Schneider, Norbert Geisen und Romain Schmit genutzte weitere Aktivitätszonen für Handwerksbetriebe nutzbar machen, regelrechte Reform des Staates anstatt bloße Vereinfachung einiger Prozeduren, Export, Energiemix und Energiepreise, sind weitere Steckenpferde des Ministers Étienne Schneider. Für ein Mitglied der Regierung fand der Minister auch überraschend deutliche Worte in Sachen Reformbedarf und Wettbewerbsfähigkeit und bedauerte, dass die nächsten beiden Jahre angesichts der Sozialwahlen Ende des Jahres und der Parlamentswahlen 2014 mit aller Wahrscheinlichkeit keinerlei Reformbewegungen ob groß oder klein zulassen werden. Nach den Wahlen ist vor den Wahlen, das alte Sprichwort bestätigt sich wieder einmal. Umso überraschender das klare Bekenntnis des Ministers für eine Reform des Wahlrechts zugunsten der ausländischen Mitbürger. Es sei wohl zeitlich nicht drin, eine solche Diskussion im Hinblick auf die Wahlen von 2014 angehen zu wollen, allerdings spreche nichts dagegen, das Ausländerwahlrecht für 2019 vorzusehen. Bis dahin könnte man die Zeit nutzen, um eine breit angelegte Grundsatzdebatte zu führen und die Gesetze entsprechend abzuändern. Eine angeregte Frage-Antwort-Runde mit dem Minister rundete diese gelungene Veranstaltung ab. Generell kann man sagen, dass Etienne Schneider seine Feuerprobe beim Handwerk bestanden hat.
16 16 POLITIQUE Pressemitteilung vom 13. Januar 2013 KoLLeKtivverträGe im HANDWerK: sozialdialog sieht ANDers Aus in einer Pressemitteilung bezieht die Fédération des artisans Stellung zu aussagen, die der lcgb im rahmen einer Unterredung mit der mittelstandsministerin zum thema der Kollektivverträge im Handwerk geäußert hat. In der Tat ist es so, dass nach der jüngsten Reform des Niederlassungsrechts verschiedene Berufe zu Aktivitäten zusammengefasst wurden, so dass es im Moment möglich ist, dass in einer Aktivität zwei unterschiedliche Kollektivverträge gelten. Dies ist z.b. der Fall bei den von der Gewerkschaft angesprochenen Malern und den Gipsern, deren Berufe zu einer einheitlichen Aktivität fusioniert wurden. Die laufenden Kollektivvertragsverhandlungen tragen dieser Tatsache Rechnung indem von Seite der Berufsverbände versucht wird, ein einheitliches Tarifabkommen pro Aktivität abzuschließen. Wegen der unterschiedlichen Gestaltung der einzelnen Tarifabkommen und den unterschiedlichen Arbeitsbedingungen ist es in den Augen des Handwerks nicht möglich, die jeweils für den Arbeitnehmer vorteilhaftesten Regelungen in einem allgemeinen Kollektivvetrag zu übernehmen. Ziel der Verhandlungen müsste es vielmehr sein, sich einer win-win Situation für die Arbeitnehmer und die Unternehmen anzunähern, die sich in einem immer schwieriger werdenden Umfeld behaupten müssen. In den Augen des Handwerks, müssten sich die Gewerkschaften den geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bewusst werden, und diesen auch im Interesse der Beschäftigten und der Beschäftigung im Allgemeinen Rechnung tragen. Die Kündigungen verschiedener Kollektivverträge im Handwerk sind die Folge dieser realitätsfremden Politik der verhandelnden Gewerkschaften. Zudem zeugt es in den Augen des Handwerks von schlechtem Stil, wenn die Gewerkschaften in Sonntagsreden mehr Sozialdialog einfordern aber in konkreten Fällen versuchen, über den Umweg einer Ministerin, Druck auf die Unternehmen auszuüben anstatt in offene, pragmatische Verhandlungen mit den Berufsverbänden zu treten. projets De Lois et De règlements De LA chambre Des métiers d après la législation luxembourgeoise, l avis de la Chambre des métiers doit être demandé au sujet de tout projet de loi ou de règlement grand-ducal ou ministériel intéressant directement l artisanat. Dans le cadre de cette rubrique, la Chambre des Métiers entend régulièrement informer ses ressortissants et toute personne intéressée sur les différents projets dont elle se trouve saisie. Une copie intégrale peut être obtenue sur simple demande auprès de la Chambre des Métiers (tél.: ou sylvie. [email protected]). Les collaborateurs en charge de la rédaction des avis sont à votre disposition pour recueillir vos observations éventuelles ou pour vous fournir des explications. Ministère des Affaires Etrangères Projet de règlement grand-ducal modifiant 1. le règlement grand-ducal modifié du 5 septembre 2008 portant exécution de certaines dispositions relatives aux formalités administratives prévues par la loi du 29 août 2008 sur la libre circulation des personnes et l immigration; 2. le règlement grandducal modifié du 5 septembre 2008 fixant les conditions et modalités relatives à la délivrance d une autorisation de séjour en tant que travailleur salarié. Ministère de l Agriculture, de la Viticulture et du Développement rural Projet de loi relatif aux produits phytopharmaceutiques. Ministère du Développement durable et des Infrastructures Projet de règlement grand-ducal 1) portant introduction d une aide financière aux personnes physiques et aux per-
17 17 sonnes morales de droit privé pour la promotion des véhicules électriques purs et des véhicules électriques hybrides chargeables de l extérieur à faibles émissions de CO 2, 2) modifiant le règlement grand-ducal modifié du 5 décembre 2007 concernant l octroi d une aide financière et d une prime à la casse aux personnes physiques et aux personnes morales de droit privé pour la promotion des voitures à personnes à faibles émissions de CO 2. Projet de loi a) relative aux émissions industrielles, b) modifiant la loi modifiée du 10 juin 1999 relative aux établissements classés et quatre règlements grand-ducaux y relatifs. Ministère de l Economie et du Commerce extérieur Projet de règlement grand-ducal abrogeant 1) le règlement grand-ducal du 19 juin 1996 concernant l indication de la consommation d énergie des sèche-linge à tambour, 2) le règlement grand-ducal du 14 janvier 2000 concernant l indication de la consommation d énergie des lampes domestiques, 3) le règlement grand-ducal du 28 février 2006 concernant l indication de la consommation d énergie des climatiseurs à usage domestique. Projet de loi relatif à l organisation du marché de produits pétroliers. Ministère de l Enseignement supérieur et de la Recherche Projet de loi ayant pour objet l organisation des centres de recherche publics ayant pour objet 1) de fixer les modalités des contrats conventionnant des cours pour adultes et les conditions d obtention d un label de qualité et d une subvention, 2) de créer une commission consultative à l éducation des adultes, 4. modifiant le règlement grand-ducal du 3 août 2010 fixant les montants des droits d inscription à payer lors de l admission à un cours organisé par l Institut national des langues. Amendements au projet de loi No 6467 portant modification 1. du Code du travail, 2. de la loi du 16 avril 1979 fixant le statut général des fonctionnaires de l Etat et 3. de la loi modifiée du 24 décembre 1985 fixant le statut général des fonctionnaires communaux. Ministère de la Santé Avant-projet de règlement grand-ducal portant modification de l annxe I de la loi modifiée du 24 décembre 2002 relative aux produits biocides. Avant-projet de règlement grand-ducal modifiant 1) le règlement grand-ducal modifié du 14 décembre 2000 concernant la protection de la population contre les dangers résultant des rayonnements ionisants, 2) le règlement grand-ducal du 3 mars 2009 relatif à la surveillance et au contrôle des transferts de déchets radioactifs et de combustible nucléaire usé. Ministère de la Sécurité sociale Projet de règlement grand-ducal fixant les facteurs de revalorisation prévus à l article 220 du Code de la sécurité sociale. D HANDWIERK 1-2 / 2013 Ministère d Etat Projet de loi relatif à l accès des citoyens aux documents détenus par l administration. Ministère de la Famille et de l Intégration Projet de règlement grand-ducal portant modification du règlement grand-ducal du 13 février 2009 instituant le «chèque-service accueil». Projet de règlement grand-ducal modifiant le règlement grand-ducal du 2 septembre fixant les conditions d application et modalités d exécution relatives au contrat d accueil et d intégration, 2. modifiant le règlement grandducal du 15 mai 2001 fixant le montant du droit d inscription à payer lors de l admission à un cours d éducation des adultes organisé par le Service de la Formation des Adultes, 3. modifiant le règlement grand-ducal du 31 mars Ministère du Travail et de l Emploi Projet de loi portant modification du Chapitre III du Titre IV du Livre V du Code du travail.
18 18 ECONOMIE fiscalité quelques changements importants Au 1 er janvier 2013 la dégradation des finances publiques a amené les responsables politiques à décider une série de mesures de consolidation, parmi lesquelles certaines auront pour effet d augmenter la charge fiscale des personnes physiques et des entreprises. Dans ses avis par rapport aux projets de loi et de règlement grand-ducal en cause, la Chambre des Métiers avait adoptée une attitude très critique à leur égard. La plupart des mesures se retrouvent dans la loi du 21 décembre Dans la suite du présent article, la Chambre des Métiers se concentrera sur les modifications les plus importantes. Relèvement de l «impôt de solidarité» (contribution au fonds pour l emploi) et adaptation du tarif de l impôt sur le revenu des personnes physiques (IRPP) Dans le contexte des contraintes budgétaires, le tarif de base de l impôt sur le revenu des personnes physiques est adapté par l ajout d un dernier échelon taxé à 40% pour la tranche de revenu dépassant euros (en classe d impôt 1). L avant-dernier échelon à 39% s applique à la tranche de revenu imposable comprise entre et euros et diverge ainsi des échelons qui le précèdent aux amplitudes de euros chacun, abstraction faite du premier échelon. Par conséquent, le nouveau tarif de l impôt sur le revenu annuel se présente comme suit: 0% pour la tranche de revenu inférieure à euros 8% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 10% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 12% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 14% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 16% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 18% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 20% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 22% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 24% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 26% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 28% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 30% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 32% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 34% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 36% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 38% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 39% pour la tranche de revenu comprise entre et euros 40% pour la tranche de revenu dépassant euros. Face à l augmentation du chômage, et donc également celle des dépenses financées à partir du fonds pour l emploi, les taux d imposition prévus pour l alimentation du fonds pour l emploi (impôt de solidarité) sont augmentés à raison de 3 points de % pour les personnes physiques et de 2 points de % pour les collectivités. Hausse progressive de l «impôt de solidarité» et Personnes phys. 2,5% 4% 6% (tranche > cl. 1) Personnes phys. 4% 5% 7% Source: Ministère des Finances 7% 9% (tranche > cl. 1) Il faut préciser que la plupart des entreprises artisanales, soit des entités constituées sous forme de Sàrl ou de SA, tombe sous la rubrique «entreprises», alors que les entreprises individuelles sont traitées de la même façon que les personnes physiques. En guise de rappel, en 2011 a été introduit une contribution de crise. Elle prenait la forme d un prélèvement sur le revenu des personnes physiques, à savoir les revenus professionnels, les revenus de remplacement, ainsi que les revenus du
19 19 patrimoine. Le taux de la contribution de crise était fixé à 0,8%. Elle a été abolie pour l année d imposition Impôt minimum des sociétés (collectivités) En matière de l impôt sur le revenu des collectivités, l Administration des contributions directes indique qu un pourcentage considérable des collectivités ne paient pas d impôt sur le revenu, soit qu il s agisse de petites entreprises ou d entités dont les activités ne dégagent généralement pas de bénéfice imposable, soit qu il s agisse de sociétés de participation qui dégagent en majeure partie des revenus exonérés en vertu de diverses dispositions fiscales. A cet égard, deux mesures ont été prises. Relèvement de l impôt minimum pour les SOPARFI Un impôt minimum avait été introduit avec effet à partir de l année d imposition 2011 pour les sociétés dites de participation financière (SOPARFI). L impôt minimum était fixé à euros. La loi du 21 décembre 2012 maintient en vigueur le dispositif de l impôt minimum, abstraction faite de la majoration de la contribution au fonds de l emploi et de quelques adaptations ponctuelles. Il s applique exclusivement aux collectivités ayant leur siège social ou leur administration centrale au Luxembourg et dans le chef desquels la somme des immobilisations financières, des créances sur des entreprises liées et sur des entreprises avec lesquelles l organisme à caractère collectif a un lien de participation, des valeurs mobilières et des avoirs en banques, avoirs en comptes de chèques postaux, chèques et encaisse dépasse 90% du total du bilan. Or, le montant est porté de à euros. Étant donné qu à partir de l année d imposition 2013 la contribution au fonds pour l emploi passe de 5% à 7%, la charge fiscale globale des collectivités visées par cet impôt minimum passe de euros à euros. Introduction d un impôt minimum pour les collectivités La loi du 21 décembre 2012 élargit par ailleurs le périmètre de l impôt minimum et y inclut les collectivités - pour l artisanat il s agit avant tout de SA et de Sàrl - qui jusqu à présent ne rentraient pas dans les critères énumérés ci-avant. Concrètement, quelque collectivités supplémentaires seront concernées à partir de 2013 par une contribution minimale au budget de l État. L impôt minimum à charge des collectivités tombant sous cette disposition est déterminé sur la base d un tarif structuré en fonction de différents paliers qui se réfèrent au total du bilan. L impôt minimum perçu est traité comme une avance sur le montant de l impôt sur le revenu des collectivités des années à venir dans la mesure où il dépasse le montant de la cote d impôt normale de l année d imposition. Exemple: la Sàrl X ayant un total du bilan inférieur à euros paie en 2014 au titre de ce même exercice un impôt sur le revenu de 500 euros (hors impôt de solidarité). Cependant, en 2015 il ressort de la déclaration d impôt que le bénéfice généré en 2014 donne lieu à un impôt sur le revenu de euros (hors total du bilan impôt minimum (y compris impôt de solidarité) < euros 500 euros (535 euros) euros euros (1.605 euros) euros euros (5.350 euros) euros euros ( euros) euros euros ( euros) > euros euros ( euros) impôt de solidarité). De ce fait, les 500 euros payés sont assimilés à une avance, de sorte que le solde d impôts à payer s élève à = euros (hors impôt de solidarité). Afin de garantir l efficacité de l impôt minimum et de ne pas le vider de sa substance, l impôt minimum, majoré de la contribution au fond pour l emploi, n est pas réduit par les bonifications d impôt suivantes: la bonification d impôt pour investissement au sens de l article 152bis LIR, la bonification d impôt en cas d embauchage de chômeurs au sens de la loi modifiée du 24 décembre 1996 portant introduction d une bonification d impôt sur le revenu en cas d embauchage de chômeurs, la bonification d impôt pour frais de formation professionnelle continue au sens de la loi modifiée du 31 juillet 2006 portant introduction d un Code du Travail et la bonification d impôt pour investissement en capitalrisque au sens de l article VI modifié de la loi du 22 décembre 1993 ayant pour objet la relance de l investissement dans l intérêt du développement économique. Celles-ci sont, le cas échéant, à reporter sur des exercices postérieurs qui dégagent un bénéfice tel que le montant de l impôt sur le revenu y afférent dépasse l impôt minimum. Adaptation de la bonification d impôt pour investissement La bonification d impôt pour investissement est accordée en fonction, d une part, de l investissement complémentaire et, d autre part, de l investissement global effectué au cours de l exercice d exploitation. Au niveau du paragraphe 2 de l article 152bis LIR qui donne lieu à une bonification d impôt pour investissement complémentaire, le taux de 13% est ramené à 12%. Par son mécanisme, l investissement complémentaire peut être défini comme étant l investissement qui dépasse le réinvestissement des amortissements. L investissement global fait l objet du paragraphe 7 de l article 152bis LIR. La bonification d impôt y relative est calculée sur le prix d acquisition ou de revient des investissements effectués au cours d un exercice d exploitation. Jusqu à présent, elle était de 7% pour la première tranche d investissement ne dépassant pas euros et de 3% pour la tranche d investissement dépassant euros. D HANDWIERK 1-2 / 2013
20 20 La loi du 21 décembre 2012 réduit le taux de 3% à 2% pour la tranche d investissement dépassant Les autres taux, à savoir le taux de 7% pour la première tranche d investissement ne dépassant pas et ceux en relation avec les investissements en immobilisations concernant la protection de l environnement et l économie d énergie, ont été maintenus à leur niveau initial. En tenant compte des modifications prévues par la loi du 21 décembre 2012, les taux des bonifications d impôt pour investissement se présentent comme suit: bonification pour investissement complémentaire: 12% bonification pour investissement global: 7% pour la 1 ère tranche <= euros 2% pour la tranche > euros. Adaptation de la taxe sur les véhicules La réduction de 50 euros de la taxe annuelle pour les voitures Diesel équipées d un système de réduction des émissions de particules est abrogée. Toutes les marques immatriculées au Grand-Duché de Luxembourg disposent d office d un tel équipement (notamment en vertu de la norme EUR05), de sorte qu il est impossible d acheter une nouvelle voiture sans filtre à particules ou système ayant le même effet. Il est instauré une taxe minimale d au moins 30 euros. Celleci est destinée à couvrir les frais administratifs du traitement du dossier, de l envoi et d éventuels rappels. La taxe minimale de 30 euros est également applicable aux véhicules propulsés autrement que par un moteur à carburant essence ou diesel, telles que les véhicules électriques. Elargissement de la base imposable Suppression de la déduction forfaitaire minimum pour frais de déplacement Le Gouvernement maintient en vigueur les dispositions fiscales relatives aux frais de déplacement des salariés et des indépendants. Toutefois, dans un souci de réduire l impact financier de cette mesure, la déduction forfaitaire minimum pour frais de déplacement (4 km) est supprimée. Ainsi, les frais de déplacement actuellement accordés à une personne sont à réduire de 396 euros par an. Réduction de la déductibilité des intérêts débiteurs Afin de réduire le coût budgétaire des abattements, le maximum des intérêts déductibles en tant que dépenses spéciales est abaissé. Le nouveau plafond de 336 euros par an correspond à la moitié du plafond applicable en 2012, qui s élevait à 672 euros. Il semble utile de rappeler que le plafond est majoré de son propre montant pour le conjoint et pour chaque enfant vivant dans le ménage du contribuable. TVA: élargissement du champ d application du régime de franchise L article 57 de la loi concernant la taxe sur la valeur ajoutée permet aux assujettis, dont le chiffre d affaires n excède pas un certain seuil, de bénéficier d une franchise de la TVA, et de ce fait, de bénéficier également d un régime simplifié en ce qui concerne les obligations déclaratives voire même d être dispensés d obligations incombant à un assujetti en régime normal. L assujetti est exclu du droit à déduction, ainsi que du droit de faire apparaître la taxe sur la valeur ajoutée sur les factures qu il délivre. Les modifications apportées par la loi du 21 décembre 2012 à cet article ont pour but d élargir le champ d application de ce régime de franchise en portant le seuil de euros à euros. TVA-logement: réduction du plafond Le règlement grand-ducal du 21 décembre 2012 limite l applicabilité des taux super-réduit de TVA en matière de création et de rénovation de logements en ramenant le maximum, par logement, de la faveur fiscale de à euros. Références: Loi du 21 décembre 2012 portant modification: de la loi modifiée du 4 décembre 1967 concernant l impôt sur le revenu; de la loi modifiée du 16 octobre 1934 concernant l impôt sur la fortune; de la loi générale des impôts modifiée du 22 mai 1931 («Abgabenordnung»); de la loi modifiée du 30 juin 1976 portant 1. création d un fonds pour l emploi; 2. réglementation de l octroi des indemnités de chômage complet; de la loi modifiée du 22 décembre 2006 promouvant le maintien dans l emploi et définissant des mesures spéciales en matière de sécurité sociale et de politique de l environnement; de la loi modifiée du 12 février 1979 concernant la taxe sur la valeur ajoutée; de la loi modifiée du 30 juillet 2002 déterminant différentes mesures fiscales destinées à encourager la mise sur le marché et l acquisition de terrains à bâtir et d immeubles d habitation (Mémorial A N 270, 28/12/2012; Règlement grand-ducal du 21 décembre 2012 modifiant le règlement grand-ducal modifié du 30 juillet 2002 concernant l application de la taxe sur la valeur ajoutée à l affectation d un logement à des fins d habitation principale et aux travaux de création et de rénovation effectués dans l intérêt de logements affectés à des fins d habitation principale et fixant les conditions et modalités d exécution y relatives (Mémorial A N 270, 28/12/2012; archives/2012/0270/index.html)) contact: Norry Dondelinger Chambre des Métiers Tél: [email protected]
21 pour toute l information: ContaCt entreprise, votre guichet métiers. Vous cherchez à prendre les bonnes décisions dans la création ou la transmission de votre projet d entreprise. Vous voulez appréhender les considérations fiscales, sociales et financières et vous avez besoin d un soutien dans la préparation de votre projet. Vous avez besoin d une prise en charge des démarches administratives indispensables à la constitution ou à la reprise de votre entreprise. Vous souhaitez obtenir une assistance personnalisée dans votre démarche d internationalisation vers la Grande Région ou vers d autres marchés étrangers. Vous avez l esprit d entreprise et vous cherchez de nouvelles voies pour vous développer. ContaCt EntrEprisE vous accompagne tout au long de votre projet d entreprise. CONTACT ENTREPRISE Pour tous renseignements : Tél , Circuit de la Foire Internationale L-1347 Luxembourg-Kirchberg B.P L-1016 Luxembourg T : (+352) F : (+352) E : [email protected]
22 22 ECONOMIE Les «métiers De LA bouche» présentation Du Groupe Des métiers De L ALimeNtAtioN dans une série d articles, la Chambre des métiers présentera et analysera les divers groupes de métiers de l artisanat, notamment l évolution du nombre d entreprises, de l emploi et de la situation financière. l analyse portera également sur les opportunités et défis auxquels sont confrontés les différentes branches. C est ainsi que le premier article a pour objectif de faire connaître le groupe de l «alimentation». L alimentation constitue un groupe d activités homogène Comparé aux autres groupes de métiers, celui de l alimentation regroupe des activités plutôt homogènes, celles-ci étant également qualifiées comme les métiers de la bouche, à savoir: boulanger-pâtissier, boucher, traiteur, fabricant de glaces, de gaufres et de crêpes, meunier, chevillard-abatteur de bestiaux et fabricant de salaisons et de tripes. Les activités les plus importantes, en termes d entreprises et d emploi, sont celles du boulanger-pâtissier et du bouchercharcutier. Dans ce contexte, il semble intéressant de rappeler que la réforme du droit d établissement de l année 2011 a donné lieu à un certain nombre de fusions de métiers, tels que ceux du «boulanger pâtissier» et du «pâtissier chocolatier - confiseur-glacier» et à l extension du champ d activité du boucher. Ces modifications visaient avant tout à suivre l évolution des habitudes de consommation des ménages, de même qu à étendre le champ d activité des entreprises. Un métier à multiples facettes est celui du traiteur. Son champ d activité consiste dans la réalisation de tout type de repas et dans l organisation de réceptions. Le métier de meunier représente un important maillon dans la chaîne de fabrication des produits de boulangerie et de pâtisserie, et constitue de ce fait un des principaux fournisseurs des boulangers-pâtissiers. Côté «offre»: l alimentation se caractérise par un processus de concentration Sur la période de 1990 à 2012, les statistiques de la Chambre des Métiers révèlent que le nombre d entreprises de l alimentation est en régression pour passer de 465 à 243 unités, alors que l emploi progresse de quelque à environ personnes. Il s en suit que la taille moyenne des entreprises affiche une hausse notable: si en 1990 chaque entreprise occupe en moyenne 9 personnes, elles en emploient 24 en Ce processus de concentration a des conséquences profondes, notamment sur l organisation des entreprises, du fait que l augmentation de la taille rend nécessaire une structure administrative plus complexe. Il est à noter que l alimentation comprend actuellement plusieurs très grandes entreprises. L analyse de la situation financière montre que la rentabilité, mesurée à travers l excédent brut d exploitation, diminue. La raison de cette évolution est avant tout à rechercher dans la hausse rapide au cours de la période de la part des dépenses de personnel dans la valeur de la production. D après la Chambre des Métiers, la baisse de la rentabilité requiert une production à plus grande échelle, afin que le volume atteigne la masse critique qui permette d assurer la pérennité financière des entreprises. Surtout dans le domaine de la boulangerie, le modèle économique prédominant évolue vers celui d un atelier de production d envergure combiné à un réseau de points de vente assurant la distribution des produits. Côté «demande»: hausse du nombre de clients potentiels et changements significatifs des habitudes de consommation La demande potentielle s adressant aux entreprises de l alimentation peut se décliner en deux paramètres: premièrement le nombre de clients et deuxièmement les dépenses de chaque ménage en produits alimentaires. Il est évident que ces deux variables ont subi des changements non négligeables au fil du temps.
23 23 Dépenses annuelles des ménages résidents Variation en euros en euros en euros en % produits de boulangerie-pâtisserie % - Pain % - Pâtisseries % D HANDWIERK 1-2 / 2013 viande % - Viande bovine % - Viande porcine % - Viande de volaille % - Viande séchée, salée ou fumée % - autres % Dépense annuelle totale % Source: STATEC, calculs Chambre des Mériers La clientèle potentielle connaît une hausse fulgurante sous l effet combiné de l augmentation de la population résidente, passant grâce surtout à l immigration de personnes en 1981 à en 2011, et de la hausse du nombre de travailleurs frontaliers dont le chiffre monte de à sur la même période. En tout, les entreprises de l alimentation puisent donc actuellement dans un réservoir de clients potentiels, sans tenir compte des clients non-résidents ne travaillant pas au Luxembourg. Or, en ce qui concerne les dépenses des ménages individuels pour les produits alimentaires vendus par les entreprises de l alimentation, l évolution est moins favorable. En analysant la structure des dépenses des ménages, on se rend compte que l argent déboursé pour les produits alimentaires et les boissons non alcoolisées diminue de 11% à 9% entre 1993 et Des études ont effectivement révélé que la part du revenu allouée aux dépenses alimentaires baisse dans la mesure où le revenu augmente. Une analyse plus fine montre cependant des tendances divergentes entre les produits de boulangerie et la viande. Pour le pain et la pâtisserie, les ménages dépensent en % de plus qu en Or, les dépenses globales des ménages sur cette période de référence augmentent de 48%, de sorte que la part des produits de boulangerie dans l ensemble des dépenses de consommation diminue. Du côté de la viande, la situation est autrement plus contrastée, alors que les dépenses pour ces produits accusent une baisse de 21% sur les années Il est à remarquer que cette évolution peut être observée pour l ensemble des catégories de viandes, sauf pour la viande de volaille. Les dépenses en relation avec cette dernière enregistrent même une hausse de 20%. Les prix alimentaires progressent plus rapidement que l inflation En ce qui concerne les produits de boulangerie, les prix du pain et de la pâtisserie montent de respectivement 63% et 68% au cours de la période , alors que l inflation n affiche qu une hausse de 39%. Il faut cependant rappeler que le panier de biens et services sous-jacent à la mesure de l évolution généralisée des prix contient des postes de produits, comme les ordinateurs, dont les prix n ont pas cessé de reculer sur les dernières décennies, une tendance qui a évidemment pour effet de freiner l inflation. En plus, l analyse des paramètres financiers des métiers révèle la part croissante des dépenses de personnel dans la valeur de la production, cette évolution étant liée à une augmentation importante des coûts salariaux qui se répercute inévitablement sur les prix de vente. Pour les produits de viande, la tendance est plus contrastée. Si le prix de la viande de veau et de volaille (+49% et +40%) augmente plus rapidement que l inflation (+39%), le contraire est le cas pour la viande de bœuf et de porc (+34% et +31%). L explication de cette évolution semble résider dans le fait que la demande pour ces dernières catégories de viandes est en baisse, alors que celle pour la viande de volaille augmente. Une flagrante pénurie de main-d œuvre qualifiée De 2010 à 2012, entre 20 et 25 personnes seulement ont obtenu un certificat de fin d apprentissage dans une des branches de l alimentation. Or, sur cette même période, ce secteur a créé plus de 200 emplois supplémentaires. Le nombre de brevets de maîtrise décernés évolue entre 4 et 8 sur les trois dernières années. Ces quelques chiffres démontrent la pénurie de maind œuvre, surtout qualifiée, à laquelle doivent faire face les
24 24 entreprises. Pour y pallier, elles recrutent de plus en plus de collaborateurs au niveau de la Grande Région. Ainsi, 50% des salariés sont désormais des travailleurs frontaliers, contre seulement 32% en Les entreprises s adaptent suite aux changements des habitudes de consommation Les changements au niveau des habitudes de consommation se traduisent tout d abord à travers une augmentation des plats consommés dans les collectivités, notamment dans les cantines, maisons relais et maisons de soins. Une évolution très positive de la demande de repas snack, surtout pendant l heure de midi, ainsi qu un essor important de la cuisine de plats hauts de gamme - prêt à l emploi (le convenience food) caractérise également la demande dans ce secteur. Il est à noter qu entre-temps bon nombre d entreprises réalisent plus de chiffre d affaires avec l offre de tels plats qu avec leur gamme de produits ordinaire. Des explications possibles de ce phénomène pourraient se trouver dans les évolutions socio-démographiques que traverse notre société, à savoir une augmentation importante des ménages à une personne (cf graphique), tout comme la hausse notable du taux d emploi féminin (cf graphique). Ainsi, les entreprises ont adapté l offre de leurs produits aux nouveaux modes de consommation en intégrant notamment des nouvelles tendances comme les sushis, les tapas ou bien des produits «santé», des produits biologiques, saisonniers et régionaux. Par ailleurs, l offre de plats du jour, tout comme celle de l organisation de réceptions vient s y ajouter. La pression concurrentielle exercée par d autres acteurs est bien réelle Les entreprises de l alimentation se voient souvent confrontées à la concurrence des grandes surfaces dotées d un certain nombre d atouts. Ainsi, ces dernières, en offrant un parking gratuit, ainsi que des produits disponibles toute la journée, attirent davantage les consommateurs qui veulent faire les emplettes après le travail et désirent faire leurs achats en un seul endroit. Dans ce même contexte, l on peut également invoquer la vente de denrées alimentaires aux stations-service qui se caractérisent par des plages horaires très larges, mais qui ne réalisent pas de production fraîche. Un autre secteur concurrençant de plus en plus l alimentation artisanale est celui de la vente directe de denrées alimentaires par les agriculteurs, l activité des bouchers-charcutiers étant particulièrement touchée par ce phénomène. En effet, ces derniers ne peuvent approuver de telles pratiques, ce d autant plus que le secteur agricole est généreusement subventionné pour ces activités connexes à son «core business». Un cadre réglementaire complexe pour prévenir les scandales alimentaires La réglementation relative à la sécurité alimentaire a imposé au cours des quinze dernières années des charges croissantes au secteur. Ces dispositions, exclusivement d origine communautaire, ont submergé l alimentation avec des exigences administratives (contraintes techniques) démesurées, qui par ailleurs se basent surtout sur les spécificités d une production de type industriel. Cette standardisation imposée par les instances de l UE fait que les structures artisanales, donc majoritairement des PME, connaissent bon nombre de problèmes d adaptation. Nullement en cause pour les scandales multiples ayant touché la production des matières premières au cours des dernières décennies, les métiers de l alimentation en ont subi les conséquences à travers l application d une réglementation préventive complexe au niveau de la traçabilité, de l étiquetage, de l hygiène (HAC- CP) et des emballages. A titre d exemple, on peut citer l obligation d indiquer à partir de 2014 pour toutes les denrées alimentaires les ingrédients allergènes, ainsi que l obligation d apposer à partir de 2016 une déclaration nutritionnelle sur tous les produits préemballés. Une assistance renforcée de la part de la Chambre des Métiers Afin de soutenir ses ressortissants de façon appropriée, la Chambre des Métiers continue à faire les démarches nécessaires auprès des autorités compétentes, à offrir des formations ciblées, à publier des documents d information tout comme à fournir des conseils individuels aux entreprises
25 25 concernées. Il importe également de relever que le Ministère des Classes moyennes et du Tourisme soutient par des aides financières les investissements au niveau de la sécurité alimentaire. Malheureusement, et malgré les moyens disponibles et les efforts de promotion y relatifs, très peu d entreprises sollicitent des aides pour leurs investissements réalisés dans ce domaine. Le développement des capacités productives Lors d une enquête réalisée par la Chambre des Métiers en 2009 sur les besoins en terrains viabilisés, 11 entreprises de l alimentation avaient déclaré être à la recherche d un tel site d implantation. En effet, suite à l augmentation de la taille moyenne des entreprises et suite aux exigences techniques posées au niveau des infrastructures dans le cadre de la sécurité alimentaire, il s avère souvent très difficile pour les entreprises de s établir dans les agglomérations. De ce fait, de plus en plus de chefs d entreprises se décident pour un seul site de production répondant à toutes les contraintes et relayé par un réseau de points de vente dans les centres urbains. niveau des équipements soit considérable, les horaires de travail sont parfois tels qu avant tout le personnel qualifié choisit à s investir dans d autres carrières ou bien auprès d autres institutions administratives offrant des horaires plus stables. Le positionnement du secteur le client est roi La description des métiers de l alimentation montre bel et bien la présence d un certain nombre de défis. Par contre, ce secteur très dynamique, offrant une gamme de produits très hétéroclite, fait preuve d un savoir-faire et d une créativité sans pareil. Tout en misant sur ses avantages qui se situent au niveau de la qualité et de la fraîcheur de ses produits, du service individuel au client, de la palette de produits très variée et de son offre de produits régionaux et saisonniers, le fait de se démarquer par rapport à un secteur offrant des produits de masse, standardisés, fait du secteur de l alimentation artisanal une branche économique active, créative, en développement continu et plein d opportunités, aussi bien pour des chefs d entreprises confirmés que pour des nouveaux créateurs et des repreneurs innovants. D HANDWIERK 1-2 / 2013 La reprise d entreprise Comme les métiers de l alimentation ont été contraints d appliquer bon nombre de nouvelles réglementations durant les dernières années, qui impliquent entre autres des changements de taille au niveau des infrastructures, la reprise d une entreprise existante s accompagne souvent d une mise à niveau importante et onéreuse. Il semble donc logique que le financement de telles opérations constitue un défi majeur dans ce secteur. S y ajoutent souvent des difficultés de recrutement de main-d œuvre. Bien que l évolution technique au Auteurs: Jeannette Muller & Norry Dondelinger, Chambre des Métiers L article peut être téléchargé sur le site Internet de la Chambre des Métiers: Pour des informations supplémentaires, veuillez contacter: Mme Jeannette Muller Tél.: [email protected]
26 26 ECONOMIE Fédération des intégrateurs L intégrateur, Le spécialiste Des interfaces DANs Le DomAiNe Des ict Créée en 1990 en tant que Fletta, l association représentant les métiers de la communication est devenue en 2012 la Fdi (Fédération des intégrateurs en télécommunication, informatique, multimédia et Sécurité). les entreprises membres de la Fdi sont les spécialistes pour l étude, le montage, la mise en service, la maintenance et le dépannage des installations de télécommunication, de transmission de données et de systèmes d alarmes et de sécurité. d handwierk s est entretenu avec Nico Binsfeld, qui préside l association depuis mai Nico Binsfeld a pris la présidence de la FDI en mai 2012 d handwierk: Quelles ont été les raisons qui ont motivé le comité de donner une nouvelle orientation à votre association professionnelle? Photo: Netcore Nico Binsfeld: En tant qu association professionnelle on doit suivre de très près ce qui se passe sur le terrain pour rester en phase avec l évolution de notre activité. Or, notre spécialité est la mise en réseau et l intégration de différentes technologies de communication et d information, de différents produits, de différents fournisseurs. Une de nos priorités est vraiment de mettre l accent sur le métier de l intégrateur lequel nous souhaitons promouvoir. Il a été dès lors logique d adapter l identité mais aussi la structure de notre fédération à ce nouveau profil. d handwierk: L intégrateur réduit donc le degré de dépendance de vos clients par rapport à un fournisseur donné?
27 D HANDWIERK 1-2 / Nico Binsfeld: On entretient d excellentes relations avec les fournisseurs dont certains collaborent activement au sein de notre fédération. Mais vu que nous sommes les spécialistes des interfaces, nous pouvons proposer à nos clients des solutions sur mesure qui répondent au mieux à leurs besoins, indépendamment d un fournisseur ou d une marque. La configuration idéale pour un client pourrait par exemple être un serveur de la marque X. combiné à une centrale téléphonique de la marque Y. Notre travail consiste donc à connaître les produits et les technologies qui existent sur le marché, d analyser les besoins du client pour trouver la solution la mieux adaptée au meilleur prix. de système d alarmes et de sécurité reste un métier à part. Vu qu on est amené à travailler dans un environnement qui évolue de façon très dynamique, la formation de base mais aussi la formation continue sont extrêmement importantes. Nous sommes p.ex. en train d adapter le contenu du brevet de maîtrise en collaboration avec la Chambre des Métiers. Voice over IP est une thématique phare dans le contexte de la formation continue. Nous sommes par ailleurs constamment à la recherche de formateurs, notamment des formateurs germanophones et d entreprises qui sont prêtes à mettre à disposition leurs infrastructures techniques pour y tenir des formations sous des conditions réalistes. d handwierk: Comment vous positionnez-vous par rapport aux autres acteurs du secteur de l information et de la communication? d handwierk: Par le passé, votre association a déploré le fait qu au niveau des marchés publics les soumissions ne se faisaient pas toujours par métiers séparés. Est-ce que ce constat vaut toujours? Nico Binsfeld: Dans notre métier, l échange régulier avec toutes les parties prenantes est très important. La FDI est p.ex. membre d ICT Luxembourg qui est une plateforme de coordination pour les différents acteurs du secteur. Nous collaborons également avec l OPAL, qui est la fédération des opérateurs alternatifs au niveau de la téléphonie fixe et mobile. d handwierk: Quels sont les projets que vous poursuivez actuellement? Nico Binsfeld: Au sein de notre comité, nous avons mis en place un certain nombre de groupes de travail. Comme je l ai déjà mentionné, une de nos priorités est de faire la promotion du métier de l intégrateur et de ses services. Nous suivons de très près l évolution technologique mais aussi législative dans le secteur des ICT. On nous donne p.ex. l occasion d aviser les projets de lois qui concernent notre métier. Nous organisons des visites communes de foires, comme p.ex. la Cebit. Nous sommes très actifs dans le recrutement de jeunes gens. Notre fédération était présente sur la dernière Foire de l Etudiant. Actuellement nous préparons une conférence sur l accréditation PSF, ce qui intéresse fortement nos entreprises. Le but de notre association est donc de créer ensemble une plus-value pour nos entreprises membres. J invite dans ce contexte les entreprises qui ne sont pas encore membres de s affilier à la FDI pour donner davantage de poids à nos positions. d handwierk: Vu que votre activité est très variée, il existe un grand nombre de débouchés pour les jeunes gens qui décident d apprendre le métier Nico Binsfeld: Absolument. Notre champ d activité est très large. On couvre les domaines des systèmes d alarme, l audiovisuel et les réseaux informatiques. Au niveau du droit d établissement on a regroupé ces métiers au sein du métier de l installateur d équipements électroniques. L installateur Nico Binsfeld: Oui, partiellement. Au niveau des marchés publics nous plaidons en effet pour la pratique de séparer systématiquement les lots par métier. Bien souvent on soumissionne par exemple l équipement technique en bloc, ce qui est au désavantage des métiers spécialisés comme le nôtre. Dans un contexte similaire, on pourrait songer à contrôler davantage le respect du droit d établissement. d handwierk: M. Binsfeld, merci de nous avoir accordé cet entretien. contact: Fédération des Intégrateurs M. Frank Lentz Tel: [email protected] Internet:
28 28 ECONOMIE LANcemeNt Du concours GeNiAL 2013 déposez vos idées jusqu au 30 avril 2013! Pour la 5 ème année consécutive, le Concours GeNial fait appel à l imagination et à la créativité des jeunes de 5 à 20 ans. Placé sous la devise «lief deng iddi Verbesser deng Welt!» le Concours GeNial a pour objectif de promouvoir la créativité et de stimuler l esprit d innovation auprès des jeunes, en les incitant à trouver des idées nouvelles, créatives, innovantes et GeNiales! les idées peuvent être déposées jusqu au 30 avril 2013! Penser de manière créative, faire preuve d un esprit curieux, remettre en question son quotidien et dépasser les limites de son imagination: tels sont les ingrédients pour trouver des idées nouvelles ou proposer des solutions innovantes qui peuvent améliorer notre vie quotidienne de demain. C est pourquoi le Concours GENIAL, organisé par Luxinnovation, l Agence nationale pour la promotion de l innovation et de la recherche, souhaite sensibiliser les jeunes à l innovation et «stimuler leur potentiel créatif pour les soutenir dans le développement de leur esprit d innovation» explique Gilles Schlesser, Directeur de Luxinnovation. Selon sa devise «Lief deng Iddi Verbesser deng Welt!» le Concours GENIAL est ouvert à tous les domaines imaginables et s adresse aux jeunes entre 5 et 20 ans. Les idées peuvent être soumises seul ou en groupe, dans le cadre de l école ou pendant les loisirs et dans tous les formats jusqu au 30 avril à Luxinnovation. Depuis sa création en 2009, le concours d idées innovantes GENIAL a mobilisé 1093 jeunes qui ont soumis un total de 573 projets. Parmi les idées les plus GENIALes des éditions précédentes, on retrouve, par exemple, des «Chamäleon Schung», des chaussures qui s adaptent aux couleurs de ses vêtements un «Plastikmüll-Entfernungsboot», un bâteau qui peut ramasser les déchets en plastique qui polluent les mers ou encore une «Tee Uhr», une boule à thé dotée d un minuteur pour optimiser la préparation de son thé. Toutes les idées gagnantes des éditions précédentes peuvent être consultées sur le site Un jury, composé de représentants de domaines variés - recherche, industrie, design, culture, éducation - sélectionnera les idées les plus GENIALes selon 5 catégories d âge. Les projets seront évalués selon des critères tels que la créativité et l originalité de l idée, la qualité de sa réalisation, la probabilité d une éventuelle mise en oeuvre ou encore son caractère innovant (critères pondérés selon les catégories d âge). Les idées les plus GENIALes seront primées lors d une cérémonie de remise des prix officielle. Le Concours GENIAL est une initiative de Luxinnovation, l Agence nationale pour la promotion de l innovation et de la recherche, en collaboration avec le Ministère de l Education nationale et avec le soutien de ses partenaires: Casino Luxembourg Forum d art contemporain, Centre Information Jeunes (CIJ), Croix-Rouge Luxembourgeoise, Entente des Gestionnaires des Maisons de Jeunes, Jonk Entrepreneuren, Luxorr, Ministère de la Culture, Ministère de la Famille et de l Intégration, Service National de la Jeunesse (SNJ) et Young Caritas. Pour plus d informations contact: Carole NUSS Tél.: [email protected] LUXINNOVATION GIE 7, rue Alcide de Gasperi L-1615 Luxembourg
29 ECONOMIE 29 LA visite Des Lieux marchés publics D HANDWIERK 1-2 / 2013 la visite des lieux a essentiellement pour but de permettre au soumissionnaire de prendre connaissance des contraintes et sujétions particulières du marché afin qu il puisse établir son offre en toute connaissance de cause. Comme la visite des lieux constitue souvent un élément important qu un opérateur économique doit connaitre pour se décider à participer à une soumission, l avis de marché publié dans la presse ou sur le site précise, le cas échéant, les lieux, dates et heures de la visite des lieux. Si une date pour visite des lieux des lieux est indiquée, elle devient obligatoire pour tous les soumissionnaires qui veulent participer à la procédure. En effet, une offre émanant d un soumissionnaire qui ne s est pas présenté à visite obligatoire, n est pas prise en considération et est retournée non ouverte au soumissionnaire pour autant que son adresse soit connue. Comme pour chaque élément de la procédure en matière de marchés publics il convient de garder à l esprit que les principes d égalité d accès, de traitement non discriminatoire des soumissionnaires et de transparence (art 4 de la loi du 25 juin 2009 sur les marchés publics) sont aussi valables pour l organisation d une visite des lieux. Ainsi, on ne peut pas organiser différentes visites des lieux avec des candidats différents à des dates différentes. Le principe de l unicité de la visite des lieux est seul en mesure de garantir les principes d égalité de traitement et de transparence. La visite des lieux unique et en groupe devra garantir qu aucune communication d une information n aura lieu à un candidat que les autres n ont pas. Il en découle que chaque soumissionnaire qui remettra une offre doit participer à la visite des lieux obligatoire. Le soumissionnaire doit s assurer que la date et le lieu soient bien connus et qu il s y trouve à l heure indiquée. Aucune excuse ne peut être acceptée. Parfois on constate dans les documents de la soumission des divergences entre la date et l heure de la visite des lieux indiquée dans l appel d offre et les documents remis aux soumissionnaires. Il appartient au soumissionnaire de détecter ces erreurs et de les signaler au pouvoir adjudicateur afin que celui-ci puisse redresser l erreur et informer tous les soumissionnaires potentiel de la date de la nouvelle visite des lieux. Parfois des soumissionnaires objectent que seulement un représentant d une association momentanée ait été présent à la visite des lieux et qu il ne s agissait même pas du mandataire pour demander de ne pas retenir l offre de cette association. L interprétation de la Commission des soumissions est claire; tant qu un membre d une association momentanée a participé à la visite des lieux l offre de cette association est à accepter. personnes de contact: Michel Brachmond [email protected] Norry Dondelinger [email protected] Christian Reding [email protected] NouveLLes Des marchés publics a partir de ce numéro nous publierons de façon régulière des informations sur les marchés publics. Cette rubrique traitera des problèmes pratiques que vous rencontrez au jour le jour et vous fournira de réponses aux questions que vous vous posez. Le premier thème que nous abordons traite de la visite des lieux et des problèmes qu elle pourra concrètement poser. N hésitez pas à nous poser vos questions. vos personnes de contact: Michel Brachmond [email protected] Norry Dondelinger [email protected] Christian Reding [email protected] Paul Tescher [email protected]
30 30 ECONOMIE concours Jerry Hanff gagne ipad LOCATION Z.A.MacAdam Luxembourg Tel ` Fax Le président de la Fédération des Entrepreneurs Roland Kuhn remet le prix à l heureux gagnant M. Jerry Hanff de Beckerich a remporté l ipad mis en jeux à l occasion de l enquête de satisfaction du portail Internet de la Fédération des Artisans. Plus de 90 pourcent des clients jugent que works.lu est un moyen facile et efficace pour entrer en relation avec les artisans luxembougeois du secteur du bâtiment wr fiche De retenue D impôt D un salarié Lorsqu il verse les rémunérations de ses salariés, l employeur doit effectuer une retenue à la source au titre de l impôt sur le revenu. Bien que la retenue d impôt à la source soit opérée pour le compte du salarié, l employeur est personnellement responsable de l impôt retenu.afin de pouvoir effectuer la retenue d impôt et verser le crédit d impôt pour salarié, l employeur doit être en possession de la fiche de retenue d impôt (dite «carte d impôt») de chaque salarié, indiquant les retenues applicables. A défaut de fiche de retenue d impôt pour un salarié, l employeur est obligé de l imposer selon les dispositions tarifaires les plus onéreuses, c est-à-dire sur base de la classe d impôt 1 et du taux d imposition de 33 %. Il devra ensuite procéder, le cas échéant, à une rectification lorsqu il sera en possession de la fiche de retenue d impôt. Il sera donc utile d informer le salarié des démarches qu il a à effectuer pour obtenir sa fiche de retenue d impôt. La fiche de retenue d impôt est valable uniquement pour l année d imposition au titre de laquelle elle est établie. La démarche à suivre par le salarié diffère selon qu il est résident au Luxembourg ou non résident et selon qu il s agit d une première demande ou d une demande ultérieure.
31 CHRONIQUE JURIDIQUE 31 L emploi De ressortissants De pays tiers en séjour irrégulier D HANDWIERK 1-2 / 2013 les employeurs désormais seuls responsables! La loi du 21 décembre 2012, qui vient de transposer la Directive 2009/52/CE, impose des nouvelles obligations à la charge des employeurs désirant embaucher des ressortissants de pays tiers. Et l entrepreneur principal qui contracte avec un sous-traitant employant des ressortissants de pays tiers est également visé par cette loi. L interdiction de l emploi de ressortissants de pays tiers en séjour irrégulier a été insérée dans le Titre VII du Livre V du Code du travail qui ne visait à l origine que l interdiction du travail clandestin (art. L et suivants). Le présent article propose de faire le point sur ces nouvelles dispositions légales ainsi que sur la possibilité exceptionnelle de régularisation ouverte jusqu au 28 février L interdiction du travail clandestin Pour mémoire, le travail clandestin est largement défini par l article L (2) du code du travail comme: 1. l exercice à titre indépendant de l une des activités professionnelles énumérées par la loi du 2 septembre 2011 réglementant l accès aux professions sans être en possession de l autorisation y prévue, et 2. la prestation d un travail salarié, lorsque celui qui s y livre: sait que l employeur ne possède pas l autorisation prévue par la loi modifiée précitée du 2 septembre 211, ou sait que sa situation en qualité de salarié n est pas régulière au regard de la législation concernant les retenues sur salaires ou de la législation relative à la sécurité sociale. Le code du travail prévoit que l employeur qui a recours à un travail clandestin s expose à devoir payer les cotisations de sécurité sociale et à des amendes pouvant aller jusqu à euros. 2. L interdiction de l emploi de ressortissants de pays tiers en séjour irrégulier désormais prévue dans le Code du travail Avant la loi du 21 décembre 2012 précitée, l emploi de ressortissants de pays tiers en séjour irrégulier était jusque-là sanctionné par la loi du 29 août 2008 sur la libre circulation des personnes et de l immigration (art.144 à 146). Cependant, comme la Directive 2009/52/CE impose que le travail illégal soit sanctionné au niveau de l employeur mais pas au niveau du travailleur, les dispositions en matière de travail illégal qui étaient dans la loi de 2008 ont été abrogées, et les nouvelles dispositions ont été insérées dans le code du travail. Le ressortissant de pays tiers en séjour irrégulier qui est embauché doit être en effet considéré comme la victime de son employeur: ce dernier étant soupçonné d exploiter une main d œuvre docile condamnée à vivre dans la clandestinité. Le ressortissant ne pouvant pas pour autant tirer de sa situation de victime un quelconque droit au maintien de son séjour. 3. Les nouvelles obligations à charge des employeurs Suivant l article L nouveau du Code du travail, l employeur doit: 1. exiger la présentation d une autorisation de séjour ou d un titre de séjour de ses salariés ressortissants de pays tiers avant l occupation d un emploi; 2. conserver une copie de cette autorisation, respectivement titre de séjour, pendant toute la durée de la période de l emploi; et 3. informer le Ministère de l Immigration dans les 3 jours du premier jour du travail afin de permettre à l administration de détecter des documents falsifiés. L information peut être faite par mail à l adresse suivante: immigration.public@ mae.etat.lu, ou par télécopie au n : Un arsenal de sanctions extrêmement dissuasif L employeur qui ne respecte pas les obligations telles que mentionnées ci-dessus s expose à des amendes et des sanctions administratives et pénales conséquentes, dont notamment: Le paiement d une amende de EUR par ressortissant de pays tiers en séjour irrégulier. Le versement des salaires dus au ressortissant, des cotisations sociales et des impôts impayés en sachant que le salarié en séjour irrégulier bénéficie d une présomption d emploi de trois mois à défaut de preuve contraire. Le paiement des frais de retour du ressortissant si une procédure de retour est engagée, ainsi que tous les frais de justice. Une amende jusqu à euros et/ou peine d emprisonnement en cas de circonstances aggravantes. L exclusion de certaines aides et subventions. L interdiction d exercer son activité pendant une durée maximale de 3 ans. La fermeture de l entreprise provisoirement pour une durée maximale de 5 ans, ou même définitivement.
32 32 5. Les nouvelles obligations à charge de l entrepreneur qui contracte avec un sous-traitant Il est important de souligner que l entrepreneur, qui contracte avec un sous-traitant employant des ressortissants de pays tiers, doit vérifier que ce sous-traitant s est conformé aux exigences légales en la matière (article L (4) du Code du travail). Et, à défaut d avoir procédé aux vérifications nécessaires, l entrepreneur peut être redevable des sanctions financières ou arriérés, solidairement ou en lieu et place de son sous-traitant qui emploie des ressortissants de pays tiers en séjour irrégulier (article L du Code du travail). Il est donc conseillé à l entrepreneur de se ménager une preuve qu il a bien vérifié que son sous-traitant détient les copies des autorisations ou titres de séjour des ressortissants des pays tiers employés, et que ce sous-traitant a bien informé l administration de cet emploi dès le début de l embauche. 6. Le problème de la régularisation Le problème en la matière est que le ressortissant de pays tiers, pour régulariser sa situation, doit retourner dans son pays d origine afin de solliciter avant l entrée sur le territoire une autorisation de séjour temporaire auprès de la Direction de l Immigration du ministère des Affaires étrangères (cf. art.38 et suivants de la loi modifiée du 29 août 2008). Il échet de mentionner qu un contrat de travail conclu en violation des dispositions relatives à la libre circulation reste cependant valable au regard du droit du travail et que l employeur doit procéder à un licenciement pour y mettre fin (cf.: d Handwierk, numéro 12/2012, p.15, «Contrat de travail et absence d autorisation de séjour» portant commentaires de l arrêt de la Cour d Appel du 22 novembre 2012, n du rôle). 7. La période exceptionnelle de régularisation Suivant une note de la Direction de l immigration, une période exceptionnelle de régularisation du 2 janvier au 28 février 2013 est ouverte pour les ressortissants de pays tiers qui sont illégalement occupés au Luxembourg. Pendant cette période: les ressortissants peuvent demander un titre de séjour pour travailleur salarié, alors même qu ils sont déjà sur le territoire; afin d obtenir le titre de séjour pour travailleur salarié, certaines conditions doivent être respectées, dont notamment celle d avoir séjourné et travaillé au moins 9 mois au Luxembourg entre janvier 2012 et le 28 février Toutes les informations relatives sont disponibles sur le site: contact: Gilles-Elie Cabos Chambre des Métiers Attaché juridique [email protected] Tél.:
33 CHRONIQUE JURIDIQUE 33 taux D intérêt LéGAL D HANDWIERK 1-2 / 2013 le taux en cas de retard de paiement en matière de contrats conclus entre professionnels et consommateurs inchangé pour Suivant le règlement grand-ducal du 26 décembre 2012, ce taux reste de 3,50% (Mémorial A, N 299 du ). Ce taux reste inchangé depuis Des informations utiles sur les taux d intérêts pour retard de paiement sont disponibles sur le site de la Chambre des Métiers: (> mon entreprise > conseils aux entreprises > gestion juridique et commerciale > recouvrement de créances). LA médiation une voie De résolution ALterNAtive Des LitiGes pour Les consommateurs et Les professionnels la séance sur la médiation organisée par la Chambre des métiers le 23 janvier 2013 a eu rencontré un réel engouement auprès des 80 entreprises inscrites. Monsieur Tom Wirion, Directeur adjoint de la Chambre des Métiers, a introduit cette séance ayant pour thème: «la médiation civile et commerciale, une solution «win-win» pour résoudre vos conflits.» Georges Nesser et Jan Kayser Monsieur Wirion a souligné que: la médiation est définie par la loi comme étant un processus permettant aux parties à un litige de parvenir «volontairement par elles-mêmes» à un accord avec l aide d un médiateur; la médiation est un mode de règlement des litiges qui est, depuis une loi du 24 février 2012, reconnu, organisé et protégé par le Nouveau Code de Pro-cédure Civile; la médiation n est pas en concurrence avec la justice mais que c est une alternative qui peut s avérer intéressante suivant les cas - la loi ayant d ailleurs prévu que le juge, saisi d un litige, peut lui-même inviter les parties à une médiation; le Centre de Médiation Civile et Commerciale est ouvert à tous dans la Cité judiciaire sur le plateau du Saint-Esprit afin de proposer la médiation comme une alternative à la justice.
34 34 SOCIAL Monsieur Jan Kayser, Secrétaire général du Centre de Médiation Civile et Commerciale, a expliqué ce qu est, et ce que n est pas, la médiation: la médiation permet, contrairement à un procès traditionnel qui toise uniquement les éléments d opposition, d appréhender l ensemble des éléments d un conflit, et en particulier les «éléments cachés», émotionnels ou autres qui sont, selon M.Kayser, aussi importants que la partie immergée d un ice-berg; le rôle du médiateur est d aider les parties à appréhender cette globalité afin de leur permettre de trouver une solution concertée, et d éviter qu une solution ne soit finalement «arbitrairement» imposée par un juge. Il faut savoir que lorsqu un processus de médiation est engagé (par la signature d un «accord en vue de la médiation»), une solution concertée est trouvée dans 70% des cas (par la signature d un «accord de médiation»). Monsieur Georges Nesser de la société de Carrelages Altwies a témoigné et le débat qui a suivi a permis de bien comprendre la médiation et d en cerner les avantages et limites par rapport notamment à une procédure judiciaire classique. Il est ressorti de cette conférence que: la procédure de médiation dure au maximum trois mois et que si aucun ac-cord n est trouvé dans cette période les parties ont seulement perdu 3 mois car les débats ayant lieu dans le cadre d une médiation ne peuvent pas se «retourner» contre les parties en raison du caractère confidentiel de la procédure; le coût de la médiation est forcément plus limité qu un procès en raison notamment de sa rapidité; l accord de médiation permet de mettre fin à un litige, comme une décision de justice, et l accord de médiation peut même être homologué par le juge. Informations utiles pour demander une médiation Site du Centre de Médiation Civile et Commerciale: Ensemble des documents permettant d engager la procédure Liste de 23 médiateurs agréés à ce jour par le Centre Site de la Chambre des Métiers: Page dédiée à la médiation: > Mon entreprise > Conseils aux entre-prises > Médiation Civile et Commerciale contact: Gilles-Elie Cabos Chambre des Métiers Attaché juridique [email protected] Tél.: regards sur Les femmes DANs Des professions Atypiques Objectifs du projet: accroître, au niveau local et national, la visibilité des femmes exerçant un métier atypique; promouvoir la diversification des choix professionnels des femmes; sensibiliser les employeurs à l embauche de femmes dans leur entreprise. Votre mission: identifier des femmes susceptibles de participer au projet c.- à-d. exerçant une profession où les femmes sont actuellement encore peu représentées; ces femmes peuvent ou bien habiter votre commune ou bien y travailler; dresser le portrait de ces femmes sur base du formulaire d entretien ci-après et illustrer le portrait par une ou plusieurs photos; avant la fin mai 2013, transmettre les portraits par voie électronique au CNFL; organiser dans votre commune une action de votre choix pour faire connaître les portraits que vous aurez dressés; si vous projetez p.ex. une exposition, vous pouvez éventuellement élargir l éventail des métiers en présentant aussi des femmes exerçant des professions plus traditionnelles. Notre contribution: le CNFL se tient à votre disposition pour vous conseiller dans votre démarche; il publie également sur son site Internet
35 SOCIAL 35 d Handwierk: Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden? Marie-Thérèse Krier: Es war mir immer wichtig, meine erste Berufserfahrung eigenständig und außerhalb des Familienwww.cnfl.lu une rubrique spéciale avec les informations sur le projet; le CNFL regroupera les portraits recueillis selon les catégories des professions; le CNFL publiera sur Internet une synthèse de portraits de femmes exerçant une profession atypique; il en informera un large public et notamment les organismes en charge de l orientation scolaire et professionnelle; le CNFL réalisera une exposition ambulante avec certains de ces portraits; cette exposition sera gratuitement mise à disposition des communes intéressées. L action «Regards sur les femmes dans des professions atypiques» ne pourra porter ses fruits que si un grand nombre de communes y participent. Chaque commune décidera du nombre de portraits à envoyer au CNFL. Toutes les contributions seront les bienvenues, qu il s agisse d un ou de deux portraits ou d un plus grand nombre. Vos portraits de femmes exerçant des professions atypiques doivent être transmis au CNFL par voie électronique avant la fin mai D HANDWIERK 1-2 / 2013 Les acteurs sur le plan local: les organes communaux d égalité entre femmes et hommes avec le soutien des administrations communales et des conseils communaux; des organismes locaux intéressés p.ex. Photo-club, entreprises, organisations féminines. personne de contact: Monique Stein Responsable du service «Politique communale à l égalité entre femmes et hommes» Tél.: Fax: frauen im HANDWerK: motivation und KArriere d Handwierk: Frau Krier, beschreiben Sie kurz Ihren Werdegang. Marie-Thérèse Krier: Meine Studien habe ich im klassischen Lyzeum Lycée Michel Rodange begonnen und im Jahre 2002 mein Abitur gemacht. Nach meinem Abschluss habe ich mich für eine Ausbildung als Mediengestalter entschieden und mich für den BTS Opérateur Médias im Lycée Technique des Arts et Métiers eingeschrieben. Während den folgenden 2 Jahren konnte ich sowohl theoretische und praktische Grundkenntnisse in der Schule erlernen, als auch meine erste Berufserfahrung in der Imprimerie Victor Buck machen. Nach meinem erfolgreichen Abschluss 2004 als Opérateur médias, konnte ich noch ein zusätzliches Jahr Berufserfahrung außerhalb des Familienbetriebs sammeln. Im Jahr 2005 habe ich die Entscheidung getroffen in den Familienbetrieb mit einzusteigen um später in die Fußstapfen meines Vaters treten zu können. Von besuchte ich neben meiner beruflichen Tätigkeit die Université du Luxembourg, wo ich in Abendkursen den Lehrgang CUT Gestion belegte und 2007 mit dem Diplôme Universitaire de technologie en Gestion erfolgreich abschloss. Seit 2012 leite ich gemeinsam mit meinem Vater die Firma. Marie-Thérèse Krier
36 36 betriebs zu machen. Während meiner 3-jährigen beruflichen Tätigkeit im Druckereibereich konnte ich sowohl das Kreative als auch das Technische miteinander verbinden. Als mein Vater mir 2004 das Angebot machte mit in seine Firma einzusteigen, sah ich eine Chance mich weiterzuentwickeln und später in seine Fußstapfen treten zu können. Die Entscheidung zur Selbstständigkeit ist nicht leicht, da man viel Verantwortung zu übernehmen hat sowohl für die Mitarbeiter als auch für das Wohl der Firma. Einen kleinen Moment des Zögerns gab es am Anfang schon, doch stand das nicht zur Debatte, da ich von jeher den Wunsch hegte zum richtigen Zeitpunkt etwas Eigenes zu machen. Den Schritt mit in die Firma einzusteigen und somit eine andere und doch in vielen Gesichtspunkten sich ähnelnde Berufsrichtung einzuschlagen, werde ich nie in Frage stellen oder bereuen den Schritt gewagt zu haben. Ich bin froh den Mut gehabt zu haben und vor allem konnte ich auf die Unterstützung meiner Eltern zählen, sowohl in handwerklichen und kaufmännischen Fachfragen als auch in Moralischen. d Handwierk: Erleben Sie in Ihrem Berufsalltag Situationen, von denen Sie glauben, als Frau begegnet man Ihnen anders? Marie-Thérèse Krier: Nein, eigentlich nicht. Unsere Firma besteht zu 50% aus Frauen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man auch als Frau als Ansprechpartner oder Techniker respektiert und geachtet wird und jegliche Vorurteile, die vielleicht einmal bestanden haben sollten aus dem Weg geräumt wurden. Da der Bereich der Schilderherstellung und Gravuren sehr vielfältig und breitgefächert ist, hat man gleichermaßen mit Frauen und Männern zu tun. Es gibt keine klare Männer- oder Frauendomäne. Am Anfang war es etwas schwieriger, da ich noch neu im Beruf war, mir noch die nötigen Kenntnisse im Bereich der Schilderherstellung und der Umgang mit dem Kunde fehlten und mit 22 Jahren das Küken war, doch man lernt sich im Berufsalltag zu behaupten, man entwickelt sich weiter und lernt ständig dazu. Jeder Kunde ist anders und man lernt entsprechend auf den Kunden einzugehen ob Mann oder Frau. d Handwierk: Welchen Stellenwert hat das Thema Diversity in Handwerksbetrieben insbesondere im Hinblick auf das Thema Frauen im Handwerk? Marie-Thérèse Krier: Die Frauenquote in handwerklichen Berufen ist immer noch zu gering. Allerdings ist die Geschlechterverteilung sehr wichtig, da Frauen und Männer sich hervorragend im Berufsleben ergänzen. Zumal im Bereich der Schilderherstellung, wo man das Kreative mit dem Technischen verbinden kann und somit eine Chance für die Frauen darstellt sich im Handwerk zu integrieren. d Handwierk: Was raten Sie Frauen, die sich selbstständig machen wollen? Marie-Thérèse Krier: Auf jeden Fall ist der Schritt zur Selbstständigkeit lohnenswert. Vor allem Frauen als Multitasking-Talent haben es leichter Berufs- und Privatleben miteinander zu vereinbaren. Man sollte den Mut haben und den nötigen Biss sich in der Berufswelt zu behaupten. In meinem Fall war es leichter, da ich die Chance hatte einen bereits bestehenden Betrieb weiterzuleiten, mit dem ich in den letzten Jahren verwachsen bin, und nicht ganz von vorn beginnen musste. Kontakt: Jeannette Muller Enterprise Europe Network Chambre des Métiers Tel.: Fax: [email protected]
37 les formations SONT EN LIGNE! Vous cherchez à améliorer vos relations professionnelles, développer votre efficience personnelle, optimiser votre management ou votre gestion comptable et financière. Vous souhaitez développer les compétences de vos collaborateurs dans les métiers de l alimentation, de la mode-santé-hygiène, de la mécanique et de la construction. La Formation Continue de la Chambre des Métiers vous propose des cours d intérêt général, des cours de technologie et des formations sur mesure pour vous aider à réaliser vos objectifs personnels et professionnels. Procurez-vous nos brochures ou consultez notre offre de cours sur le site www. cdm.lu et inscrivez-vous en ligne! FORMATION PROFESSIONNELLE CONTINUE Pour tous renseignements : Tél , Circuit de la Foire Internationale L-1347 Luxembourg-Kirchberg B.P L-1016 Luxembourg T : (+352) F : (+352) E : [email protected]
38 38 FORMATION formation AccéLérée «manucuremaquilleur»: remise Des certificats De réussite le jeudi, 24 janvier 2013 a eu lieu à la Chambre des métiers la remise des certificats de réussite à l issue de la formation accélérée dans l activité de «manucure maquilleur». En présence des membres de la Commission d examen, 16 candidats ont été récompensées pour les efforts fournis lors de la session 2012 de cette formation. La formation, qui a été organisée en collaboration avec les Ministère des Classes moyennes et du Tourisme et le Centre National de Formation Professionnelle à Esch-sur-Alzette, permet aux participants d acquérir les connaissances théoriques et pratiques en vue de l accès à titre indépendant à l activité de «manucure - maquilleur». Madame GOMES VIEIRA Esperança, Madame LAHR Chantal, Madame LOPES MARGATO Nélia Maria, Madame MAGNO Aline, Madame MONGELLI Teresa, Madame SCHREURS Corinne, Madame STELMES Natascha, Madame THIRY Véronique, Madame WEIS Sabrina, Madame ZHINGRI ARREAGA Andrea Ont réussi la session 2012 de la formation accélérée «manucure maquilleur»: Madame ACHITEI Veronica, Madame ALLARD Yolande, Madame BRUNNHUBER, Samira, Madame CARRIL SOUTO Liliana, Madame DRANT Virginie, Madame GAERTNER Lydie,
39 FORMATION 39 Jong Handwierk - Chambre des métiers fit für Die zukunft management im HANDWerK D HANDWIERK 1-2 / 2013 die Chambre des métiers und d Jonghandwierk luden am 6. Februar auf einen Fachvortrag ein, zum thema zukunftsorientierte Unternehmensentwicklung und Unternehmensführung «Fit für die Zukunft management im Handwerk». In erfolgreichen Unternehmen wird der Erfolg gemanagt. Begeisterte Kunden sind das Ziel jeder erfolgreichen Strategie in einem Unternehmen. Mit der persönlichen Unternehmerkompetenz, der Mitarbeiterkompetenz, der Marketingkompetenz und der Kundenkompetenz, schaffen Unternehmen durch die richtige Strategie und die einfachen Strukturen die Veränderungen, die gewünscht sind. Der Referent, Klaus Steinseifer, kommt aus dem Handwerk und stellte eine Managementstrategie vor, die alle Aspekte der Unternehmensentwicklung berücksichtigt. So können verborgene Zusammenhänge transparent gemacht werden und die internen Abläufe und die externe Kommunikation verbessert werden. Zur Vertiefung des Themas werden wir Ihnen am 8. und 9. April 2013 ein 2 Tagesseminar anbieten. Anmeldungen auf und Claus Steinseifer und der frischgebackene Präsident von Jong Handwierk, Constantin Jacques Photo: CdM
40 40 INNOVATION prix De L innovation DANs L ArtisANAt 2013: 7 entreprises NomiNées en compétition pour remporter LA finale! Le jury du Prix de l innovation dans l artisanat vient de nominer 7 entreprises finalistes qui ont développé un produit, un service, un procédé de fabrication, une technologie ou une stratégie de gestion innovante. 7 projets qui ont apporté une réelle plus-value à l entreprise et à ses collaborateurs. Parmi ces nominés figure donc le vainqueur du Prix qui sera divulgué le 14 mars prochain lors de la cérémonie de remise du Prix de l innovation dans l artisanat Le Prix de l Innovation dans l artisanat récompense les PME artisanales pour des projets innovants en matière de création, de développement ou de modernisation de produits ou services; de mise en place d une nouvelle stratégie dans l entreprise; ou de réalisation d un transfert de technologie ou d une coopération de recherche. L édition 2010 du Prix avait été remportée par l entreprise HEIN sàrl pour son projet «StoneRoll - le nouveau four hybride», un four intégrant une nouvelle technique de chauffe. A qui le tour pour 2013? Les projets retenus pour cette édition n en sont pas moins impressionnants et démontrent les aspects multiformes que peut prendre l innovation dans les PME artisanales en présentant des projets très variés dans des domaines très différents. 23 dossiers de très haute qualité ont été remis au jury présidé par Dr Marc Lemmer (Centre de Recherche Public Henri Tudor) et composé de Pierre Thein (Hein sàrl et vainqueur de l édition 2010), Roland Dernoeden (Chambre des Métiers), Jean Dicato (Fédération des Artisans), Theo Hollerich (Fiduciaire des PME), Patrick Dahm (Mutualité des PME), Pierre Barthelmé (Ministère des Classes moyennes et du Tourisme), Mario Grotz (Ministère de l Economie et du Commerce extérieur) ainsi que Gilles Schlesser (Luxinnovation GIE). Le jury qui a sélectionné 7 candidats finalistes au Prix a analysé chaque dossier par rapport à son caractère innovant, à sa bonne gestion et à la santé de l entreprise. Il a enchaîné des visites des entreprises et des projets pour finalement désigner les 7 entreprises suivantes: Andreosso Marbres s.à r.l. «Terazzo Lumineux» Artek S.A. «Personnalisation de bijoux en ligne» Ateliers mécaniques Dostert s.à r.l. «Système de pesage embarqué pour conteneurs» Ferber Group S.A. «Livre Mental Color s» Luxforge s.à r.l. «Lean Thinking appliqué dans une PME» Norbert Brakonier S.A. «Nomad Kitchen Cube» Pneu Plus s.à r.l. «Montage de pneus à domicile» Les 7 projets nominés ont excellé par rapport aux critères d intégration d un savoir-faire ou d une technologie nouvelle dans l entreprise, de leur réalisme commercial, économique et financier, de l aptitude de l entreprise à gérer le projet et de création de valeur au Luxembourg. Comme lors des éditions précédentes, les projets 2013 se distinguent par leur caractère diversifié et démontrent les aspects multiformes de l innovation dans l artisanat: on retrouve des procédés innovants dans la construction, des éléments fonctionnels dans la mécanique, des approches commerciales orientées vers un service proche au client, une mise en valeur de la formation dans le secteur de la mode, de la santé et de l hygiène, et une gestion innovante d entreprise. Ces projets prouvent que chaque métier a un potentiel d innovation qui lui est propre. Parmi donc ces 7 finalistes se trouve le gagnant du Prix de l innovation dans l artisanat 2013 qui sera proclamé lors de la cérémonie de remise du Prix le 14 mars 2013 à la Chambre des Métiers. A la clé, un budget de euros réparti entre le Prix Or, Argent et Bronze. La Chambre des Métiers en collaboration avec la Fondation de la Mutualité des PME et de la Fiduciaire des PME, ainsi que leurs partenaires Luxinnovation GIE et la Fédération des Artisans ont créé ce concours afin d encourager l innovation dans les entreprises artisanales et inciter les chefs d entreprises à adopter une stratégie basée sur l innovation pour garantir leur compétitivité au niveau national et sur les marchés étrangers. Présentation détaillée des 7 projets finalistes Andreosso Marbres s.à r.l. «Terrazzo Lumineux» Descriptif du projet: Suite à la demande croissante de ses clients d intégrer dans leurs sols ou plans de travail des éclairages décoratifs, l entreprise a développé une nouvelle gamme de carrelage lumineux composé de fibres optiques intégrées lors de l opération de pose du Terrazzo. Les utilisations en sont nombreuses: l éclairage d un logo dans le sol, la création d un mur de lumière dans une douche ou un habillage d un plan de travail par exemple. Cette technique permet aussi d illuminer des lieux humides sans risque d électrocution puisque les fibres optiques ne sont pas en contact direct avec une source électrique.
41 PRIX DE L INNOVATION DANS L ARTISANAT 2013 A QUI LE TOUR? Les nominés au Prix de l innovation dans l artisanat 2013 sont : ANDREOSSO MARBRES S.A.R.L., «Projet de Terrazo Lumineux» LUXFORGE S.A.R.L., «Lean Thinking appliqué dans une PME» ARTEK S.A., «Personnalisation de bijoux en ligne» NORBERT BRAKONIER S.A., «Nomad Kitchen Cube» ATELIERS MECANIQUES DOSTERT S.A.R.L., «Système de pesage embarqué pour conteneurs» PNEUS PLUS S.A.R.L., «Montage de pneus à domicile» FERBER GROUP S.A., «Livre Mental Color s» Rendez-vous le 14 mars 2013 pour découvrir le gagnant du Prix!
42 42 L avis du jury: L originalité de la combinaison d un des produits les plus anciens et plus nobles avec une technologie moderne comme les fibres optiques pour pouvoir répondre à une demande croissante des clients pour un revêtement de sol personnalisé a convaincu le jury. Artek S.A. «Personnalisation de bijoux en ligne» Descriptif du projet: Le nouveau site de vente de bijoux en ligne permet aux clients de créer eux-mêmes en ligne les bijoux qui correspondent à leur style et à leur budget. Le système permet non seulement l ajout d une gravure ou une sélection d une pierre sur des modèles très basiques mais aussi une personnalisation complète des bijoux. Une grande variété d alliages de métaux précieux et de pierres fines et précieuses permet de créer une multitude de variations, lesquelles sont rendues en ligne en qualité photo et avec le prix définitif. L avis du jury: Le chef d entreprise a conquis le jury par sa créativité et sa passion pour son métier. La volonté de s investir dans son projet de vente en ligne en proposant des bijoux personnalisés avec le but de diversifier l activité de son entreprise mérite une reconnaissance à juste titre. Ateliers mécaniques Dostert s.à r.l. «Système de pesage embarqué pour conteneurs» Descriptif du projet: Les ateliers mécaniques Dostert ont développé un système de pesage de conteneurs sur camion composé principalement de 4 vérins hydrauliques permettant de soulever le conteneur sur le camion. La pression dans les vérins de levage est mesurée par des capteurs de pression électroniques et sert à calculer le poids du conteneur qui est affiché en cabine sur un afficheur. Ce système peut être installé à la fois sur des équipements existants et sur des équipements nouveaux. L avis du jury: Le savoir-faire, l expérience professionnelle et la clairvoyance pour un marché en constante évolution ont amené l entreprise à développer ce produit sans équivalence sur le marché. Son caractère utile ainsi que la facilité d installation du système a permis de sélectionner ce projet parmi les nominés au Prix. Ferber Group S.A. «Livre Mental Color s» Descriptif du projet: Avec ses 11 salons de coiffure à travers les pays, l entreprise est consciente du fait que la formation de son personnel est un élément fondamental à sa réussite. Afin d offrir à chaque cliente une technique personnalisée et individuelle, Ferber a développé son propre livre de techniques novatrices en coloration. Le but du livre Mental Color s est de regrouper et d actualiser les meilleures techniques de coloration des dernières 40 années et de former les collaborateurs à un même langage pour qu ils soient tous des experts en coloration en choisissant la bonne technique d application, de géométrie et de séparation. L avis du jury: La réalisation de ce guide reprenant les meilleures techniques de coloration, la formation appropriée propre à l entreprise ainsi que la formidable gestion du projet au sein d une entreprise de taille artisanale ont convaincu le jury. Luxforge s.à r.l. «Lean Thinking appliqué dans une PME» Descriptif du projet: Ayant constaté que les ressources limitées de leur bureau d étude et la planification dépendant d une seule personne freinait la capacité de production de l entreprise, Luxforge a revu tous ses processus de travail. L entreprise a réalisé un inventaire SWOT (Strengths (forces), Weaknesses (faiblesses), O-pportunities (opportunités), Threats (menaces)) de leur situation. Après cette analyse fine des processus existants, l entreprise a introduit les principes du Lean Thinking avec l objectif d éliminer les tâches superflues. L application conséquente de l approche Lean a permis à l entreprise d améliorer la vitesse et la qualité de ses processus, de réduire les itérations entre les différents départements et de réduire les délais de livraison. L avis du jury: L application conséquente de cette philosophie d organisation industrielle dans le processus de fabrication d une entreprise artisanale de taille moyenne a particulièrement impressionné le jury. De plus, le jury a particulièrement apprécié l implication du personnel à tous les niveaux ainsi que la considération de la satisfaction client comme élément central de la réflexion qui se traduisent par une progression croissante des résultats financiers de l entreprise. Norbert Brakonier S.A. «Nomad Kitchen Cube» Descriptif du projet: La gamme Nomad Kitchen Cube est une cuisine mobile et personnalisable et s adresse particulièrement aux cuisiniers professionnels qui peuvent ainsi cuisiner sur place avec leur propre matériel. Elle se compose de plusieurs blocs équipés de roulettes pouvant accueillir un four, un réfrigérateur, un point d eau, des feux à induction ou encore une hotte. De plus, le design et le choix de matériaux nobles apporte une vraie valeur ajoutée à ce produit qui a été développé avec l aide d un cuisinier professionnel. Ce partenariat a permis à l entreprise de comprendre les besoins spécifiques et de développer des produits qui correspondent aux attentes de ces professionnels.
43 D HANDWIERK 1-2 / L avis du jury: Le grand succès des émissions culinaires à la télévision ainsi que la tendance de cuisiner sur place ont convaincu le jury de l utilité de cette cuisine développée. Le design, la fonctionnalité ainsi que la qualité de fabrication représente une force indéniable sur ce marché très spécifique. L avis du jury: Le développement d offres de services pratiques étant un sujet d actualité, le jury a été impressionné par cette idée simple qui permet de combiner le savoir-faire et la prise en compte des nouveaux besoins des clients pour offrir un service original, utile et efficace. Pneu Plus s.à r.l. «Montage de pneus à domicile» FUSO - A Daimler Group Brand Descriptif du projet: L entreprise a développé un service de vente, de montage et d équilibrage de pneus à domicile. Elle est équipée d un atelier mobile disposant de tous les outils nécessaires pour une intervention à domicile, soit au Grand-Duché de Luxembourg ou dans la Grande Région. L entreprise est disponible toute la semaine à des horaires flexibles à la convenance de ses clients qui évitent ainsi le déplacement et le temps d attente pour le changement de leurs pneus. LE NOUVEAU CANTER. LE bon ChOix pour ChAqUE besoin. Avec les exigences toujours plus nombreuses en matière de transport, il est bon de savoir qu il existe un Canter pour chaque application. Grâce à l offre de cabines et l excellente flexibilité au niveau des différents types de construction, la famille Canter est plus variée, plus capable et plus confortable que jamais. Quel que soit le besoin lié à votre activité fourgon isolé ou fermé, camionnette, grue, benne basculante 3 côtés ou véhicule de dépannage, boîte de vitesses DUONIC, tous avec traction intégrale, voire la version hybride le Canter peut être configuré selon vos besoins. Binsfeld Schifflange 15 Rue de Noertzange - T.:
44 44 energie NouveLLes AiDes financières pour L efficacité énergétique et Les énergies renouvelables DANs Le DomAiNe Du LoGemeNt le département de l environnement du ministère du développement durable et des infrastructures, en collaboration avec le ministère du logement, propose un nouveau régime d aides financières en faveur des mesures énergétiques dans le domaine du logement pour la période de 2013 à le règlement grand-ducal correspondant vient d être publié au mémorial le 18 décembre Voici les volets principaux du nouveau régime d aides: Revalorisation fondamentale des mesures dans le domaine de la rénovation énergétique Le montant des subventions sera dorénavant lié à la performance énergétique du bâtiment. Ce principe s applique aussi bien aux rénovations partielles qu intégrales: plus l assainissement est important, plus la subvention sera élevée. On pourra ainsi bénéficier d un surplus des aides allant jusqu à Selon l élément rénové, le montant de la subvention pourra se voir triplé par rapport au montant actuel. Par ailleurs, l aide accordée pour la mise en place d un système de ventilation contrôlée avec récupération de chaleur sera nettement augmentée (plafond de au lieu de ). Amélioration des aides pour les chaudières au bois et les pompes à chaleur Pour les systèmes de chauffage centraux fonctionnant aux granulés ou aux plaquettes de bois, les taux seront augmentés de 30% à 40% des coûts effectifs et les montants maximaux de à Les aides accordées aux pompes à chaleur géothermiques seront également revues à la hausse: de 40% à 50% et de à (plafond pour une maison unifamiliale). La subvention pour les pompes à chaleur air-eau a été adaptée; entre autres, les appareils compacts installés dans les maisons passives (classes AAA) seront subventionnés. Adaptation des subventions pour les nouvelles constructions Les subventions ont été adaptées suite au renforcement des exigences imposées aux bâtiments neufs en termes de performance énergétique: Maintien de la subvention pour les bâtiments AAA (passifs) jusqu au 31 décembre 2014, ensuite adaptation des taux (de 160 à 70 /m 2 pour une maison unifamiliale) (date de la demande de l autorisation de bâtir) Suppression de la subvention pour les bâtiments BBB (basse consommation d énergie) après le 31 décembre 2013 (date de la demande de l autorisation de bâtir) Pour toutes les maisons unifamiliales, les premiers 150 m 2 seront subventionnés. Adaptation des aides dans le domaine de l énergie solaire Le montant de la subvention accordée aux installations solaires thermiques passera de à pour les installations pour eau chaude sanitaire, respectivement de à pour les installations avec appoint de chauffage. Suite à une chute de prix conséquente dans le domaine de l énergie photovoltaïque, la subvention a été ramenée de 30% à 20% des coûts effectifs et plafonnée à 500 par kwcrête (maximum de 30 kwcrête). Photo: Elargissement des subventions pour le conseil en énergie Dans le cas d un assainissement énergétique, le conseil en énergie (obligatoire) continuera d être subventionné, un montant forfaitaire (1.000 pour une maison individuelle) venant replacer le tarif par heure précédemment accordé. Une nouvelle aide sera par ailleurs prévue pour l accompagnement ponctuel de la mise en oeuvre dans le cadre de projets de rénovation.
45 energie 45 Dispositions transitoires pour les projets entamés en 2012 Des dispositions transitoires assureront que les investissements planifiés / entamés mais non finalisés avant le 31 décembre 2012 puissent continuer à bénéficier des montants et exigences techniques actuellement en vigueur (règlement grand-ducal du 20 avril 2009 instituant un régime d aides pour la promotion de l utilisation rationnelle de l énergie et la mise en valeur des énergies renouvelables). Sont concernés: Les nouvelles maisons «à basse consommation d énergie» ou «passives» pour lesquelles l autorisation de bâtir est demandée avant la fin La rénovation énergétique d une maison d habitation existante pour laquelle le rapport du conseil en énergie est établi avant la fin Les installations techniques réalisées conjointement soit avec la construction d une nouvelle maison «à basse consommation d énergie» ou «passive» soit avec la rénovation énergétique d une maison d habitation existante, à l exception d une installation photovoltaïque. Les factures des investissements devront être établies au plus tard le 31 décembre La demande d aide financière est alors à introduire au plus tard le 31 décembre Pour les dispositions détaillées, il y aura lieu de se référer au nouveau règlement grand-ducal du 12 décembre 2012 instituant un régime d aides pour la promotion de l utilisation rationnelle de l énergie et la mise en valeur des énergies renouvelables dans le domaine du logement. source: ministère du Développement durable informations complémentaires: myenergy GIE Hotline D HANDWIERK 1-2 / 2013 production D électricité basée sur énergies renouvelables le règlement grand-ducal du 15 novembre 2012 modifiant le règlement grand-ducal du 8 février 2008 relatif à la production d électricité basée sur les sources d énergie renouvelables est publié au : Mémorial A N 245 du 23 novembre index.html A partir du 1er janvier 2013, l électricité produite à partir de l énergie solaire et injectée dans le réseau d un gestionnaire de réseau moyennant une centrale installée sur l enveloppe extérieure d un bâtiment, au-dessus d une surface de stationnement imperméable ou d une surface de circulation imperméable et dont la puissance électrique de crête est inférieure ou égale à 30 kw est rémunérée de 0,264 EUR / kwh pour l année Pour les années suivantes, il y a lieu de prendre en considération une dégressivité du tarif d injection de 9 % par an. Les rémunérations sont dues pour une période de 15 ans à partir de la première injection d électricité dans le réseau électrique. Pour les installations photovoltaïques dont la puissance est supérieure à 30 kw, le tarif d injection est supprimé à partir de Photo: personne de contact : Chambre des Métiers Christian Reding Tél : [email protected]
46 46 ENVIRONNEMENT LA campagne clever AKAfeN en route pour LA 7 ème saison Dans le cadre de la campagne Clever akafen, la SuperDrecksKëscht, de même que ses partenaires Chambre des Métiers, Chambre de Commerce, conféderation luxembourgeoise du commerce et Union Luxembourgeoise des Consommateurs font depuis 2007 la publicité de produits écologiques et générant peu de déchets, portant la mention «Clever akafen Produits recommandés par la SuperDrecksKëscht». Les consommateurs sont ainsi incités à consommer des produits dans le respect de l environnement et du principe de gestion durable, sans pour autant devoir renoncer au confort et à la qualité. La campagne nationale, tout comme le concept global de la SuperDrecks- Këscht, ont été distingués par la Commission européenne comme stratégie de «meilleure pratique» en matière de prévention des déchets. Jusqu à présent, quelque 200 magasins participent à cette campagne de sensibilisation. Il s agit de la plupart des chaînes de supermarchés et magasins de bricolage ainsi que des entreprises de peinture et points de vente électriques. Les critères généraux de la campagne sont toujours les suivants: Les emballages sont écologiques et peuvent être soumis à une valorisation matière Le contenu ne contient pas ou peu de polluants Le produit est durable, c est-à-dire robuste et consomme peu d énergie à l utilisation Après utilisation, le produit peut si possible être soumis à une valorisation matière, ou au moins thermique La gamme des produits mis en avant se compose de la manière suivante: Piles Ni-MH et piles au lithium rechargeables ainsi que leurs chargeurs Ampoules à basse consommation d énergie, ampoules LED et ampoules halogènes IRC Produits d entretien respectueux de l environnement pour le secteur domestique et professionnel Peintures et laques écologiques Fournitures scolaires et matériel de bureau écologiques Les produits de la campagne «Clever akafen» peuvent être utilisés à la maison mais également dans la vie professionnelle. Pour certains groupes de produits, comme p.ex. les produits d entretien ou les peintures, les produits doivent respecter des critères spécifiques à côté des critères généraux. Dans ce cas, les producteurs ou les fournisseurs doivent fournir toutes les informations nécessaires à l évaluation des produits. Ces informations sont communiquées p.ex. à l aide d un questionnaire, de la fiche de données de sécurité ou de la fiche technique. Tous les produits évalués positivement sont listés sur le site internet Sur ce site vous trouvez également la liste des magasins partenaires et les critères pour chaque groupe de produits. Des dépliants d informations et des recommandations d utilisation y sont également disponibles.
47 EUROPE 47 cycle De conférences: Les midis De L ArtisANAt sans frontières D HANDWIERK 1-2 / 2013 l enterprise europe Network de la Chambre des métiers propose une série de séances-info dédiées aux démarches à entamer au niveau des marchés étrangers. les évènements auront lieu aux dates suivantes de 12 à 14 heures dans les locaux de la Chambre des métiers et concerneront les sujets ci-après: Jeudi, 21 mars: La RC décennale en France - Une nouvelle formule pour les entreprises luxembourgeoises Jeudi, 24 avril: SOLVIT un outil efficace pour réagir en cas de problèmes avec les administrations à l étranger Jeudi, 13 juin: Recouvrement de créances Comment y procéder si la clientèle se trouve à l étranger? Deux séances supplémentaires traitant de l application correcte de la TVA au niveau des relations transfrontalières et du détachement du personnel sont prévues pour le deuxième semestre De plus amples informations sur les services de l Enterprise Europe Network, les midis de l artisanat sans frontières, mais aussi sur beaucoup d autres sujets actuels relatifs à l internationalisation sont disponibles sur le site internet de la Chambre des Métiers Pour tout autre renseignement, n hésitez pas à vous adresser directement à: Enterprise Europe Network de la Chambre des Métiers, [email protected] Tél.: /266/366. promouvoir Le LuxembourG: mission économique en AutricHe Du AvriL 2013 Afin de mieux faire connaître les entreprises luxembourgeoises et leurs produits, services et technologies à l étranger, le Ministère de l Economie et du Commerce extérieur organisera en 2013 un certain nombre d actions de promotion à l étranger. Ainsi, la première mission aura lieu en Autriche du 15 au 17 avril 2013 en coopération avec la Chambre des Métiers. Un business day sera organisé le lundi 15 avril 2013 à Vienne lors duquel des échanges B2B seront arrangés au niveau de la WKÖ (Wirtschaftskammer Österreich). Le mardi 16 avril 2013 auront lieu des séminaires, workshops et ateliers sectoriels. Les contacts générés par ces rencontres sont multiples et peuvent présenter en vue de la proximité de l Autriche notamment pour les entreprises de l artisanat de nombreuses opportunités. Si vous êtes intéressés à saisir les possibilités que peuvent présenter les marchés à l étranger en participant à cette mission, vous pouvez pour de plus amples informations, contacter l équipe de l Enterprise Europe Network de la Chambre des Métiers. Enterprise Europe Network de la Chambre des Métiers Tél.: /266/366
48 Besoin d infos? CDM.lu - le PORTAIl DE la CHAMBRE DES MÉTIERS
49 Que vous soyez patron, créateur d entreprise, élève, collaborateur ou salarié dans une entreprise artisanale, informez-vous sur cdm.lu est un outil d information complet qui reprend toute l actualité et l agenda des événements, foires et conférences de la chambre des métiers. Par ailleurs, 4 grandes rubriques vous proposent une mine d informations sur les sujets qui vous concernent. «Mon entreprise» dédiée aux patrons et aux décideurs d entreprises propose des informations pratiques et complètes au niveau technologique, économique, juridique et social. une multitude de fiches et de documents téléchargeables sont à votre disposition sur les sujets qui touchent votre société. «Ma création d entreprise» conseille les futurs créateurs ou repreneurs d entreprise. «Mon apprentissage & brevet de maîtrise» informe les jeunes gens en matière d apprentissage et de formation initiale dans l artisanat et sur les horaires et programmes des cours et des examens du brevet de maîtrise. «Ma formation continue» permet aux chefs d entreprise et à leurs collaborateurs en quête de formation continue de s inscrire directement en ligne. Beaucoup d autres choses vous attendent. surfez sur cdm.lu et restez informé sur l actualité qui concerne votre activité.
50 50 FEDERATIONS 12. AufLAGe Der fête Des entrepreneurs am letzten Januarmittwoch war die ganze luxemburgische Baubranche und ihre Partner wieder auf den Beinen, um bei der 12. ausgabe der traditionellen Veranstaltung des Bauunternehmerverbandes in den räumlichkeiten der Handwerkskammer dabei zu sein. Präsident des Bauunternehmerverbandes, Roland Kuhn Das Fest bietet Bauprofis, Zulieferfirmen, Architekten, Ingenieuren und den Partnern aus Verwaltungen und Gemeinden eine willkommene Gelegenheit, um Abseits des Baustellenstresses in einer entspannten Atmosphäre zusammenzukommen. Der Präsident des Bauunternehmerverbandes, Roland Kuhn, ließ es sich nicht nehmen, ein Stimmungsbild des Sektors zu zeichnen, der in Luxemburg Menschen beschäftigt, und bei der Gelegenheit ein paar Worte an die Adresse der politischen Verantwortungsträger, allen voran an den Nachhaltigkeitsminister zu richten Angespannte Situation am Bau In seiner Ansprache erinnerte Roland Kuhn an die rund 40 Konkurse in der Baubranche von denen im vergangenen Fotos: Imedia Jahr rund 1000 Mitarbeiter betroffen waren. Die allermeisten konnten in anderen Baubetrieben aufgefangen werden, dies obwohl die Aktivität in den ersten 10 Monaten des letzten Jahres um 9 Prozent rückläufig war. Kuhn begrüßte, dass die Investitionen der öffentlichen Hand mit 1,7 Milliarden Euro auf einem hohen Niveau bleiben würden, wofür er den Nachhaltigkeits- und Finanzministern seinen Dank aussprach. Lohnentwicklung bringt Probleme Die Lohnentwicklung sei in diesem Krisenumfeld und angesichts des steigenden Konkurrenzdruckes seitens ausländischer Unternehmen ein Problem. Zwischen Januar 2009 und Januar 2013 seien die Lohnkosten um 15,5 Prozent gewachsen, dies bei rückläufigen Umsatzzahlen.
51 51 D HANDWIERK 1-2 / 2013 Nachhaltigkeitsminister Claude Wiseler Inzwischen sei es für einen Luxemburger Betrieb, der einen Ableger in Frankreich betreibt wirtschaftlicher mit dem französischen Betrieb nach Luxemburg arbeiten zu kommen, als die Arbeit mit dem luxemburgischen Betrieb anzugehen. Bau bedauert Kündigung von Kollektivvertrag Roland Kuhn bedauert, dass die Gewerkschaften den Kollektivvertrag im Bauhauptgewerbe teilweise gekündigt haben, um ihren unrealistischen Lohnforderungen so Nachdruck zu verleihen. Eine rezente Umfrage erbrachte, dass 82 der Mitarbeiter zufrieden bis sehr zufrieden mit ihrer professionellen Situation sind. Dies und der Umstand, dass die Unternehmen schwer mit der Krise zu kämpfen hätten, mache aus dem Handeln der Gewerkschaften ein Spiel mit dem Feuer. Flexibilisierung der Arbeitszeit muss kommen Die hohe Konkurrenz und der saisonale Charakter der Baubranche mache eine Flexibilisierung der Arbeitszeit unausweichlich, wenn die Branche nicht weiter an Wettbewerbsfähigkeit einbüßen möchte, so Kuhn. Was gebraucht werde sei ein Jahresarbeitszeitmodell, das es den Unternehmen erlauben würde bei gutem Wetter mehr und bei schlechten Wetterbedingungen weniger zu arbeiten. Dies würde u.a. die Schlechtwettergeldregelung zu einem großen Teil überflüssig machen und der öffentlichen Hand Ausgaben ersparen. Hier müsse die Politik Akzente setzen, und sich über die sture Verweigerungshaltung der Gewerkschaften hinweg setzen. Wohnungsbaupolitik: Angebot an Bauland stärken Bis 2015 müssten die Gemeinden einen neuen allgemeinen Bebauungsplan ausarbeiten. Dies sei, so Kuhn, eine gute Gelegenheit kollektiv über eine Ausdehnung der Bauperimeter nachzudenken. Der Preisanstieg sei nur über eine Stärkung des Angebotes an Bauland zu brechen. In Kontext der Investitionen wartet die Bauwirtschaft auf die von Premierminister Jean-Claude Juncker angekündigten Gespräche über eine Vereinfachung der Investitionen. Das Handwerk habe in diesem Kontext konkrete Vorschläge ausgearbeitet. Green jobs, green economy Die Passivbauweise soll ab dem 1. Januar 2017 verpflichtender Standard werden, was die Bau- und Baubranche vor grosse Herausforderungen stellt. Inzwischen sei das Weiterbildungsangebot zum Passivhaushandwerker angelaufen. Grosses Potential im Bereich der Energieeinsparung liege im Bereich der Altbausanierung. Hier müssten Investitionen in die Energiesanierung besser steuerlich begleitet werden, wie es bereits angekündigt aber noch nicht umgesetzt wurde.
52 52 Nachhaltigkeitsminister Claude Wiseler unterstrich seinerseits, dass das Investitionsvolumen in Tief- und Hochbau, sowie in den Ausbau des Schienennetzes gegenüber dem Vorjahr sogar angestiegen seien und sich mit 781 Millionen Euro weiterhin auf einem sehr hohen Niveau bewegen würden. Einsparungen würden hingegen bei den internen Betriebskosten des Ministeriums und den Verwaltungen vorgenommen. Der Minister betonte, dass die sektoriellen Pläne Wohnungsbau und Aktivitätszonen innerhalb der nächsten zwei Monate in Kraft treten könnten, wodurch sowohl das Angebot an Wohnraum vergrössert, als auch Niederlassungsmöglichkeiten für Unternehmen entstehen würden. Allgmein plädierte der Minister dafür, die Augen nicht vor den Problemen zu verschliessen und forderte alle Parteien dazu auf, gemeinsam nach realistischen und pragmatischen Lösungen zu suchen, anstatt sich weiterhin auf ideologische Diskurse zu versteifen.
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62 62 FEDERATIONS AutofestivAL 2013 le 14 janvier 2013 a eu lieu la présentation du 49ème autofestival en présence des ministres Claude WiSeler et marco SCHaNK dans le cadre de la traditionnelle réception-conférence de presse au siège de la Fédération des artisans / Chambre des métiers. Ernest PIRSCH, président de la Fédération des Garagistes (FEGARLUX) s adressa à cette occasion à l assistance en ces paroles: «Cette année, le 49ème Autofestival aura lieu du 26 janvier au 4 février inclus dans 129 garages-membres de la FEGARLUX et de l ADAL qui représentent 45 marques de voitures. J ai l honneur de vous souhaiter au nom de nos deux organisations une chaleureuse bienvenue à la présentation de cet Autofestival ici dans la maison de l artisanat. Messieurs les Ministres Claude WISELER et Marco SCHANK ont à nouveau tenu à nous rejoindre aujourd hui et je leur adresse un merci spécial. Leur présence nous fournit la preuve qu ils continuent à voir dans le secteur des garages luxembourgeois une importante composante de notre économie, ce qu il est évidemment avec ses 245 entreprises et ses 4956 salariés. Je remercie également nos représentants de la presse qui contribuent chaque année au succès de notre Autofestival par leurs précieuses contributions parlées et écrites. Nombreux étaient les pessimistes qui avaient pronostiqué pour l année 2012 pas beaucoup de bonnes choses à notre branche, mais je suis content que ces pronostiques ne se soient pas réalisés de telle façon qu on aurait pu le redouter, parce que les ventes de véhicules au Luxembourg n affichent qu une très légère régression de 0,67% pour l année Monsieur Armand BIBERICH, Directeur de la SNCT vous fournira après des détails à ce sujet. Il est un fait que ces chiffres reculent d une façon beaucoup plus prononcée dans le reste de l Europe et cette régression se chiffre p.ex. en Allemagne à 3%, en France à 13,9%, en Belgique à 14,9%, en Espagne à 13,4%, en Italie à 19,8% et plus spécialement au Portugal à 37,9%. Il est au contraire réjouissant de constater qu à la fin de l année 2012, certaines actions de marques de voitures ont gagné en valeur, ce qui est à mon avis bon signe que la conjoncture entre peu à peu dans une phase de convalescence. Voilà pourquoi je suis d avis que le moment est venu d arrêter de peindre tout en noir, pratique qui a insécurisé les consommateurs lors des 4 à 5 dernières années et d aller de l avant avec optimisme, parce je pense finalement que la situation économique de notre pays n est pas si négative qu on l a laissé souvent entendre dans le passé. Voilà pourquoi je me permets de lancer un appel à nos politiciens et à notre presse d inclure à l avenir dans leurs contributions un ton plus positif, parce que je suis convaincu qu on peut aboutir par ce biais à des résultats plus favorables pour notre économie, afin que le consommateur luxembourgeois puisse reprendre confiance dans la situation économique de notre pays et pour qu il puisse se rendre compte que son pouvoir d achat n est peut-être pas si mauvais qu on le laisse trop souvent croire. «Daat Schlëmmst ass hannert eis» - le plus pire est derrière nous- Voilà les paroles utilisées récemment par notre Premier Ministre et je suis d avis qu il a rendu un grand service à notre économie en utilisant ces paroles et qu il faut faire des réflexions positives à l avenir, quitte qu il reste encore à résoudre toute une série de problèmes à la suite de la crise économique des dernières années. Il faut faire preuve d un optimisme sain à partir de cette année afin que le consommateur et les membres de la FEGARLUX et de Véhicules routiers immatriculés au Premières immatriculations de voitures à 100 g CO2/km
63 D HANDWIERK 1-2 / Ernest PIRSCH, Président de la FEGARLUX lors de son allocution de bienvenue l ADAL puissent affronter l avenir avec confiance. Voilà mon message principal pour l Autofestival à venir et c est également dans cet esprit que la FEGARLUX et l ADAL organiseront cette année du 26 au 28 avril inclus leur 2ème AutoOccasiounsfestival (festival de la voiture d occasion) qui devrait être placé également sous une étoile économique positive. Nous ne manquerons évidemment pas de présenter officiellement l AutoOccasiounsfestival 2013 en temps utile. A côté des problèmes que notre branche rencontre à cause de la crise économique et que nous espérons résoudre au cours des années à venir, la branche automobile luxembourgeoise reste confrontée à une série d autres questions et problèmes qui se posent dans le contexte de la réorganisation de la distribution automobile européenne qui entrera en vigueur dans sa totalité en juin Il en est de même au niveau de la formation professionnelle où certaines questions et problèmes persistent. D autre part, la nouvelle convention collective pour le secteur des garages luxembourgeois n a toujours pas été signée, mais nous espérons que nous aboutirons dans ce contexte dans le délai imparti. Je tiens à remercier chaleureusement Monsieur le Ministre Claude WISELER des changements qu il a déjà réalisés de main forte ou qu il se propose de réaliser encore au courant de cette année dans le contexte des problèmes de congestionnement aux stations de contrôle technique, afin que les temps d attente exagérés y rencontrés puissent appartenir une fois pour toutes au passé. Je parle ici avant tout de l abolition du contrôle de conformité avant première immatriculation des nouvelles voitures, de l abolition du contrôle technique périodique après 4,5 années et de l introduction Premières immatriculations: type de carburant (%) Émissions moyenne des voitures p.i. [g CO2/km]
64 64 Claude WISELER, Ministre du Développement durable et des Infrastructures du contrôle technique périodique des voitures par des agents de la SNCT dans les garages luxembourgeois, ce que l on appelle «contrôle technique périodique des voitures en entreprise». La FEGARLUX a d ailleurs revendiqué à maintes reprises au courant des 20 dernières années l abolition du contrôle de conformité avant première immatriculation des nouvelles voitures. Voilà pourquoi nous sommes très contents que Monsieur le Ministre se soit déclaré spontanément d accord à mettre cette mesure en pratique, parce que ce contrôle a jusqu à ce jour seulement existé ici au Luxembourg, tandis qu un tel contrôle n a jamais existé dans les autres pays européens. D autre part, les nouvelles heures d ouverture des stations de contrôle devraient également contribuer à l avenir à une réduction des temps d attente aux stations de contrôle. Quand je parle de temps d attente, je ne vise pas seulement les délais qu il faut pour passer un contrôle technique, mais également les temps d attente exagérés qui sont actuellement d usage pour passer l agréation avec une voiture. D autre part, il serait extrêmement important si un guichet d agréation pouvait être installé à la station de contrôle d Esch/Alzette, et si possible également à Wilwerwiltz. Je tiens cependant à préciser qu il n aurait pas été possible de réaliser tous les changements précités respectivement de les mettre en chantier, si nous n avions pas pu recourir dans ce contexte à une collaboration et un travail préparatoire excellents fournis de la part des collaboratrices et collaborateurs du Département des Transports du MDDI, respectivement avec les responsables de la SNCA et de la SNCT. Un grand merci à toutes et à tous! La FEGARLUX et l ADAL éditent à nouveau pour l Autofestival à venir la 6 ème Edition du «Guide de l Automobile au Luxembourg» sous le nom «MyAuto.lu» que nous retrouvons également sur internet sous la même adresse durant toute l année. Aux membres de la FEGARLUX et de l ADAL je souhaite plein succès pour l Autofestival 2013, et je suis convaincu que si nous diffusons au cours de cette année autant de messages positifs que possible et si nous parlons de moins en moins de crise économique, notre pays ira mieux à l avenir. La branche automobile luxembourgeoise devrait profiter normalement d un tel revirement, et j espère que nous pourrons ressentir les premières répercussions positives de ce changement d attitude avec effet immédiat dans nos garages dès que l Autofestival 2013 aura ouvert ses portes dans une quinzaine de jours.» Michel BRAQUET, président de l ADAL remercia ensuite de son côté les deux Ministres de leur présence, pour constater sur ce que malgré le fait que l industrie automobile traverse actuellement une phase économique difficile, elle demeure extrêmement innovante et elle propose de nouveaux modèles de voitures qui sont plus confortables, plus pratiques, plus sûrs, mais aussi plus respectueux de notre environnement. Les derniers mois, les garages auraient fait peau neuve en rénovant leur showroom et en préparant leur personnel afin d assurer un service parfait au client.
65 65 D HANDWIERK 1-2 / 2013 de dr. à g: Ernest PIRSCH, Claude WISELER, Marco SCHANK et Michel BRAQUET L orateur attira ensuite l attention sur la nouvelle formation pour vendeurs d automobiles mise en place l année dernière par les organisations FEGARLUX et ADAL en collaboration avec la «Luxembourg School for Commerce». Malgré la non-reconduction des principales primes Care en raison des modifications budgétaires 2013, la branche automobile luxembourgeoise maintiendrait ses efforts afin de respecter les exigences environnementales. Michel BRAQUET relata ensuite que la branche automobile venait récemment d élargir sa collaboration avec l initiative «Oekotopten», dont le but consiste à informer dorénavant le consommateur au mieux sur les émissions de CO 2 des voitures sur son site internet. Armand BIBERICH, Directeur de la SNCT présenta les chiffres relatifs aux immatriculations de voitures au Luxembourg en 2012 et à l évolution du parc automobile luxembourgeois. A ce niveau, il y a lieu de s attendre à un dépassement du cap des véhicules dans la catégorie de ceux jusqu à 3,5 tonnes. Nos graphiques ci-devant illustrent les différentes évolutions. Monsieur Marco SCHANK, Ministre délégué au Développement durable et aux Infrastructures se réjouissait du fait que Michel BRAQUET, Président de l ADAL Marco SCHANK, Ministre délégué au Développement durable et aux Infrastructures
66 66 le nombre de voitures consommant moins de carburant était en hausse constante et il attribua cette évolution au succès des primes étatiques Care allouées les dernières années aux consommateurs ayant acheté une voiture à faibles émissions. Claude WISELER, Ministre du Développement durable et des Infrastructures constata que l Autofestival annuel reste l événement-phare de la branche automobile luxembourgeoise. Le parc automobile serait en croissance constante et au niveau des ventes de voitures neuves au Luxembourg on pourrait constater un retour aux taux de croissance connus avant Le Ministre constata que le marché de l occasion était en mouvement et c est pourquoi il félicita la FEGARLUX et l ADAL d organiser leur 2 ème AutoOccasiounsfestival en avril 2013 afin de suivre cette tendance. Le Ministre releva également que la moyenne d âge des voitures en circulation au Luxembourg a augmenté de 6,2 ans à 6,6 ans, tout en constatant que le parc automobile luxembourgeois reste le plus jeune d Europe. Enumérant et commentant ensuite les différentes mesures envisagées par son ministère, la SNCA et la SNCT en vue de décongestionner les stations de contrôle technique, il tint à remercier la FEGARLUX et l ADAL de leur collaboration dans ce contexte. Pour terminer son discours, le Ministre souhaita plein succès aux garagistes luxembourgeois pour l Autofestival Armand BIBERICH, Directeur de la SNCT contact: Fégarlux M. Ralph Weis Té.l: [email protected]
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68 68 FEDERATIONS Fédération des entreprises des métiers du métal mittelstandsministerin empfängt metallbauer v.l.n.r.: Christian Reuter, Gilles Scholtus, Yves Origer, Françoise Hetto-Gaasch, Jeff Besenius, Gust Theis und Pierre Barthelmé Am 23. Januar empfing die Mittelstandsministerin Françoise Hetto-Gaasch eine Delegation der F.E.M.M. unter der Leitung ihres Präsidenten, Gust. Theis. Gegenstand der Gespräche waren insbesondere die Auswirkungen der Norm 1090 auf den Sektor der Metallbauer, als auch allgemein berufsspezifische Fragen. patronatsfest Der schmiede, mechaniker und metallbauer Am 8. Dezember 2012 feierte der Betriebsverband der Metallberufe seinen Schutzheiligen, den Hl. Eligius. Insgesamt 38 Personen hatten sich zur Patronatsfeier in Brouch eingefunden, wo sie um Uhr der heiligen Messe beiwohnten. Verbandspräsident Gust Theis lud zum gemeinsamen Traditionsbankett ins Restaurant Gusty Bausch in Brouch ein. Ehrengast war Herr Norbert Geisen, Präsident der Fédération des Artisans. Kontakt: Madame Lynn Kauffmann Tel:
69 FEDERATIONS 69 Verband der Berufsphotographen photos für personalausweise: GemeiNDeN sind skeptisch D HANDWIERK 1-2 / 2013 Die Berufsphotographen sind mit einem Gesetzesentwurf konfrontiert, der vorsieht, dass die Bürgerzentren auch Portraits für die Personalausweise aufnehmen sollten, so wie es bereits jetzt für Reisepässe der Fall ist. Um die Meinung der Gemeinden einzuholen, die ebenfalls von dieser Maßnahme betroffen sind, führte der Verband Ende 2012 eine Umfrage bei den 116 Gemeinden durch. Insgesamt haben sich 49 Gemeinden an der Umfrage beteiligt, die zusammen rund Einwohner stellen. 56 Prozent der Gemeinden sind der Meinung, dass die bereitgestellte Photoanlage nicht besonders zuverlässig arbeitet. 61 Prozent hingegen attestieren der Anlage eine einfache Handhabung. Für 59 Prozent der Gemeinden bedeutet die Aufnahme der Photos für Passbilder einen signifikanten Arbeitssaufwand. Laut den Gemeinden sind 71 Prozent der Bürger mehr oder weniger zufrieden mit den Aufnahmen, die in den Gemeinden gemacht wurden. Würde man sie nach ihrer Meinung fragen, würden 70 Prozent der Gemeinden den Vorschlag auch die Aufnahmen für die Personalausweise in den Bürgerzentren anzufertigen, ablehnen. Kontakt: Fédération des Photographes Professionnels Christian Reuter Tel: [email protected] metzgermeister Der luxemburgische Metzgermeisterverband bezieht in einer Pressemitteilung Stellung zur Pferdefleisch-Affäre, die seit einigen Wochen für Aufregung sorgt und auch für Verunsicherung bei den Kunden führt. Der Verband erinnert daran, dass luxemburgische Metzgereibetriebe regionale Anbieter seien, die ihre Produkte von der regionalen Land- und Viehwirtschaft beziehen. Durch die Kennzeichnungspflicht sei die Produktionskette von der Ladentheke über die Schlachterei bis hinein in den Landwirtschaftsbetrieb lückenlos zurückzuverfolgen. Kurze Wege in der Lebensmittelkette würde es zudem erlauben, einen persönlichen Kontakt zu den Produzenten zu unterhalten, die Transportwege kurz zu halten und eine tierschutzgerechte Haltung der Nutztiere zu gewährleisten. Da handwerkliche Metzgereien ausschließlich mit frischen Produkten arbeiten seien sie nicht von den Problemen im Bereich der gefrorenen Fertigmenüs betroffen. Für den Metzgermeisterverband ist dieser jüngste Vorfall eine erneute Bestätigung, dass industrielle Standards, die man ja auch dem Lebensmittelhandwerk aufdrängen möchte, kein Garant für Qualität und Lebensmittelsicherheit seien. Das Metzgerhandwerk hingegen lebe vielmehr von der Qualität der Produkte und dem Fachwissen der Metzgermeister und ihren Mitarbeitern, die dem Kunden eine breite und geschmacklich vielfaltige Palette an Qualitätsprodukten anbieten könnten. L expertise comptable, le conseil fiscal et le secrétariat social pour suivre la rentabilité de l entreprise et optimiser la prise de décision. Fiduciaire des P.M.E. Société anonyme 58, rue Glesener L-1630 Luxembourg Tél.: c3_ann_fiduciaire_ _prod.indd 1 25/06/ :04:19
70 70 FEDERATIONS fédération et d organiser une journée de la coiffure d envergure internationale en automne. L accent sera évidemment mis sur une formation professionnelle de haut niveau, aussi bien dans le contexte du brevet de maîtrise que du diplôme d aptitude professionnelle. On se propose d autre part d organiser des stages et cours de formation de format internapräsidentenwechsel bei jong HANDWierK Vize-Präsident Sébastien Steffes, Vize-Präsidentin Alexa Ballmann und Präsident Constantin Jacques Im Rahmen der jüngsten Generalversammlung übernahm Constantin Jacques die Präsidentschaft von Martin Antony, der den Verband junger Unternehmer im Handwerk in den vergangenen 2 Jahren mit viel Engagement geleitet hat. Dem neuen Präsidenten stehen mit Alexa Baumann und Sébastien Steffes zwei Vize-Präsidenten zur Seite, die ihn Die Generalversammlung von Jonghandwierk bei seiner Arbeit unterstützen werden. Jong Handwierk ist die Plattform junger Unternehmer im Handwerk. Neben der Schaffung von privaten und beruflichen Netzwerken engagiert sich Jong Handwierk insbesondere bei Förderung von Handwerksberufen bei Jugendlichen. NouveAu DépArt pour LA fédération Des patrons coiffeurs C est à l occasion d une conférence de presse qui s est tenue le 21 janvier 2013 au siège de la Fédération des artisans que le nouveau président et le nouveau le comité de la Fédération des Patrons Coiffeurs du Grandduché de luxembourg se sont présentés à la presse afin de dévoiler le programme d activités de la fédération pour les années à venir. Le comité a décidé de prendre un nouveau départ et de relancer les activités de la fédération dont les futurs travaux seront marqués par la transparence, l information, la formation et le dialogue avec ses membres, ceci en étroite collaboration avec la Fédération des Artisans et la Chambre des Métiers. Il est entre autre prévu d élargir le cercle des sponsors de la
71 FEDERATIONS 71 tional et les futures activités tiendront également compte des desiderata de la jeunesse. En ce qui concerne la réforme de la formation professionnelle, le comité est décidé d entamer sous peu des discussions avec les responsables du Ministère de l Education Nationale. Les intérêts des membres de la Fédération des Patrons Coiffeurs seront placés au centre de toutes les démarches. Un projet déjà réalisé est le nouveau site internet sous l adresse par le biais duquel la fédération se propose d améliorer à l avenir le dialogue avec tous les salons de coiffure établis au Luxembourg et plus spécialement avec ses membres. D HANDWIERK 1-2 / 2013 Sur notre photo ci-dessous prise lors de la conférence de presse du 21 janvier, nous reconnaissons de g.à.dr: Angie DASBACH, membre du comité; Romain BE- RINGER, vice-président; Luc OLINGER, président; Lucia STREGAPEDE et Christian BELLUCCI, membres du comité; Marie-Jeanne HOLZMACHER, réviseur de caisse; Corinne LESCH, membre du comité; Michel RAGUET, vice-président et Romain SCHMIT, secrétaire général et webmaster du nouveau site internet. contact: Fédération des Patrons Coiffeurs Ralph Weis Tél.: [email protected] présentation De LA GALette Des rois 2013 / remise Des prix Du concours «DräiKiNNeKsKucH 2013» C est en l année 2000 que la Fédération des Patrons Boulangers-Pâtissiers du Grand-duché de luxembourg a pris, sous la direction de son président Henri WaGeNer, l initiative de faire revivre dans nos Boulangeries-Pâtisseries la tradition de la Galette des rois, le fameux «dräikinnekskuch». Lors de la cérémonie de remise de prix à la Foire Vakanz 2013: de g. à dr: Gilbert LENTZ et Frank LINSTER (Neptun Cruises/Voyages Flammang); Andreas LÖBKE, Nathalie MAAS, Norbert FAUST (Panelux); Henri WA- GENER, Président de la FPBP et Maria ROMANO. Depuis lors, chaque année, à l occasion de la fête de l Epiphanie, célébrée le 6 janvier, la Galette des Rois est présentée dans le cadre somptueux du Château de Vianden, ceci en collaboration avec les Amis du Château de Vianden. Cette année-ci, lors de la 14 ème édition de cette présentation en date du 2 janvier, la galette 2013 était agrémentée des fèves de collection «Bäckerkalenner» en plus du concours «Dräikinnekskuch 2013» organisé de concert avec l agence de voyages Neptun Cruises / Voyages Flammang. Les clients bienheureux des entreprises-membres de la Fédération des Patrons Boulangers-Pâtissiers, qui se sont vus gratifiés d une fève dorée dans leur galette achetée chez leur boulanger-pâtissier, ont eu la chance de participer au tirage au sort des gagnants du concours en question dont les prix étaient 3 x 2 places pour la «Päischtcroisière 2013» organisée du 25 mai au 1 er juin 2013 par Neptun Cruises. Le tirage au sort des gagnants de ce concours sous contrôle de Maître Cathérine NILLES a eu lieu vendredi 18 janvier au siège de la Fédération des Artisans. La remise des prix s est
72 72 Présentation de la Galette des Rois 2013 au château de Vianden déroulée ce dimanche 20 janvier dans le cadre de la «Foire Vakanz» sur le stand de Neptun Cruises / Voyages Flammang à Luxexpo. Les 3 heureux gagnants de ce concours ayant remporté parmi 59 gagnants potentiels une «Päischtcroisière» pour 2 personnes 2013 sont: LÖBKE Andreas, LUXEMBOURG MAAS Nathalie, DUDELANGE ROMANO Maria, BETTEMBOURG Toutes nos félicitations aux heureux gagnants, aux personnes accompagnantes et que Neptune les prenne sous son égide tout au long de leur périple. Chariots Elevateurs Gerbeurs Transpalettes Essence/Diesel/ LPG/Electriques Manutention Z.a.rue MacAdam Luxembourg Tel LOCATION et VENTE contact: Fédération des Patrons Boulangers-Pâtissiers M. Ralph Weis Tel: [email protected]
73 FEDERATIONS 1-2 / D HANDWIERK Fiesc AssembLée GéNérALe Du Gci-uicp à sofia Fin septembre de l année passée, une délégation de la FieSC, composée du président m. Claude Schreiber et du secrétaire m. Patrick Koehnen a participé à l assemblée générale du Génie Climatique international - Union internationale de la Couverture et de la Plomberie (GCi-UiCP) à Sofia. En 2013, l assemblée générale du GCI-UICP se tiendra à Copenhague au Danemark. contact: FIESC M. Patrick Koehnen Tel: [email protected] Patrick Koehnen et Claude Schreiber Il est à noter qu en 1947, la FIESC était l une des organisations fondactrices de l Union Internationale de la Couverture et de la Plomberie (UICP). Le président honoraire de la FIESC, M. Paul Reckinger a assuré la présidence du GCI en En 2001, il y a eu la fusion au niveau international entre le GCI et l UICP. Lors de l assemblée générale à Sofia, les délégués des différents pays membres ont notamment discuté les dispositions de la nouvelle directive en matière d efficacité énergétique qui prévoit que le Luxembourg devra procéder à partir du 1er janvier 2014 à la rénovation énergétique de ses quelques bâtiments administratifs. Un autre sujet de discussion a été le projet «Qualicert» financé par l Union Européenne dans le cadre de la directive européenne sur la promotion des énergies renouvelables qui a pour objectif d améliorer la qualification et la formation professionnelle des installateurs. Soucieux d améliorer le fonctionnement du GCI-UICP, un groupe de travail intitulé «Road Map GCI-UICP 2012» a été mis en place afin d optimiser, d une manière générale, les travaux des différents organes (conseil d administration, comité des secrétaires généraux, assemblée générale, groupes de travail, etc.) du GCI-UICP. Finalement, il a été décidé d intensifier la communication avec la Commission Européenne à travers le Comité Européen de l Equipement Technique du Bâtiment (CEETB) qui regroupe tant le GCI-UICP que l Association Européenne de l Installation Electrique (AIE). Le cautionnement des crédits d investissements et l émission de garanties en faveur des P.M.E. pour assurer leur développement et appuyer leurs activités. Mutualité des P.M.E. Société coopérative 58, rue Glesener L-1630 Luxembourg Tél.: c3_ann_mutualite_ _prod.indd 1 16/08/ :47:09
74 74 EN BREF Die fédération Des ArtisANs im januar ArbeitstAGuNG bei Der ständigen vertretung LuxemburGs bei Der eu in brüssel Am 9. Januar nahm eine Vertretung der Fédération des Artisans an einem Treffen der luixemburgischen Arbeitgeber im Rahmen der UEL mit dem Botschafter und den Mitarbeitern der ständigen Vertretung Luxemburgs bei der EU in Brüssel teil. Für das Handwerk stand bei diesem Treffen insbesondere die Abänderung der europäischen Entsenderichtinie im Mittelpunkt. Als besonders kritisch erachtet das Handwerk die Tatsache, dass auch die Luxemburger Regierung die Auffassung vertritt, dass der Hauptunternehmer fortan völlige Verantwortung für die Subunternehmer tragen soll und dass die Liste der abzuliefernden Dokumente permanent abgeändert werden soll, wenn es die Verwaltung als notwendig erachtet. treffen mit Arbeits- und beschäftigungsminister NicoLAs schmit Am 28. Januar fand eine weitere Besprechung mit Arbeitsund Beschäftigungsminister Nicolas Schmit statt, in der es um die Problematik der Jugendarbeitslosigkeit ging, mit besonderem Schwerpunkt auf schwer vermittelbare junge Leute mit geringer Qualifikation. Der Minister will besondere Fördermöglichkeiten zu Gunsten der Unternehmen vorschlagen, die solchen Jugendlichen eine Chance geben wollen. Ein Pilotprojekt ist am Laufen, ab März sollen die jungen Leute an die Betriebe vermittelt werden. Die Fédération des Artisans will ihrerseits den Minister in seinen Anstrengungen unterstützen und die Handwerksunternehmen so bald wie möglich über das Programm und die Fördermöglichkeiten informieren. besprechung mit unterrichtsministerin mady DeLvAux In Folge des gemeinsam mit der Handwerkskammer organisierten Forum Formation hatten die Verantwortlichen der Handwerksorganisation am 16. Januar eine längere Unterredung mit Unterrichtsministerin Mady Delvaux. Die Ministerin wurde informiert über die Hauptkritikpunkte der Handwerksorganisation und insbesondere der gewählten Mitglieder im Zusammenhang mit der handwerklichen Ausbildung. Dabei wurden organisatorische Unzulänglichkeiten hervorgehoben ebenso wie die praktischen Schwierigkeiten, die die Kommissionen und die equipes curriculaires täglich antreffen. Auf die Forderung nach einer wesentlichen Aufstockung der Mittel der Berufsausbildung reagierte die Ministerin negativ mit dem Verweis auf die allgemeine wirtschaftliche und finanzielle Lage. Allerdings konnten einige praktische Angelegenheiten geklärt werden. entrevue entre LA fédération Des patrons Loueurs De taxis et D AmbuLANces (fplta) et m. Le ministre claude WiseLer En date du 10 janvier 2013, une délégation de la Fédération des patrons loueurs de taxis et d ambulances (FPLTA) a été reçue par M. Claude Wiseler, ministre des infrastructures. Lors de cette réunion, le Ministre a présenté les grandes lignes de la réforme du secteur des taxis qui poursuit en particulier l objectif d une plus grande transparence au niveau des tarifs ainsi que le décloisonnement géographique. Depuis, la FPLTA a fait parvenir au Ministre une prise de position sur différents points qui nous semblaient un peu flous et/ou incohérents. Il est prévu de se revoir au cours des prochaines semaines au sein d un groupe de travail composé de membres de la FPLTA et du Ministère afin de finaliser au plus vite le projet de réforme de la législation sur les taxis. d handwierk 1-2 / 2013 Bulletin de liaison de la Chambre des Métiers et de la Fédération des Artisans du Grand-Duché de Luxembourg EditEuR Fédération des Artisans du Grand-Duché de Luxembourg ABoNNEmENt ANNuEl 15,45 EUR SEcREtARiAt Et REdActioN Fédération des Artisans, 2, Circuit de la Foire Internationale, L-1347 Luxembourg, BP 1604, L-1016 Luxembourg, Tél.: (352) , Fax: (352) , [email protected], PuBlicitE Imprimerie Centrale, Service Régie, 15, rue du Commerce, L-1351 Luxembourg, Tél.: (352) , Fax: (352) , [email protected] conception Vidale-Gloesener mise EN PAgE Et impression Imprimerie Centrale, 15, rue du Commerce, L-1351 Luxembourg, Tél.: (352) , Fax: (352) , couverture Shutter Stock Votre métier sur le net: et Reproduction des articles autorisée avec indication de la source
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